12.01.2024 | 09:34

Programm des Museums Gugging 2024

Fünf Ausstellungsprojekte im Zeichen der Art Brut

Fünf Ausstellungsprojekte im Zeichen der Art Brut umfasst das Programm des Museums Gugging im Jahr 2024. Die erste neue bzw. neu aufgestellte Ausstellung wird dabei „gugging.! classic & contemporary UPDATE“ sein, hat doch Nina Ansperger die von ihrem Vorgänger Johann Feilacher gestaltete und seit 6. Mai 2021 laufende Schau über Gugginger „Urgesteine“ wie August Walla, Johann Hauser und Oswald Tschirtner um Positionen von Heinrich Reisenbauer, Karl Vondal, Leonhard Fink, Jürgen Tauscher, Leopold Strobl und Laila Bachtiar verstärkt (3. Februar bis 1. März 2026).

Noch bis 17. März läuft die Sonderausstellung „abstrakt.!? zwischen figuration und abstraktion“, die Werke der Gugginger Künstlerin Laila Bachtiar Arbeiten von Rudolf Horacek, Rudolf Liemberger, Philipp Schöpke bzw. Erich Zittra und damit Künstlern der ersten Gugginger Generation gegenüberstellt und so den Weg von der Figuration in die Abstraktion nachzeichnet.

Vom 12. April bis 18. August ist die von Ingrid von Beyme kuratierte Ausstellung „else blankenhorn.! eine retrospektive. das gedankenleben ist doch wirklich“ mit 135 Werken aus der Sammlung Prinzhorn zu Gast. Die erste Personale der Künstlerin im Museum Gugging zeigt u. a. jene Geldscheine, die sie im Auftrag ihres imaginierten Gatten, Kaiser Wilhelm II., produzierte, um die Auferstehung von Liebespaaren zu finanzieren.

Ab 12. September entführt dann die Herbst-Ausstellung „fantastische orte.! walla | strobl | vondal | fink“ in die Welten der ausgestellten Künstler. „Wir besuchen August Wallas Lebens- und Wirkstätten, aber auch seine fiktiven Orte wie das Ewigkeitendeland. Wir blicken auf die faszinierenden kleinformatigen Landschaften von Leopold Strobl, die durch die Überarbeitung von Zeitungsbildern entstehen. Wir gehen auf den faszinierenden Landkarten von Leonhard Fink spazieren, und wir lassen uns von Karl Vondal zu seinen Liebesabenteuern unter Palmen verführen“, meint dazu Kuratorin Nina Ansperger (bis 16. März 2025). Nicht zuletzt wird auch die Villa Gugging 2024 weiter mit Werken des Künstlers Hans Langner alias „birdman“ bespielt.

Der Veranstaltungsreigen startet am 21. Jänner mit Peter Pongratz, der unter dem Titel „Auf der Suche nach der verlorenen Kunst“ über Rudolf Horacek, Rudolf Liemberger, Philipp Schöpke und Erich Zittra erzählt. Nächster Termin der Reihe „museum gugging im gespräch“ ist am 25. Februar, wenn Nina Ansperger (künstlerische Leiterin des Museums Gugging), Nina Katschnig (Leiterin der Galerie Gugging), Winnie Posselt (Leiterin des Hauses der Künstler) und Ramona Schnekenburger (Atelier Gugging) „Weibliche Positionen in der Gugginger Kunst“ besprechen; Beginn ist jeweils um 15 Uhr.

Öffnungszeiten des Museums Gugging: Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr; nähere Informationen unter 02243/87087, e-mail museum@museumgugging.at und www.museumgugging.at.

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