10.11.2020 | 16:02

Sicheres Wohnen macht Eigenheime und Wohnungen einbruchssicherer

LR Eichtinger: NÖ unterstützt beim Einbau von Schutzmaßnahmen mit bislang mehr als 54 Millionen Euro

Landesrat Martin Eichtinger und Landespolizeidirektor Franz Popp sind sich einig: Sicheres Wohnen macht Eigenheime und Wohnungen einbruchssicherer.
Landesrat Martin Eichtinger und Landespolizeidirektor Franz Popp sind sich einig: Sicheres Wohnen macht Eigenheime und Wohnungen einbruchssicherer.© NLK FilzwieserDiese Datei steht nicht mehr zum Download zur Verfügung. Bild anfordern

„Das eigene Heim ist für jeden ein besonderer Rückzugsort. Mit der Förderung ‚Sicheres Wohnen‘ trägt das Land Niederösterreich wesentlich dazu bei, Eigenheime und Wohnungen einbruchssicherer zu machen, und unterstützt beim Einbau von Schutzmaßnahmen mit einem Direktzuschuss von bis zu 2.000 Euro“, erklärt NÖ Wohnbau-Landesrat Martin Eichtinger. Seit November 2019 wurden dafür bereits 4.017 Anträge mit einem Gesamtfördervolumen von 3,48 Millionen Euro bewilligt.

„Die letzten Jahre der Aktion waren ein sichtbarer Erfolg: Seit 2006 haben unsere Expertinnen und Experten der NÖ Wohnbauförderung mehr als 67.000 Förderanträge bewilligt und dadurch seitens des Landes mehr als 54 Millionen Euro an Zuschüssen ausbezahlt. Mit dieser Förderaktion des Landes Niederösterreich haben wir insgesamt bisher bei privaten Unternehmen ein Gesamtinvestitionsvolumen von rund 195 Millionen Euro ausgelöst, davon alleine seit November 2019 ein Gesamtinvestitionsvolumen von 11,6 Millionen Euro“, so Eichtinger weiter.

Es werden Sicherheitsmaßnahmen mit einem einmaligen, nicht rückzahlbaren Zuschuss sowohl für Sicherheitseingangstüren (ab Widerstandsklasse 3) als auch Alarmanlagen gefördert. Dafür gibt es jeweils eine Förderung in Höhe von 30 Prozent der anerkannten Investitionskosten bis zu max. 1.000 Euro pro Fördermaßnahme. In Summe können damit bis zu 2.000 Euro pro Objekt gefördert werden. Einen Antrag um Förderung können Eigentümer und Mieter von Wohnungen oder Häusern stellen. Die Investition muss im Zeitraum zwischen 1. Jänner 2019 bis zum 31. Dezember 2020 liegen.

Landespolizeidirektor Franz Popp sagte: „Die Aktion halten wir aus polizeilicher Sicht für sehr wesentlich. Wenn man sich die Entwicklungen in diesem Bereich ansieht, kann man einen erfreulichen Rückgang im vergangenen Jahr um 26,5 Prozent bei den registrierten Wohnungseinbrüchen feststellen. Eine spezielle Ermittlungsgruppe wurde gebildet und es konnten international agierende Tätergruppen ausgeforscht und der Justiz übergeben werden. Die geförderten Sicherheitseinrichtungen in Wohnungen und Häusern haben dazu geführt, dass es sehr oft beim versuchten Einbruch geblieben ist und die Täter nicht in die Privatsphäre eindringen konnten. Auch der Einsatz von Bewegungsmeldern ist wichtig, weil ‚Licht schafft Sicherheit‘“.

Die Förderung für Sicheres Wohnen ist bis 31. Dezember 2020 garantiert. Alle Informationen und mehr Details zur Förderung unter www.noe-wohnbau.at oder bei der NÖ Wohnbau-Hotline unter 02742/22133. Der Antrag kann ab dem Einbau/der Inbetriebnahme der Einbruchschutzmaßnahme online unter www.noe.gv.at/sichereswohnen gestellt werden.

Weitere Informationen: Büro LR Eichtinger, Mag. Markus Habermann, Telefon 02742/9005-12361, E-Mail markus.habermann@noel.gv.at.

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