TOPMELDUNG
10.01.2026 | 08:42

Neujahrsempfang der Wirtschaftskammer Niederösterreich

LH Mikl-Leitner: Das Wichtigste ist, dass wir unsere Leistungsfähigkeit und unsere Wettbewerbsfähigkeit stärken

Neujahrsempfang unter dem Motto „Aufbruch – Unternehmertum stärken“: Rauchfangkehrer-Innungsmeister Matthias Vetiska, Wirtschaftskammer-Präsident Wolfgang Ecker, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer.
Neujahrsempfang unter dem Motto „Aufbruch – Unternehmertum stärken“: Rauchfangkehrer-Innungsmeister Matthias Vetiska, Wirtschaftskammer-Präsident Wolfgang Ecker, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer.© NLK FilzwieserDownload (1.6Mb)

Unter dem Motto „Aufbruch – Unternehmertum stärken“ stand der Neujahrsempfang der Wirtschaftskammer Niederösterreich, der gestern, Freitag, im Palais Niederösterreich stattfand. An der Spitze der Ehrengäste begrüßte Wirtschaftskammer-Präsident Wolfgang Ecker Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer, Staatssekretärin Elisabeth Zehetner und Jochen Danninger, Generalsekretär der Wirtschaftskammer Österreich, unter den Gästen aus Wirtschaft, Politik, Sozialpartnerschaft, Einsatzorganisationen und Medien.

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner blickte im Interview mit Moderatorin Kristina Sprenger auf 2025 zurück: „Der Zusammenhalt hat uns durch dieses schwierige Jahr 2025 getragen. Gerade in dieser schwierigen Situation haben unsere Unternehmerinnen und Unternehmer Stärke gezeigt und haben alles getan, um Arbeitsplätze, Wohlstand und Wertschöpfung im Land zu halten.“ Man müsse mit Mut und Optimismus in das Jahr 2026 gehen, setzte sie fort: „Das Wichtigste ist, unsere Leistungsfähigkeit und unsere Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.“ Niederösterreich tue dafür alles, was ein Land tun kann, so Mikl-Leitner: „Ich denke hier an unsere groß angelegte Verwaltungsreform, mit der wir jedes sechste Landesgesetz entbürokratisiert haben und die Landesverwaltung rascher und vor allem auch bürgernäher gemacht haben.“ Sie denke auch an die Betriebsanlagengenehmigungsverfahren, „die ab jetzt um 30 Prozent noch schneller werden und wo es ab jetzt einen konkreten Ansprechpartner gibt, der von Anfang bis zum Schluss die Verantwortung trägt, dass das Betriebsanlagengenehmigungsverfahren schnell vonstattengeht.“ Mikl-Leitner nannte aber auch den gesamten Digitalisierungsprozess, mit dem man Unternehmen unterstütze oder die Wissenschaft. „Aber die großen Hebel liegen im Bund“, so die Landeshauptfrau, einige gute Maßnahmen seien bereits gesetzt, einige müssten noch folgen: „Wir müssen die Lohnnebenkosten bis Anfang 2027 senken.“ Bei der Strompreisreduktion habe man gute Anfänge gemacht, „aber ganz wichtig für die Industrie ist der Industriestrompreis, der bis 2030 verlängert werden muss – ganz nach dem Beispiel von Deutschland.“ Drittens müssten „weitere Entbürokratisierungsschritte gesetzt werden“, sagte Mikl-Leitner: „Ganz nach dem Motto „Entfesseln und mehr unternehmerische Freiheit“.“

Die Wirtschaft erhole sich nur langsam, sagte Gastgeber Wolfgang Ecker, Präsident der Wirtschaftskammer Niederösterreich, und: „Viele Unternehmerinnen und Unternehmer kämpfen derzeit nicht mit Wachstum, sondern um Stabilität, um Planbarkeit und Zuversicht.“ Manches sei international bedingt, manches hausgemacht, so Ecker: „Genau dort müssen wir ansetzen. Denn eines ist klar: Wirtschaft ist immer Teil der Lösung. Wir brauchen wieder mehr unternehmerische Freiheit, wir brauchen mehr Verlässlichkeit und Planbarkeit, wir brauchen eine Entbürokratisierung, die ihren Namen verdient.“ Für all das brauche es laut Ecker „eine starke Stimme: die Wirtschaftskammer.“

Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer erklärte, es müsse gelingen, dass „2026 das Jahr der Wirtschaft, der Leistung, des Wettbewerbs und der Zuversicht wird.“ Drei Punkte habe er sich dafür 2026 vorgenommen: „Hauptthema ist die Energie: Die größte Strommarktreform ist ab dem Jahreswechsel in Kraft, das werden die Unternehmen bei der ersten Stromrechnung spüren.“ Außerdem werde er eine Industriestrategie präsentieren: „Niederösterreich hat es vorgemacht: Auch die Republik braucht ein klares Zielbild, wo die Industrie wachsen kann. Und als dritten Schwerpunkt planen wir eine große Reform der Gewerbeordnung im Anlagenrecht.“

Traditionell waren die niederösterreichischen Rauchfangkehrer, angeführt von Innungsmeister Matthias Vetiska, Glücksbringer des Empfangs: „Glück ist mit den Tüchtigen, alle Unternehmerinnen und Unternehmer sind die Tüchtigen, deshalb wünschen wir alles Gute und Glück für 2026.“

Weitere Bilder

Rauchfangkehrer-Innungsmeister Matthias Vetiska, Wirtschaftskammer-Präsident Wolfgang Ecker, Staatssekretärin Elisabeth Zehetner, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer und Wirtschaftskammer-Direktor Johannes Schedlbauer.
Rauchfangkehrer-Innungsmeister Matthias Vetiska, Wirtschaftskammer-Präsident Wolfgang Ecker, Staatssekretärin Elisabeth Zehetner, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer und Wirtschaftskammer-Direktor Johannes Schedlbauer.© NLK FilzwieserDownload (2.2Mb)

Rauchfangkehrer-Innungsmeister Matthias Vetiska, Wirtschaftskammer-Präsident Wolfgang Ecker, Staatssekretärin Elisabeth Zehetner, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer und Wirtschaftskammer-Direktor Johannes Schedlbauer.

Rauchfangkehrer bringen Glück: Wirtschaftskammer-Präsident Wolfgang Ecker (2.v.l.), Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (3.v.l.) und Wirtschaftskammer-Direktor Johannes Schedlbauer (4.v.l.) mit den Rauchfangkehrern.
Rauchfangkehrer bringen Glück: Wirtschaftskammer-Präsident Wolfgang Ecker (2.v.l.), Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (3.v.l.) und Wirtschaftskammer-Direktor Johannes Schedlbauer (4.v.l.) mit den Rauchfangkehrern.© NLK FilzwieserDownload (2.1Mb)

Rauchfangkehrer bringen Glück: Wirtschaftskammer-Präsident Wolfgang Ecker (2.v.l.), Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (3.v.l.) und Wirtschaftskammer-Direktor Johannes Schedlbauer (4.v.l.) mit den Rauchfangkehrern.

Rückfragen & Information

Amt der NÖ Landesregierung Landesamtsdirektion /
Öffentlichkeitsarbeit
Mag. (FH) Kathrin Vollkrann, MLS Telefon: 02742/9005-12312
E-Mail: presse@noel.gv.at
Website: https://www.noe.gv.at/presse

Landhausplatz 1
3109 St. Pölten

© 2026 Amt der NÖ Landesregierung
noe_image