24.03.2021 | 10:58

ISTmobil im Bezirk Korneuburg wird ausgeweitet und verlängert

LR Schleritzko: „Erfolgsmodell verbindet Vorteile des Linien-Verkehrs mit flexiblen Lösungen“

Über 135.000 Fahrgäste wurden seit dem Betriebsstart des Projekts „Bezirk Korneuburg ISTmobil“ im April 2015 sicher und pünktlich von A nach B gebracht. „Es freut mich daher, dass das Projekt nicht nur bis 31. März 2022 in die Verlängerung geht, sondern mit der Teilnahme der Marktgemeinde Langenzersdorf sogar noch ausgeweitet wird. Wir sprechen hier von einem echten Erfolgsmodell, das die Vorteile des Linien-Verkehrs mit jenen flexiblen Lösungen verbinden kann, welche sich Nutzerinnen und Nutzer wünschen. Das Land Niederösterreich fördert 36 Prozent der Kosten bzw. 293.000 Euro“, berichtet NÖ Mobilitäts-Landesrat Ludwig Schleritzko.

Mit der Ausweitung sorgt Bezirk Korneuburg ISTmobil zukünftig in 19 Gemeinden mit rund 1.000 fußläufig erreichbaren Haltepunkten für flächendeckende Mobilität. „Mit ISTmobil werden im gesamten Gemeindegebiet von Langenzersdorf 81 fußläufig erreichbare Haltepunkte geschaffen und so das Mobilitätsangebot stark verbessert. Wir sind überzeugt, dass dieses flexible und umweltfreundliche Mobilitätssystem auch in Langenzersdorf gut angenommen und entsprechend genutzt wird“, freut sich Bürgermeister Andreas Arbesser auf die zukünftige Mobilitätslösung.

Nach einem erfolgreichen dreijährigen Probebetrieb ging Bezirk Korneuburg ISTmobil mit April 2018 in die nächste Betriebsphase. Eine wesentliche Innovation in dieser Betriebsphase war die noch engere Verknüpfung mit dem Öffentlichen Verkehr, die den Fahrgästen eine Vielzahl an neuen Möglichkeiten bietet. Einerseits wird bei Fahrtanfragen der Öffentliche Verkehr berücksichtigt, wodurch bei zumutbaren ÖV–Verbindungen Bezirk Korneuburg ISTmobil als Zubringer fungiert und somit den Öffentlichen Verkehr nachhaltig stärkt. Andererseits wurde das Tarifsystems an den Öffentlichen Verkehr angelehnt und die Möglichkeit zur Anerkennung von Zeitkarten des Verkehrsverbundes Ostregion (zum Beispiel VOR-Jahreskarte) geschaffen sowie ein VOR Routenplaner

Mit diesen Optimierungen ist Bezirk Korneuburg ISTmobil ein fixer Bestandteil des Öffentlichen Verkehrs geworden und sorgt dafür, dass den Bewohnern und Gästen der Region ein einheitliches und leicht verständliches Mobilitätsangebot zur Verfügung steht. „Bezirk Korneuburg ISTmobil verbessert die regionale Erreichbarkeit, da es vor allem dazu genutzt wird, um aus den Randgebieten in die regionalen Ortszentren zu gelangen sowie die regionalen Bahnhöfe zu erreichen. Dies wird auch durch die zwei meistgenutzten Haltepunkte – Bahnhof Korneuburg und Bahnhof Stockerau – verdeutlicht.“, ist LAbg. Bgm. Christian Gepp, Regionssprecher der Region 10vorWien, über die erfüllte Zielsetzung des Mobilitätsangebotes erfreut.

Seit über einem Jahr bestimmen unterschiedliche Maßnahmen zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie die Gesellschaft und das tägliche Leben! Auch in dieser allgemein herausfordernden Zeit steht Bezirk Korneuburg ISTmobil den BürgerInnen des Bezirkes uneingeschränkt zur Verfügung und sorgt dafür, dass alle Wege wie gewohnt pünktlich und sicher absolviert werden können. Besonders für die zur Risikogruppe gehörenden Bevölkerung ist Bezirk Korneuburg ISTmobil die perfekte Mobilitätsalternative in diesen schwierigen Zeiten. „Da die Sicherheit der Fahrgäste und der LenkerIinnen bei Bezirk Korneuburg ISTmobil stets im Vordergrund steht, wurden einige Vorkehrungen, wie beispielsweise verstärkte Reinigung und Desinfizierung der Fahrzeuge, FFP2-Maskenpflicht und regelmäßiges Lüften getroffen“, so David Hinteregger, Projektmanager von der Betreiberfirma ISTmobil GmbH.

Ob eine Fahrt zum Einkauf, zur COVID-19 Testung (alle Testmöglichkeiten sind mit ISTmobil erreichbar) oder die häufigsten Wege im Alltag – Bezirk Korneuburg ISTmobil zu buchen ist künftig noch einfacher. Die neue ISTmobil APP bietet neue und umfangreichere Funktionen. Unter anderem ist es möglich die ISTmobil-Fahrt sowohl am Handy als auch am Computer bequem zu buchen, den passenden Haltepunkt über die Adresse zu suchen oder sich den Fußweg zum Haltepunkt anzeigen zu lassen.

Die Projektkoordination und organisatorische Gestaltung erfolgt über den Regionalentwicklungsverein 10vorWien mit der engagierten Regionsmanagerin Karin Schneider. Begleitet wird das regionale Anrufsammeltaxi durch Andreas Zbiral vom Mobilitätsmanagement der NÖ.Regional. Betrieben wird die innovative Mobilitätslösung vom Grazer Mobilitätsunternehmen ISTmobil GmbH. Vor Ort führen ausschließlich regionale Verkehrsunternehmen die Fahrten durch.

Weitere Informationen: Büro LR Schleritzko, Florian Krumböck, BA, Telefon 02742/9005-13546, E-Mail florian.krumboeck@noel.gv.at

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