25.01.2023 | 10:25

NÖ Lehrlingsoffensive startet mit 51 Millionen ins fünfte Jahr

Mikl-Leitner, Eichtinger, Hergovich: 5.300 Jugendliche haben im Vorjahr davon profitiert

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (m.), Landesrat Martin Eichtinger (1. v. l.) und AMS-Geschäftsführer Sven Hergovich (1. v. r.)  mit den beiden Jugendlichen Jana Raderbauer (2. v. r.) und Nico Grundböck (2. v l.).
Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (m.), Landesrat Martin Eichtinger (1. v. l.) und AMS-Geschäftsführer Sven Hergovich (1. v. r.) mit den beiden Jugendlichen Jana Raderbauer (2. v. r.) und Nico Grundböck (2. v l.).© NLK FilzwieserDownload (1.9Mb)

2018 starteten das Land Niederösterreich und das AMS Niederösterreich die größte Lehrlingsoffensive, die es jemals gab, um Jugendlichen eine zukunftsorientierte Ausbildung zu bieten und dem steigenden Arbeitskräftemangel in Niederösterreich entgegenzuwirken. Die Initiative startet nun ins fünfte Jahr.

„Auch heuer nehmen wir 51 Millionen Euro in die Hand, um jungen Menschen eine Perspektive am Arbeitsmarkt zu geben. Alle Jugendliche unter 25 Jahre erhalten Unterstützung bei der Lehrausbildung oder der Suche nach einem Arbeitsplatz. Seit Beginn der Lehrlingsoffensive haben bereits mehr als 25.000 junge Menschen davon profitiert“, so Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.

Dass die Initiative greift, zeigt der Rückgang der Jugendarbeitslosigkeit in Niederösterreich. „Im Dezember 2022 waren um 20,4 Prozent weniger Arbeitslose unter 25 Jahren als im Vorkrisenjahr Dezember 2019 zu verzeichnen, gegenüber dem Vorjahresmonat 2021 um minus 6,3 Prozent. Die Lehrlingsoffensive ist ein erfolgreiches Instrument, das wir im Miteinander umgesetzt haben, deshalb ist die Jugendarbeitslosigkeit in Niederösterreich auf einem sehr niedrigen Niveau“, so Arbeitsmarkt-Landesrat Martin Eichtinger.

AMS NÖ-Geschäftsführer Sven Hergovich: „Die Betriebe bieten derzeit so viele Lehrstellen wie schon lange nicht mehr. Allerdings gibt es auch Berufsbereiche, die für Jugendliche offenbar weniger attraktiv sind. Gleichzeitig haben sie aus den unterschiedlichen Gründen Probleme, am betrieblichen Lehrstellenmarkt eine Stelle zu finden. Wir müssen im Rahmen der Lehrlingsoffensive und darüber hinaus Wege finden, um Betriebe und junge Arbeitskräfte einander näher zu bringen.“

Der Einstieg in zukunftsorientierte Ausbildungsprogramme wird damit allen in Niederösterreich lebenden Job- und Lehrstellensuchenden bis 25 Jahre ermöglicht. Die NÖ Lehrlingsoffensive umfasst drei konkrete Maßnahmen, nämlich die Jugendbildungszentren, die überbetriebliche Lehrausbildung und das Programm Just2Job.

Arbeits- oder lehrstellensuchende junge Erwachsene bis 25 Jahre, die ihre Schulpflicht beendet haben bzw. Jugendliche, die bereits über eine abgeschlossene Berufsausbildung verfügen, werden in den Jugendbildungszentren bestmöglich unterstützt. Ziel dieser Maßnahme ist es, ein einheitliches Bildungsangebot in allen Regionen anzubieten, dass den Einstieg in eine Lehre oder auf einen Arbeitsplatz ermöglicht.

Für Jugendliche, die trotz intensiver Bemühungen keine betriebliche Lehrstelle finden konnten, gibt es die Überbetriebliche Lehrausbildung.

Just 2 Job ist eine verkürzte Lehrausbildung. Diese gibt es für einen konkreten Arbeitsplatz direkt im Betrieb. Berufliche Vorerfahrung müssen die jungen TeilnehmerInnen zwischen 20 und 30 Jahren nicht mehr unbedingt mitbringen. Ziel ist es, in halber Lehrzeit abzuschließen und die jungen Menschen im ausbildenden Betrieb nach Lehrabschluss als Fachkraft zu beschäftigen.

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Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Landesrat Martin Eichtinger und AMS-Geschäftsführer Sven Hergovich im Gespräch mit den beiden Jugendlichen Jana Raderbauer und Nico Grundböck.
Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Landesrat Martin Eichtinger und AMS-Geschäftsführer Sven Hergovich im Gespräch mit den beiden Jugendlichen Jana Raderbauer und Nico Grundböck.© NLK FilzwieserDownload (2.3Mb)

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Landesrat Martin Eichtinger und AMS-Geschäftsführer Sven Hergovich im Gespräch mit den beiden Jugendlichen Jana Raderbauer und Nico Grundböck.

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