17.12.2020 | 09:59

Neue Stiftungsprofessur für Kinder- und Jugendhilfe (KJH) an der Donau-Universität Krems wird ausgeschrieben

LH Mikl-Leitner/LR Königsberger-Ludwig: Betroffene Kinder und Jugendliche bestmöglich unterstützen

Österreichweit basiert das Wissen über den Nutzen von Maßnahmen im Bereich der Kinder und Jugendhilfe sehr stark auf wissenschaftlichen Grundlagen aus dem Ausland. An der Donau-Universität wird nun eine österreichweit einzigartige Professur für Kinder- und Jugendhilfe ausgeschrieben, welche vom Land Niederösterreich finanziert wird.

Niederösterreich ist im Bereich der Kinder und Jugendhilfe bereits gut aufgestellt und setzt eine Reihe von wichtigen Maßnahmen um. Mit dieser neuen Professur wird nun eine kontinuierliche wissenschaftliche Begleitung der Arbeit der niederösterreichische Kinder- und Jugendhilfe (KJH) gewährleistet. „Damit sollen die Maßnahmen der niederösterreichische Kinder- und Jugendhilfe bestmöglich aufgestellt werden, damit sie den Betroffenen noch besser zugutekommen. Denn der Schutz und die Entwicklung der Kinder und Jugendlichen muss im Zentrum all unserer Überlegungen stehen“, so Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.

In dieser Professur werden zunächst die eingesetzten Maßnahmen evaluiert. Im Zentrum dabei stehen vor allem die Wirkung der Maßnahmen und die möglichen Verbesserungspotenziale. Damit das ganz im Sinne der Betroffenen geschieht, werden vor allem auch jene zu Wort kommen, die die Maßnahmen in Anspruch genommen haben. Wichtig dabei wird sein zu untersuchen, wie sich das Leben der Betroffenen entwickelt hat und wie sie über die Maßnahmen denken. Damit kann sichergestellt werden, dass man auf jene Schritte setzt, die wirken und diese dann auch dementsprechend ausbauen. „Dank dieser wissenschaftlichen Rückschlüsse kann eine nachhaltige Qualitätssicherung und auch Qualitätsverbesserung erreicht werden. Niederösterreich ist damit österreichweit ein Vorreiter“, zeigt sich Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner überzeugt.

Die für den Bereich der Kinder und Jugendhilfe zuständige Landesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig begrüßt ebenfalls die wissenschaftliche Begleitung der Arbeit der niederösterreichischen Kinder- und Jugendhilfe, um so auch künftig ein hohes Leistungsniveau sicherstellen zu können. „Die Zusammenarbeit mit der Donau-Universität Krems stellt sicherlich einen Meilenstein dar. Durch künftige kontinuierliche Evaluierung der bestehenden Angebote soll eine Qualitätsspirale entstehen, welche stetig die Wirksamkeit der Unterstützung für die uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen weiter heben soll. In diesem sensiblen Bereich braucht es einfach mehr Wissen und weniger ‚Glauben‘, dass etwas hilft“, dankt die Landesrätin der Landeshauptfrau für die Möglichkeit der Errichtung der Stiftungsprofessur.

Für die Donau- Universität Krems ist diese neue Professur ein weiterer wichtiger Schwerpunkt. „Die Professur ermöglicht den so wichtigen Bereich der Kinder- und Jugendhilfe auch wissenschaftlich zu fundieren und dient damit als Weichenstellung für die Kinder- und Jugendhilfe von morgen“, so Univ.-Prof. Dr. Christoph Pieh, Leiter des Departments für Psychotherapie und Biopsychosoziale Gesundheit an der Donau-Universität Krems.

Alle Informationen zur Bewerbung sind unter https://www.donau-uni.ac.at/jobs/professuren einsehbar.

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