Denkmalpflege - Aktivitäten

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Broschüre Denkmalpflege in Niederösterreich

Die Broschüre Denkmalpflege in Niederösterreich ist eine halbjährlich erscheinende Publikation des Landes Niederösterreich zu Themen des kulturellen Erbes. Jeweils zur Mitte und gegen Ende des Jahres werden die Leser der Broschüre mit den Aufgaben der Sicherung, Sanierung, Restaurierung und Erhaltung des Denkmalbestandes im Land Niederösterreich vertraut gemacht.

Im Mittelpunkt der Betrachtung stehen zB die Darstellung von Regionen des Bundeslandes sowie die Ausgangsmaterialien der Kunstproduktion oder bestimmte Typen der Architektur. Ein Restaurierbeispiel, aktuelle Fachthemen, Buchbesprechungen, Literaturhinweise und der Blick über die Grenzen des Bundeslandes sind fixer Bestandteil der Broschürenreihe.

Das Redaktionsteam besteht aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Landes Niederösterreich, des Bundesdenkmalamtes und weiteren Fachleuten auf dem Gebiet der Denkmalpflege. Die Broschüre möchte die Leserschaft mit der Vielfalt und der Komplexität der Fragestellungen in der Bewahrung des kulturellen Erbes befassen und so zu einem besseren Verständnis für die Anforderungen im Umgang mit dem reichen Erbe des Landes Niederösterreich beitragen.

Der Bezug der Broschüre ist kostenlos

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Titelbild "Denkmalpflege in Niederösterreich" Band 64 - eine Windmühle

Band 64 der "Denkmalpflege in Niederösterreich" stellt historische Bauwerke in den Mittelpunkt, in denen eine der Schlüsseltechnologien in der Entwicklung der menschlichen Gesellschaften zum Einsatz kam: Mühlen. 

Die Forschung geht davon aus, dass die ersten wasserkraftbetriebenen Getreidemühlen auf dem Gebiet des heutigen Niederösterreichs von den Römern errichtet wurden. Im Laufe der Jahrhunderte machten sich die Menschen die Mühlen-Technologie nicht nur für das Mahlen von Getreide zunutze. Die wasser- und auch windkraftunterstützte Zerkleinerung von Materialien kam z.B. auch in der Holzverarbeitung (Sägemühlen) und der Papierherstellung (Papiermühlen) zum Einsatz. So wurden Mühlen zu Motoren der Transformation rein agrarisch organisierter Gesellschaften hin zu arbeitsteiligen Wirtschaftsformen.

Auch während der Industriellen Revolution und darüber hinaus bis ins 20. Jahrhundert hinein kann man sich unsere Kulturlandschaft als von Mühlen geprägt vorstellen, wobei in windbegünstigten Lagen wie im Weinviertel die wasserkraftbetriebenen Mühlen durch Windmühlen ergänzt wurden.

Heute sind in unserem Bundesland über 3.000 Mühlenstandorte bekannt, von denen ca. die Hälfte als zumindest spätmittelalterlich eingeschätzt wird. Die Broschüre nähert sich diesem reichen kulturellen Erbe interdisziplinär aus verschiedenen Richtungen, von Wirtschafts-, Technologie- und Kunstgeschichte über Spezifika des Denkmalschutzes von technischen Denkmalen bis hin zu aktuellen Herausforderungen für Schau-Mühlen.


Film über Denkmalpflege in Niederösterreich


Ihre Kontaktstelle des Landes für Denkmalpflege

Amt der NÖ Landesregierung
Abteilung Kunst und Kultur
Landhausplatz 1, Haus 1 3109 St. Pölten E-Mail: noe-denkmalpflege@noel.gv.at
Tel: 02742/9005 - 13119
Fax: 02742/9005 - 13029      
Letzte Änderung dieser Seite: 21.6.2021
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