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04.03.2022 | 15:41

Bildungscampus Baden wird bis 2030 ausgebaut und erhält dritten AHS-Standort

LH Mikl-Leitner: „Bildungscampus ist ein wahres Vorzeigemodell“

Bei der Pressekonferenz in Baden (von links): Bildungsdirektor Johann Heuras, Bildungsminister Martin Polaschek, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister und Bürgermeister Stefan Szirucsek.
Bei der Pressekonferenz in Baden (von links): Bildungsdirektor Johann Heuras, Bildungsminister Martin Polaschek, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister und Bürgermeister Stefan Szirucsek.© NLK BurchhartDiese Datei steht nicht mehr zum Download zur Verfügung. Bild anfordern

Die neuesten Entwicklungen rund um den Bildungscampus Baden präsentierten Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Bildungsminister Martin Polaschek, Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister, Bürgermeister Stefan Szirucsek und Bildungsdirektor Johann Heuras heute, Freitag, bei einer Pressekonferenz. Bis 2030 werden 100 Millionen Euro am Bildungscampus investiert und der Standort um eine dritte AHS erweitert.

„Vor zwei Jahren haben wir hier in Baden die Errichtung des Bildungscampus präsentiert. Ein ganz großes Projekt in der Bildungslandschaft Niederösterreichs und Österreichs“; sagte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und meinte. „Und, wenn wir auf die vergangenen Jahre und die letzten Tage zurückblicken, dann müssen wir sagen, dass sich unsere Welt verändert hat. Wir erleben mit dem Krieg die dunkelsten Zeiten der Europäischen Union.“ Gefordert sei man auch vor allem durch die Pandemie, so die Landeshauptfrau weiter. „Aber im Miteinander sind diese Herausforderungen des Schulalltages von den Schülerinnen und Schülern, den Eltern und der gesamten Lehrerschaft gut bewältigt worden“, führte sie weiter aus.

Was laut Mikl-Leitner in den letzten beiden Jahren jedoch gleichgeblieben sei, ist, dass man am „Meilenstein Bildungscampus Baden festgehalten hat und diesen umsetzt. Mit der Entscheidung des Herrn Bundesminister Martin Polaschek wird mit einem weiteren Gymnasium der Standort noch einmal bereichert. Davon profitiert die gesamte Region und die Stadt Baden. Die Bildungsregion Baden hat an Wichtigkeit gewonnen, der Bildungscampus ist ein wahres Vorzeigemodell.“

Bildungsminister Martin Polaschek unterstrich: „Wer in die Bildung investiert, investiert in die Zukunft. Wir haben hier in Baden eine Investition in die Zukunft vor. Denn wir haben gerade in der Pandemie gesehen, dass Präsenz zur Bildung dazugehört. Schulen und Hochschulen sind Orte, wo Anwesenheit wichtig ist. Dazu braucht es Investitionen in die Infrastruktur.“ Hier in Baden könne man auf einem guten Grundstein aufbauen, jetzt werden bis 2030 zusätzlich rund 100 Millionen Euro investiert. Neben der HAK und HLW wird unter anderem in die Allgemeine Sonderschule und eine Sporthalle investiert. „Wir können nun das Projekt um eine AHS ergänzen“, sagte der Bundesminister, der mit dem dritten AHS-Standort die beiden bestehenden Standorte entlasten möchte.

Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister betonte: „Wir leben in vulnerablen Zeiten. Aber Bildung gibt ein gutes Gefühl, denn erworbenes Wissen kann man nicht mehr wegnehmen“; und ergänzte zum Bildungscampus: „Dieses Areal atmet Bildung. Man sieht die Synergien, die sich hier bieten. Hier gibt es Bildung querbeet, mit dem Bildungscampus und einer dritten AHS wird Baden zu einem einzigartigen Bildungszentrum. Durch die Entscheidung, in der Stadt Baden einen neuen AHS-Standort zu errichten, können wir dem steigenden Bedarf an AHS-Plätzen im Wiener Umland nachkommen und Druckpunkte gezielt herausnehmen.“ Die Vorteile liegen laut der Landesrätin beispielsweise in der Entwicklung schulübergreifender Projekte, der Durchlässigkeit zwischen den Bildungseinrichtungen oder der Mehrfachnutzung von Infrastruktur.

Bürgermeister Stefan Szirucsek freue sich „dass der Bundesminister die Entscheidung bekannt geben kann, den dritten AHS-Standort zu errichten. Hier kann Bildung auf höchstem Niveau entstehen, für jeden Schüler in Baden kann das richtige Angebot angeboten werden. Das oberste Ziel ist es, den Kindern und Jugendlichen die beste Bildung angedeihen lassen zu können.“

Bildungsdirektor Johann Heuras sprach von einem „schönen Tag für die Bildung in Niederösterreich und der Bildungsstadt Baden, es ist beispielgebend. Eine tolle Kooperation und Zusammenarbeit zwischen Bund, Land und Gemeinde. Ohne dieser könnte dieser Campus nicht entstehen. Wenn bis 2030 100 Millionen Euro hier investiert wurden, ist es gut investiertes Geld.“

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Präsentierten die Neuerungen des Bildungscampus Baden (von links): Bildungsdirektor Johann Heuras, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Bildungsminister Martin Polaschek, Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister und Bürgermeister Stefan Szirucsek.
Präsentierten die Neuerungen des Bildungscampus Baden (von links): Bildungsdirektor Johann Heuras, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Bildungsminister Martin Polaschek, Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister und Bürgermeister Stefan Szirucsek.© NLK BurchhartDiese Datei steht nicht mehr zum Download zur Verfügung. Bild anfordern

Präsentierten die Neuerungen des Bildungscampus Baden (von links): Bildungsdirektor Johann Heuras, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Bildungsminister Martin Polaschek, Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister und Bürgermeister Stefan Szirucsek.

Bürgermeister Stefan Szirucsek (von links), Christiane Teschl-Hofmeister, Bildungsdirektor Johann Heuras, Bildungsminister Martin Polaschek, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Landtagsabgeordneter Christoph Kainz
Bürgermeister Stefan Szirucsek (von links), Christiane Teschl-Hofmeister, Bildungsdirektor Johann Heuras, Bildungsminister Martin Polaschek, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Landtagsabgeordneter Christoph Kainz© NLK BurchhartDiese Datei steht nicht mehr zum Download zur Verfügung. Bild anfordern

Bürgermeister Stefan Szirucsek (von links), Christiane Teschl-Hofmeister, Bildungsdirektor Johann Heuras, Bildungsminister Martin Polaschek, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Landtagsabgeordneter Christoph Kainz

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