28.02.2022 | 10:11

Mehr Eigenständigkeit im Alter mit „Begleitetes Wohnen“

LR Eichtinger: Dieses Wohnmodell ermöglicht Menschen den Verbleib in den eigenen, gewohnten vier Wänden

v.l.n.r.: Regina Speglic, DI Sandra Bauernfeind (Heimat Österreich) und Landesrat Martin Eichtinger
v.l.n.r.: Regina Speglic, DI Sandra Bauernfeind (Heimat Österreich) und Landesrat Martin Eichtinger© NLK BurchhartDiese Datei steht nicht mehr zum Download zur Verfügung. Bild anfordern

„In den eigenen vier Wänden zu bleiben, auch bei Nachlassen der eigenen Selbständigkeit, ist ein großer Wunsch vieler Menschen. Daher ist es wichtig, dass wir uns mit neuen Wohnkonzepten beschäftigen, die auf die besonderen Bedürfnisse im Alter abgestimmt sind und ein entsprechendes Wohnumfeld schaffen. Mit dem geförderten Wohnmodell ‚Begleitetes Wohnen‘ wird dafür ein passendes Wohnumfeld sichergestellt", erklärt Landesrat Martin Eichtinger. Das Förderprogramm „Begleitetes Wohnen“ ermöglicht insbesondere Menschen mit Behinderung und Menschen, die altersbedingt eingeschränkt sind, in einer Wohnung zu verbleiben. Die Wohnumgebung ist barrierefrei gestaltet und ein verpflichtendes Grundbetreuungspaket sorgt für entsprechende Rahmenbedingungen. Mieterinnen und Mieter führen eigenständig ihren Haushalt und haben zugleich die Sicherheit, je nach Bedarf spezifische Wahlleistungen in Anspruch nehmen zu können.

Ende Jänner wurden in Bad Vöslau 62 Wohneinheiten „Begleitetes Wohnen“ der gemeinnützigen Wohnbau Gesellschaft Heimat Österreich übergeben. Eine der neuen Bewohnerinnen und Bewohner ist Regina Speglic (61): „Ich bin zwar noch sehr mobil, aber irgendwann wird nicht mehr alles so leicht von der Hand gehen. Mir war es wichtig, bereits jetzt für das Alter vorzusorgen. Ich bin alleinstehend und habe bei meinem schwer erkrankten Bruder gesehen, wie schnell man auf Hilfe angewiesen sein kann. In meiner neuen Wohnung kann ich selbstbestimmt leben und bin beruhigt, weil ich weiß, dass ich später jene Hilfe, die ich vielleicht brauche, erhalten werde“. Sie bekam bei der Vergabe auch ihre Wunschwohnung, eine Wohnung im Dachgeschoss mit Dachterrasse. „Meine Wohnung ist sehr hell, freundlich und zusätzlich blicke ich von meiner Dachterrasse auf ein grünes Blätterdach der erhalten gebliebenen Altbäume. Die Wohnqualität ist hoch, das Stadtzentrum, viele Einkaufsmöglichkeiten und auch Arztpraxen sind in unmittelbarer Nähe. Diese Wohngemeinschaft mit allen möglichen Betreuungs- und Hilfsangeboten in dieser schönen Umgebung gibt einfach ein gutes Gefühl!“, so Speglic weiter.

Geförderte Wohnungen in Niederösterreich, die sich speziell durch eine altersgerechte sowie barrierefreie Bauweise und zentrumsnahe Lage auszeichnen, findet man unter noe-wohnbau.at. Seit Beginn der geförderten Wohnmodelle für altersgerechtes Wohnen (früher unter „Betreutes Wohnen“ bekannt) wurden bis Ende 2021 bereits 7.113 Wohneinheiten bewilligt, davon sind bereits 5.750 Wohneinheiten fertig realisiert und benutzbar, die restlichen Wohneinheiten in der Errichtungsphase. „Zufrieden alt werden in den eigenen vier Wänden und das mit der gewohnten Lebensqualität. Das ist in Niederösterreich möglich“, so Eichtinger abschließend. Nähere Informationen zu dieser Förderung gibt es unter noe-wohnbau.at oder unter der Wohnbau-Hotline 02742 / 22133.

Weitere Informationen: Mag. Stefan Kaiser, Pressesprecher Landesrat Martin Eichtinger, Telefon 02742/9005-13443, E-Mail: stefan.kaiser@noel.gv.at

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