12.12.2020 | 09:33

LR Schleritzko: Land NÖ sorgt ab morgen für 1,1 Mio. mehr Zug-Kilometer pro Jahr

Fahrplanwechsel erfolgt am 13. Dezember. Land und Partner setzen zahlreiche Verbesserungen um.

Bahnfans feiern schon in der Nacht auf Sonntag den Jahreswechsel. Am 13. Dezember steht nämlich der europäische Fahrplanwechsel am Programm und dieser bringt auch neue Angebote für die niederösterreichischen Öffi-Nutzer. „Das Land NÖ und seine Partner konnten wieder zahlreiche Verbesserungen ermöglichen. Wir sorgen ab morgen etwa für 1,1 Millionen mehr Zug-Kilometer und 5 Millionen mehr Sitzplätze pro Jahr. Mit unseren neuen Zugangeboten im ganzen Land, können wir Auslastungsspitzen abflachen, Öffi-Angebote an Wochenenden ausbauen und neue Abendverbindungen anbieten“, berichtet NÖ Mobilitäts-Landesrat Ludwig Schleritzko.

Grundlage für diese Angebote sei das im letzten Jahr geschnürte Milliardenpaket rund um den sogenannten Verkehrsdienstevertrag. „Das Land Niederösterreich nimmt dafür in den Jahren 2020 bis 2029 1,1 Milliarden Euro in die Hand, um Zugangebote im Nah- und Regionalverkehr zu bestellen. Mit diesen Mitteln ermöglichen wir eine Steigerung des Bahngebots um 25 Prozent im Laufe dieses Jahrzehnts“, erklärt Schleritzko.

Von neuen Zügen zur Hauptverkehrszeit am Nachmittag profitieren etwa Pendlerinnen und Pendler auf der Nordbahn zwischen Wien und Gänserndorf oder auf der Westbahn-Achse zwischen St. Pölten und Pöchlarn. Auch die Fahrgäste auf den Regionalbahn-Strecken der Puchbergerbahn, der Kamptalbahn oder der Inneren Aspangbahn können sich über neue Angebote freuen.

„Öffentlicher Verkehr ist aber nicht nur für den Weg zur Arbeit da. Wir wollen die Öffis auch zur Alltags-Alternative machen“, hält der Landesrat fest. Umgesetzt werden deshalb ein Stundentakt auf der Tullnerfeldbahn zwischen Bahnhof Tullnerfeld, Traismauer und St. Pölten, auf der Marchfeldbahn von Marchegg über Gänserndorf oder zwischen Mistelbach und Laa an der Thaya auf der Laaer Ostbahn.

„Auch für die Nachtschwärmer soll der Zug neue Angebote liefern“, kündigt Schleritzko an. Das gilt etwa für die Nordwestbahn, die Kamptalbahn, für das Traisental, die Rudolfsbahn oder späteren Angeboten im Industrieviertel Richtung Mödling, Wiener Neustadt oder auf der Triestingtalbahn.

Weitere Informationen: Büro LR Schleritzko, Florian Krumböck, BA, Telefon 02742/9005-13546, E-Mail florian.krumboeck@noel.gv.at

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