05.11.2021 | 13:35

LR Danninger bei Tourismusreferenten-Konferenz: „Wintersaison wird stattfinden“

NÖ Tourismus-Landesrat weiterhin zuversichtlich für kommende Wintersaison

Landesrat Jochen Danninger
Landesrat Jochen Danninger © NLK PfeifferDiese Datei steht nicht mehr zum Download zur Verfügung. Bild anfordern

Die steigenden Infektionszahlen waren das beherrschende Thema der Konferenz der Tourismusreferentinnen und -referenten der Bundesländer in Leogang (Salzburg). „Die heutige Konferenz hat mich in meiner Überzeugung bestärkt, dass die kommende Wintersaison in Niederösterreichs stattfinden wird. Im Sommer waren rund eine viertel Million zahlender Gäste in unseren Bergerlebniszentren unterwegs. Der Wunsch der Gäste nach Sport und Erholung in unseren Bergregionen ist also ungebrochen hoch. Die Betriebe haben ihre Hausaufgaben gemacht und sind gut auf die kommende Wintersaison vorbereitet. Weiters muss aber alles unternommen werden, um die Infektionszahlen und die Belegung der Intensivbetten mit COVID-19-Erkrankten zu stabilisieren und zu senken sowie die Zahl der Geimpften rasch zu steigern“, betont Niederösterreichs Tourismus-Landesrat Jochen Danninger. Darüber hinaus war auch der Mitarbeiter-Mangel im Tourismus ein zentraler Punkt der Konferenz.

Auf Initiative Niederösterreichs wurden auch die zahlreichen Absagen von Wintersportwochen diskutiert: Denn mit den steigenden COVID-19-Zahlen erhöht sich eine ohnehin bereits bestehende Verunsicherung an den Schulen im Hinblick auf die Durchführung von Skitagen und Wintersportwochen im heurigen Schuljahr. Derzeit verzeichnen Jugendgästehäuser, die auf Schul- und Jugendgruppen spezialisiert sind, österreichweit eine Stornowelle. Landesrat Jochen Danninger zeigte sich angesichts der aktuellen Stornowelle der Wintersportwochen besorgt: „Wenn schneesportliche Schulveranstaltungen heuer wieder reihenweise ausfallen, erleben wir in Österreich bereits die zweite Wintersaison in Folge, in der kaum Schülerinnen und Schüler das Skifahren erlernen und damit potentiell ‚verlorene Jahrgänge‘ für den Wintersport. Wintersportwoche bieten den Jugendlichen aber auch wertvolle Erfahrungen und stärken Klassengemeinschaft und Selbstvertrauen der Kinder enorm. Mein Ziel ist es, dass wir in der Ostregion sobald wie möglich wieder an das hohe Niveau vor der Pandemie anknüpfen können. Bei unseren ‚Volksschulen zum Schnee‘-Skitagen nahmen vor der Pandemie in Niederösterreich mehr als 16.000 Kinder teil. Die Schulen sind so zu treuen Kunden unserer Skigebiete geworden, die gemeinsam mit allen Dienstleistern aus der regionalen Wirtschaft – wie Ausrüstungsverleih oder Wintersportschule – von der Frequenz unter der Woche profitieren. Auf ganz Österreich bezogen haben schneesportliche Schulveranstaltungen regionalwirtschaftlich eine sehr hohe Bedeutung. Es geht um tausende Arbeitsplätze bei Seilbahnen, Wintersportschulen, Beherbergungs- und Gastronomiebetrieben in ganz Österreich. Wir möchten daher alle Lehrkräfte dazu ermutigen, schneesportliche Schulveranstaltungen durchzuziehen, so wie es die schulrechtlichen Rahmenbedingungen vorsehen.“

Daher ist Landesrat Jochen Danninger erfreut, dass alle Tourismusreferenten dem Vorschlag Niederösterreichs gefolgt sind und die Bundesregierung aufgefordert haben, Maßnahmen zu treffen, „die eine praktikable Durchführung von schulischen Wintersportwochen und Skitagen ermöglichen. Lehrer müssen aktuell zum Beispiel eine Risikoanalyse für eine Wintersportwoche ausarbeiten. Hier sehe ich vor allem das Gesundheitsministerium gefordert, die Lehrkräfte zum Beispiel durch Vorlagen und Präventionskonzepte zu unterstützen.“

Weitere Informationen: Büro LR Danninger, Mag. Andreas Csar, Telefon 02742/9005-12253, E-Mail andreas.csar@noel.gv.at

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