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01.03.2021 | 12:17

“Memorandum of Understanding“ zur Zukunft des IST Austria unterzeichnet

LH Mikl-Leitner: Die erfolgreiche Weiterentwicklung des IST Austria wird damit langfristig abgesichert

Von links nach rechts: Claus Raidl, Vorsitzender des Kuratoriums, IST Austria-Präsident Thomas Henzinger, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Bundesminister Heinz Faßmann unterzeichneten das “Memorandum of Understanding“ zur Zukunft des IST Austria
Von links nach rechts: Claus Raidl, Vorsitzender des Kuratoriums, IST Austria-Präsident Thomas Henzinger, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Bundesminister Heinz Faßmann unterzeichneten das “Memorandum of Understanding“ zur Zukunft des IST Austria© NLK BurchhartDiese Datei steht nicht mehr zum Download zur Verfügung. Bild anfordern

Mit der Unterzeichnung des „Memorandum of Understanding“ durch Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Bundesminister Heinz Faßmann, IST Austria-Präsident Thomas Henzinger und Claus Raidl, Vorsitzender des Kuratoriums, wurde heute, Montag, in Klosterneuburg der Grundstein für eine weitere Finanzierungsvereinbarung für das Institute of Science and Technology Austria (IST) Austria gelegt. „Wir wollen damit die erfolgreiche Weiterentwicklung des IST Austria langfristig absichern, diesem Forschungsinstitut größere Planungssicherheit geben und auch die internationale Strahlkraft dieser Einrichtung weiter vorantreiben“, betonte Mikl-Leitner. Gemeinsames Ziel sei es, bis zum Jahr 2036 die Forschungsgruppen von derzeit rund 60 auf 150 auszubauen und damit auch die Gesamtanzahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am IST Austria auf 2.000 zu erhöhen.

„Niederösterreich investiert jährlich rund 115 Millionen Euro in die Bereiche Wissenschaft und Forschung und liegt mit diesen Investitionen im Bundesländervergleich mit Oberösterreich und Wien an der Spitze“, so die Landeshauptfrau weiter. Mit der neuen FTI-Strategie 2027 habe man kürzlich den strategischen Fahrplan in der Wissenschaftspolitik bis in das Jahr 2027 vorgestellt. „Mit dem Ziel, unsere Forschungsaktivitäten in Niederösterreich nachhaltig auszubauen und damit unsere Innovationskraft und den Wirtschaftsstandort Niederösterreich weiter zu stärken. Darüber hinaus wollen wir Wissenschaft und Gesellschaft noch enger zusammenführen, die Wissenschaft den Menschen näherbringen und auf internationaler Ebene eine noch stärkere Bedeutung erreichen. Bei all diesen Überlegungen spielt das Forschungsinstitut IST Austria eine wesentliche Rolle“, so Mikl-Leitner.

„Aus einem kleinen Institut mit einer Handvoll Forscherinnen und Forschern ist ein internationaler Anziehungspunkt für die herausragendsten Forscher aus aller Welt geworden“, sagte die Landeshauptfrau. „Mittlerweile forschen und arbeiten an diesem Standort rund 850 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus 76 Ländern in der Grundlagenforschung - davon über 60 Professorinnen und Professoren.“ Wie begehrt das Institut weltweit sei, zeige auch die Tatsache, dass sich knapp 13.500 Forscherinnen und Forscher bereits für eine Professorenstelle am IST beworben hätten. „Auch die Erfolge bei Einwerbung von den begehrten ERC-Grants (Förderpreise des Europäischen Forschungsrats) können sich sehen lassen. Mit einer Erfolgsrate von rund 50 Prozent ist das IST die Nummer eins in Europa und liegt damit vor großen Namen wie ETH, Oxford oder Cambridge.“

Bundesminister Heinz Faßmann bezeichnete das IST Austria als ein Paradebeispiel für eine österreichische und europäische Erfolgsgeschichte im Forschungsbereich. Präsident Henzinger und sein Team leisteten hervorragende Arbeit. Das Jahr 2020 bezeichnete Faßmann aus „forschungspolitischer Perspektive als Erfolgsjahr“, man habe die Weichen in Richtung Zukunft gestellt. Durch das Forschungsfinanzierungsgesetz 2020 sei erstmals eine besondere gesetzliche Grundlage für die Forschungsfinanzierung geschaffen worden. Damit werde neben der 15a-Vereinbarung die langfristige Finanzierungs- und Planungssicherheit für das IST Austria garantiert. Beginnend mit 2021 werden mit dem Forschungsinstitut dreijährige öffentlich-rechtliche Verträge geschlossen.

Das IST Austria zeige, was möglich ist, sagte Präsident Thomas Henzinger. Das habe man vor allem auch einer „mutigen und weitsichtigen Politik“ zu verdanken. Mit der Unterzeichnung des Memorandums werde dieser Erfolg nachhaltig gesichert. Damit sei es dem IST Austria unter anderem möglich, langfristige Verträge einzugehen. Grundlagenforschung sei ein globaler Wettbewerb. „Mit dem IST ist es gelungen, alle wesentlichen Bereiche der Naturwissenschaften an einem Standort zusammenzuführen“, so Henzinger.

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Die erfolgreiche Weiterentwicklung des IST Austria soll langfristig abgesichert werden. Im Bild Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Bundesminister Heinz Faßmann
Die erfolgreiche Weiterentwicklung des IST Austria soll langfristig abgesichert werden. Im Bild Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Bundesminister Heinz Faßmann© NLK BurchhartDiese Datei steht nicht mehr zum Download zur Verfügung. Bild anfordern

Die erfolgreiche Weiterentwicklung des IST Austria soll langfristig abgesichert werden. Im Bild Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Bundesminister Heinz Faßmann

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