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11.04.2022 | 09:33

Land NÖ beschließt 35,7 Millionen Euro für Musikschulen

LH Mikl-Leitner: Musikschulen leisten eine erstklassige Arbeit in der Ausbildung junger Talente

Von links nach rechts: NÖ GVV-Präsident Rupert Dworak, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner mit Musikschülern und Musikschülerin sowie NÖ Gemeindebund-Präsident Johannes Pressl
Von links nach rechts: NÖ GVV-Präsident Rupert Dworak, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner mit Musikschülern und Musikschülerin sowie NÖ Gemeindebund-Präsident Johannes Pressl © NLK Burchhart Diese Datei steht nicht mehr zum Download zur Verfügung. Bild anfordern

Das niederösterreichische Musikschulwesen ist das zahlenmäßig größte in Österreich: Rund 500 der 573 Gemeinden sind aktuell in das Musikschulwesen eingebunden. Sie bieten Kindern und Jugendlichen ein vielfältiges Spektrum an Instrumental-, Gesangs- und Tanzausbildungen. Die 60.000 Schülerinnen und Schüler haben mit ihren Lehrenden auch in den letzten zwei Jahren mittels virtueller und hybrider Unterrichtsformate weiter geübt und gespielt. So zeigen sie einmal mehr, dass die Beschäftigung mit Musik und anderen kreativen Ausdrucksformen unverzichtbar ist für die emotionale und persönliche Entwicklung der Kinder und Jugendlichen des Landes.

„Gerade in Zeiten wie diesen verbindet die Musik und ist für die soziale Gemeinschaft generell sowie für die Entwicklung von persönlichen Kompetenzen wie Teamfähigkeit, Kreativität und Empathie von besonderer Bedeutung. Kinder und Jugendliche können durch musikalische und künstlerische Bildung ihre persönliche Sprache und Ausdruckskraft ausprobieren und entwickeln“, so Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.

Trotz Corona-bedingter budgetärer Einschränkungen beschloss die Landesregierung daher einstimmig eine erneute Erhöhung der Basis- und Wochenstundenförderung für Musikschulen um 600.000 Euro im Vergleich zum Vorjahr, um die wertvolle Arbeit an den Musikschulen weiterhin zu sichern. Mit diesem Landesanteil in der Höhe von 35,7 Millionen Euro kann Musikschulunterricht weiterhin allen Kindern und Jugendlichen in Niederösterreich zugänglich gemacht werden, und die Gemeinden werden in ihrer Trägerschaft als Schulerhalter dabei unterstützt, für Eltern leistbare Schulgeldbeiträge vorzusehen.

Die Musikschulförderung setzt sich aus einer Basis- und Wochenstundenförderung und einer Strukturförderung, die vor allem qualitätsfördernde Maßnahmen im Bereich der Talenteförderung beinhaltet, zusammen. Darüber hinaus wird auch die Entwicklung hin zu Musik- und Kunstschulen vorangetrieben, die aktuell in zwei Pilotstandorten, St. Pölten und Wiener Neustadt, und in zwei Modellregionen, westliches Mostviertel und südliches Wiener Umland, bereits erfolgreich umgesetzt wird.

„Niederösterreichs Musikschulen leisten eine erstklassige Arbeit in der Ausbildung junger Talente. Das spiegelt sich einerseits im hervorragenden Abschneiden der niederösterreichischen Musikschülerinnen und Musikschüler bei wichtigen Wettbewerben wie prima la musica wider. Zum anderen gestalten Niederösterreichs Musikschulen das regionale Kulturleben maßgeblich mit und leisten damit einen wertvollen Beitrag zur kulturellen Identität in unseren Regionen. Die erfolgreiche Arbeit in den landesweiten Orchestern wie dem ‚Jugendsinfonieorchester Niederösterreich‘, dem ‚Jugendjazzorchester Niederösterreich‘ sowie der ‚Jungen Bläserphilharmonie Niederösterreich‘ machen auch deutlich, dass die Musikschulförderung gezielt dazu eingesetzt wird, um junge Menschen zu fördern. Daher ist es wichtig, dass das Land Niederösterreich auch weiterhin die Musikschulen in Niederösterreich unterstützt, damit so der nötige Nährboden für herausragende musikalische Leistungen geschaffen wird“, so die Landeshauptfrau.

Von Seiten der schulerhaltenden Gemeinden bekräftigt NÖ Gemeindebund-Präsident Johannes Pressl: „Die Musikschulen sind unverzichtbare Talenteschmieden für den musikalischen Nachwuchs in den örtlichen Blasmusikkapellen, Ensembles, Chören oder Orchestern und tragen somit wesentlich zum kulturellen Leben in den Regionen bei. Die verlässliche Partnerschaft zwischen Land Niederösterreich und den Gemeinden ist dabei ein wesentlicher und unverzichtbarer Faktor für den nachhaltigen Erfolg unserer Musikschulen.“ Auch NÖ GVV-Präsident Rupert Dworak zeigt sich erfreut über die Erhöhung der Musikschulförderung für das kommende Schuljahr: „Die großzügige Zusage der Fördermittel vom Land Niederösterreich zeigt, dass die Gemeinden weiterhin in dieser wichtigen Aufgabe unterstützt werden und die Musikschulen als regionale Zentren kultureller und gemeinschaftsfördernder Beschäftigung wertgeschätzt werden.“

Martin Lammerhuber, Geschäftsführer der Kultur.Region.Niederösterreich GmbH, äußert sich wertschätzend: „Durch die Erhöhung der Musikschulförderung wird das breit gefächerte Angebot an Unterrichtsmöglichkeiten, Veranstaltungen und Projekten, das unverzichtbar ist für den Erhalt der kulturellen Vielfalt in der Region, gesichert.“

Auszahlende Stelle der Fördermittel des Landes Niederösterreich ist die Kultur.Region.Niederösterreich mit ihrem Tochterbetrieb MKM Musik & Kunst Schulen Management Niederösterreich GmbH, der unter anderem für Aus- und Fortbildungen, für Wettbewerbe, die Landesjugendorchester und die nachhaltige Weiterentwicklung der Musikschulen zu Musik- und Kunstschulen zuständig ist.

Nähere Informationen beim MKM – Musik & Kunst Schulen Management Niederösterreich unter 0664/88308833, Mag. Johanna Weitzenböck, E-Mail johanna.weitzenboeck@mkmnoe.at und www.mkmnoe.at.

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Freude über die Förderung für die NÖ Musikschulen: NÖ GVV-Präsident Rupert Dworak, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner mit Musikschülern und Musikschülerin sowie NÖ Gemeindebund-Präsident Johannes Pressl (v.l.n.r.)
Freude über die Förderung für die NÖ Musikschulen: NÖ GVV-Präsident Rupert Dworak, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner mit Musikschülern und Musikschülerin sowie NÖ Gemeindebund-Präsident Johannes Pressl (v.l.n.r.) © NLK Burchhart Diese Datei steht nicht mehr zum Download zur Verfügung. Bild anfordern

Freude über die Förderung für die NÖ Musikschulen: NÖ GVV-Präsident Rupert Dworak, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner mit Musikschülern und Musikschülerin sowie NÖ Gemeindebund-Präsident Johannes Pressl (v.l.n.r.)

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