17.06.2021 | 10:57

Projekt EMPA-Trac: Ein e-Fahrzeug aus Niederösterreich

LR Danninger: Unser Land nimmt eine Vorreiterrolle ein

Seit 2018 arbeiten vier Projektpartner an der Entwicklung eines völlig neuartigen e-Fahrzeugs für Kommunen und die Landwirtschaft, bei dem alle Schlüsselsegmente aus Niederösterreich kommen. Jetzt ist der Prototyp fertiggestellt und Wirtschafts- und Technologielandesrat Jochen Danninger hat sich über das Kooperationsprojekt EMPA-Trac und das e-Fahrzeug aus Niederösterreich informiert.

„In Niederösterreich wird bereits seit 2010 im Rahmen der Landesinitiative ‚e-mobil in niederösterreich‘ konsequent daran gearbeitet, der neuen Technologie den Weg zu ebnen und die optimalen Rahmenbedingungen für den problemlosen Einsatz im Alltag zu schaffen. Das spiegelt sich auch in den ständig steigenden Zulassungen von e-Autos wider. Anders ist die Situation im Nutzfahrzeugsektor, wo nach wie vor Verbrennungsmotoren dominieren. Die Partner des Kooperationsprojekts EMPA-Trac betreten mit ihrem e-Fahrzeugt ‚made in blau-gelb‘ absolutes Neuland und nehmen eine Vorreiterrolle ein“, zeigte sich Landesrat Jochen Danninger bei der Besichtigung beeindruckt.

EMPA-Trac steht für „Electric Modular Platform Architecture -Tractor“, denn entwickelt wurde nicht einfach ein e-Fahrzeug, sondern eine É-Drive-Plattform für die Kommunalwirtschaft und den Agrarbereich, aus deren „Baukasten“ heraus zwei-, drei- oder auch vierachsige Fahrzeuge für unterschiedlichste Anwendungen gebaut werden können. Projektpartner sind die Adolf TOBIAS Gesellschaft, Projektleiter Peter Kainz, die Elektroantriebs-Experten des AIT Austrian Institute of Technology, der Batterieentwickler Hellpower-Energy sowie TÜV Austria Automotive.

Nach mehr als drei Jahren Entwicklungsarbeit wurde nun ein Prototyp fertiggestellt, der seinen Standort bis auf weiteres beim Projektinitiator, der Adolf TOBIAS GmbH in St. Andrä-Wördern, hat. „Die Projektlaufzeit von EMPA-Trac endet mit Mai 2021, aber für uns startet das Projekt jetzt sozusagen zum zweiten Mal durch: Der Prototyp wird laufend verbessert und weiterentwickelt und zur Marktreife gebracht. Wenn alles nach Plan läuft, ist der Markteintritt für 2023 geplant“, erläuterten Projektleiter Peter Kainz und Adolf Tobias, dessen gleichnamiges Unternehmen eigentlich im Stahlbau und in der Landtechnik tätig ist.

Das F&E-Kooperationsprojekt EMPA-Trac wird im Rahmen der 9. Ausschreibung der „Leuchttürme der Elektromobilität“ vom Klima- und Energiefonds gefördert. Begleitet wird die Umsetzung durch die Elektromobilitätsinitiative des Landes, die beim ecoplus Mechatronik-Cluster angesiedelt ist. „Hier legen wir einen besonderen Schwerpunkt auf den kooperativen Kompetenzaufbau und die gemeinsame Weiterentwicklung neuer Technologien. EMPA-Trac ist hier ein Vorzeigeprojekt und beweist sehr eindrucksvoll, was alles möglich ist, wenn engagierte Experten gemeinsam ein Thema entwickeln und damit zu Innovationstreibern werden“, so ecoplus-Geschäftsführer Helmut Miernicki.

Nähere Informationen: Büro LR Danninger, Andreas Csar, Telefon 02742/9005-12253, E-Mail andreas.csar@noel.gv.at, bzw. Wirtschaftsagentur ecoplus, Markus Steinmaßl, Telefon 02742/9000 196 19, E-Mail m.steinmassl@ecoplus.at, www.ecoplus.at

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