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23.03.2022 | 11:36

Modernisierter Terminal 2 am Flughafen Wien-Schwechat ist fertig

LH Mikl-Leitner: „Flughafen ist wichtige Drehscheibe und Tor zur Welt“

Terminal 2 nach Neugestaltung wieder eröffnet: Die beiden Flughafen-Vorstände Julian Jäger(l.)  und Günther Ofner (r.)  mit Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (2. v. r) und Bürgermeister Michael Ludwig (2. v. l.).
Terminal 2 nach Neugestaltung wieder eröffnet: Die beiden Flughafen-Vorstände Julian Jäger(l.) und Günther Ofner (r.) mit Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (2. v. r) und Bürgermeister Michael Ludwig (2. v. l.).© NLK BurchhartDiese Datei steht nicht mehr zum Download zur Verfügung. Bild anfordern

Am Flughafen Wien-Schwechat wurde am heutigen Mittwoch der Terminal 2 nach einer umfangreichen Neugestaltung mit Gesamtkosten in Höhe von rund 62 Millionen Euro neueröffnet. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Wiens Bürgermeister Michael Ludwig sowie die Flughafen-Vorstände Julian Jäger und Günther Ofner präsentierten den neu gestalteten Terminal.

Der älteste Terminal des Flughafens wurde modernisiert und um neue Funktionen erweitert. Ab 29. März steht den Fluggästen eine moderne Lounge auf 2.400 Quadratmetern, neue Gastronomieangebote, eine zentrale Sicherheitskontrolle sowie zusätzliche Gepäckausgabebänder zur Verfügung. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner sagte: „Es ist schön, dass wir heute die Eröffnung des Terminals 2 vornehmen können. Ein ganz großer Moment, der aber auch vom Krieg in der Ukraine überschattet wird. Aber solche Anlässe sind eine gute Möglichkeit, um Kraft für die nächsten Herausforderungen zu schöpfen.“

„Der Flughafen ist eine wichtige Drehscheibe und ein Tor zur Welt. Wir müssen global denken und regional handeln. Das tun wir in der ‚Vienna Region‘“, sagte sie weiters und betonte, dass sowohl die Bauzeit als auch das Budget für die Modernisierung des Terminals 2 eingehalten wurden. „Das ist nur möglich, wenn es ein gutes Team gibt und gut zusammengearbeitet wird.“ Der Flughafen sei und bleibe ein wichtiger Wirtschaftsmotor der Region. „Alles ist vorbereitet, es kann losgehen und es wird losgehen“, unterstrich die Landeshauptfrau und ergänzte: „Der Schwung nach oben ist spürbar. Jetzt mit der Fertigstellung des Terminals 2 ist alles vorbereitet.“ Wiens Bürgermeister Michael Ludwig sprach von einer schweren Zäsur für den Flughafen und die Wirtschaft, da es zwei Krisen, nämlich die Corona-Pandemie und den Ukraine-Krieg, gab und gibt, die bewältigt werden müssen. „Umso wichtiger ist es, sich am Wirtschaftsstandort in der Ostregion vorzubereiten. Wien ist ein wichtiger Standort für multinationale Firmen und multilaterale Organisationen. Der Flughafen ist daher von essenzieller Bedeutung und wichtiger Impulsgeber als Arbeitgeber und für die Wirtschaft.“

Flughafen-Vorstand Julian Jäger sprach von einer Zeitenwende: „Nach zwei Jahren Pandemie war das Letzte, was wir gebraucht haben, ein Krieg. Die wirtschaftlichen Auswirkungen werden wir im Flugverkehr noch länger spüren.“ Dennoch erwarte er ein „starkes Ostergeschäft und einen sehr starken Sommer. Wir freuen uns jetzt, dass ein Schritt weit Normalität eintritt.“ Der Flughafen Wien-Schwechat habe die vergangenen zwei Jahre genutzt, um den ältesten Terminal zu sanieren. „1960 ist der Terminal in Betrieb gegangen. Daher haben wir ihn jetzt modernisiert, Sicherheitskontrollen zentralisiert, neue Gepäckausgabebänder und eine neue Lounge errichtet. Wir haben uns bemüht, einen Wiener Flair hier reinzubringen.“

Flughafen-Vorstand Günther Ofner sagte: „Die langfristige Perspektive der Luftfahrt ist ungebrochen positiv. Auch die Reisebereitschaft der Österreicher ist groß. Die Leute möchten wieder verreisen und sich etwas Gutes tun. Die Geschäftsreisen hingegen werden noch belastet bleiben.“ Der Flughafen sei nicht nur wichtiger Ort für die Gäste, sondern wichtiger Arbeitgeber für rund 20.000 Menschen, langfristig werden es mehr werden. Neben dem Terminal 2 habe der Flughafen trotz Krise viel Geld investiert und die größte Photovoltaikanlage des Landes errichtet, die im April in Betrieb gehen wird. „Damit erreichen wir unser Ziel, als Betrieb bis 2030 CO2-neutral zu sein, bereits im Jahr 2023“, informierte Ofner.

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