Aktuelle Gefahren

Achtung! Lawinenwarnstufe 3

Gefahren im Frühling - allgemeine Informationen

Die größte Gefahr im Frühling geht nach wie vor von großen Tiefdruckgebieten über Europa aus. Sturmtiefs mit Windgeschwindigkeiten über 100km/h sorgen fast jedes Jahr für Schäden in Österreich. Derartig hohe Windgeschwindigkeiten führen zu umstürzenden Bäumen und Schäden an Dächern. Der Aufenthalt im Freien ist bei Sturm unbedingt zu vermeiden!

Diese großen Tiefdruckgebiete (Sturmtiefs) werden von den Wetterdiensten mit Vornamen bezeichnet und bleiben damit leicht in Erinnerung. Die größten Schäden in Niederösterreich verursachte der Orkan "Kyrill" im Jänner 2007 und der Orkan "Emma" Anfang März 2008.

Für Autofahrer gefährlich sind im April die stark wechselnden Wetterverhältnisse. Nach dem Motto „Der April macht was er will“ können sich Sonnenschein, Graupelschauer oder sogar heftige Schneeschauer mit Blitz und Donner abwechseln. Die folgenden Beispiele aus Niederösterreich zeigen die Wechselhaftigkeit des beginnenden Frühlings.

Im Mai 2019 sorgten die Eisheiligen nochmals für Neuschnee auf den Bergen, das Hochkar öffnete für zwei Tage die Pisten während im Tal der Frühling Einzug hielt.

Am 19. April 2017 führten heftige Schneefälle durch hängengebliebene Fahrzeuge zu einer nächtlichen Sperre der A21 und der A1 Westautobahn im Wienerwaldbereich. In den niederösterreichischen Kalkalpen verzeichnete man fast einen Meter Neuschnee. 

Am 26. März 2013 verursachten heftige Schneefälle eine Massenkarambolage auf der A1 Westautobahn zwischen St. Pölten und Loosdorf. Rund 100 Fahrzeuge krachten ineinander. Die Feuerwehr- und Rettungskräfte standen im Großeinsatz.

Beachten Sie daher auch im Frühling die sich rasch ändernden Wetter- und Straßenverhältnisse!


 

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Letzte Änderung dieser Seite: 16.4.2021
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