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09.05.2022 | 09:31

Lange Nacht der Forschung in Niederösterreich mit besonderen Highlights

LH-Mikl-Leitner/LR Danninger: Wir freuen uns auf eine spannende Wissenschaftsnacht

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Landesrat Jochen Danninger freuen sich auf die Lange Nacht der Forschung am 20. Mai.
Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Landesrat Jochen Danninger freuen sich auf die Lange Nacht der Forschung am 20. Mai. © NLK PfeifferDownload (1.1Mb)

Das größte Event für Wissenschaft und Forschung in Österreich findet wieder statt: Am 20. Mai öffnen die heimischen Forschungs- und Bildungseinrichtungen im Rahmen der Langen Nacht der Forschung 2022 ihre Pforten. In ganz Niederösterreich nehmen über 90 Bildungs- und Forschungseinrichtungen sowie Unternehmen an über 30 Standorten mit über 300 Stationen teil. Bei freiem Eintritt sind alle wissenschaftsinteressierten Kinder, Jugendlichen, Familien und Erwachsenen eingeladen, in die Welt der Wissenschaft und Forschung einzutauchen. „Wir alle haben in den letzten beiden Jahren gesehen, welches enorme Potenzial in der Wissenschaft steckt. Das ist Grund genug hinter die Kulissen zu schauen und zu entdecken, an welchen spannenden Projekten unsere Forscherinnen und Forscher arbeiten“, lädt Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner zum Besuch der Veranstaltung ein.

Wirtschaftslandesrat Jochen Danninger betont: „Die Lange Nacht der Forschung ist ein Highlight, bei dem niederösterreichische Unternehmen und Forscherinnen und Forscher ihre Innovationen präsentieren. Mit der Langen Nacht der Forschung holen wir Leistungen, die täglich in den heimischen Betrieben und Forschungsstätten vollbracht werden vor den Vorhang und zeigen auf spannende Weise, wie jeder Einzelne von den Forschungsergebnissen profitiert. Damit wollen wir junge Menschen dazu animieren, in Zukunft eine Karriere in der Wissenschaft und Forschung einzuschlagen. Ich bin überzeugt, so wird es uns gelingen viele junge Forscherinnen und Forscher von morgen in Niederösterreich eine Heimat zu bieten.“

Von 17 bis 23 Uhr erwarten die Besucherinnen und Besucher erstaunliche Einblicke in aktuelle Forschungsfelder, Mitmachstationen zum selbst ausprobieren und besondere Highlights im Rahmenprogramm. Die Lange Nacht der Forschung kann in Asparn an der Zaya, Baden, Klangen im Pielachtal, Klosterneuburg, Krems, Melk, St. Pölten, St. Valentin, Tulln, Wiener Neustadt und Wieselburg besucht werden. Wer von zuhause aus die Welt der Wissenschaft kennenlernen möchte, hat die Möglichkeit, digital dabei zu sein: Zahlreiche Institutionen in ganz Österreich stellen digitale Beiträge online zur Verfügung.

Die Lange Nacht der Forschung findet alle zwei Jahre statt und feiert dieses Jahr ihr zehnjähriges Jubiläum. In Niederösterreich wird die Lange Nacht der Forschung gemeinsam von der Abteilung Wissenschaft und Forschung des Landes Niederösterreich und ecoplus, der Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich, veranstaltet. Die praxisnahe Forschung, die an den niederösterreichischen Technopolstandorten passiert, kann ebenfalls erkundet werden. Die dortige Arbeit schlägt eine bedeutende Brücke von der Forschung direkt in die Wirtschaft.

Das Programm der Langen Nacht der Forschung ist vielseitig und voller spannender Highlights: Was verraten Skelette über das Leben der Menschen? Wie baut man eine frühmittelalterliche Rundkirche? Wie sieht es in einer Restaurierungswerkstätte aus? Diese und viele weitere Fragen zur Urgeschichte, Frühgeschichte und Mittelalterarchäologie werden im MAMUZ in Asparn an der Zaya beantwortet. In Baden und Melk zeigt die Pädagogische Hochschule an speziellen Kinderstationen unter anderem wie eine Sonnenuhr funktioniert, wie Töne entstehen, und was man mit einer Eye-Tracking-Brille alles machen kann. In Melk wird die Technik des Greenscreens vorgestellt und es werden kurze Filmsequenzen produziert. Am Institute of Science and Technology Austria (ISTA) in Klosterneuburg beantworten Forschende aus den verschiedensten Wissenschaftsdisziplinen beispielsweise folgende Fragen: Wie funktioniert eine Batterie? Worin unterscheiden sich Wölfe und Hunde? Wieviele Sterne sehen wir (noch)? Können Gewässer Methan ausatmen? Wie entstehen eigentlich Wolken? Mit dabei sind das Conrad Observatorium der ZAMG, der WasserCluster Lunz, das Konrad-Lorenz-Institut für Vergleichende Verhaltensforschung, das Wolf Science Center oder das Leopold Figl-Observatorium für Astrophysik.

Am Campus Krems können Besucherinnen und Besucher im eVRyLab der IMC Fachhochschule (FH) Krems mit VR-Brillen das in Österreich einmalige OmniDeck (rundes Laufband zur grenzenlosen Bewegung im virtuellen Raum) beschreiten. Auch in Krems mit dabei ist der Impfstoffhersteller MSD Animal Health Danube Biotech GmbH, die Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften, die Universität für Weiterbildung Krems, die Danube Private University, das Technologie und Forschungszentrum Krems, und viele mehr.

In St. Pölten öffnen das Museum Niederösterreich, die Fachhochschule (FH) St. Pölten, sowie die Firmen EGGER Holzwerkstoffe (Unterradlberg) und S3D REPRO GmbH ihre Pforten. An der FH St. Pölten können Besucherinnen und Besucher im dortigen Cyber Defense Center die Welt der IT-Sicherheit kennenlernen. Darüber hinaus kann bei der Langen Nacht der Forschung kann an der FH der neu eröffnete hochmoderne Campus-Zubau besichtigt werden.

Auch das Pielachtal ist bei der Langen Nacht der Forschung dabei, am Kunstbahnhof in Klangen wird Mobilitätsforschung und die Zukunftsperspektiven der Raumplanung vorgestellt. An unterschiedlichen Stationen wird gezeigt, wie klimafit eine Region durch Forschung werden kann. Am Campus Technopol Tulln dreht sich alles um Nachhaltigkeit und erneuerbare Rohstoffe und Biotechnologie, diese Themen werden auch den kleinsten Besuchern spielerisch bei vielen spannenden Versuchen beigebracht. Interessierte erhalten Einblick in das Innere einer Zelle oder erfahren wie man umweltverträgliche Pflanzenschutzmittel aus Pilzen herstellen könnte? Über ein Big-ecodigital-Smartphone wird ein Blick ins Innere des Leuchtturmprojektes Haus der Digitalisierung geworfen und die Chancen des digitalen Wandels für alle aufgezeigt. Darüber hinaus findet die Eröffnung eines Wissenschaftspfades durch den Hightech-Campus Tulln statt.

Am Technopol Wiener Neustadt können zum Beispiel Luft- und Raumfahrtstationen erforscht werden. Unter anderem zeigt hierzu die Firma Aerospace and Advanced Composites wie Flugzeugteile mit einem „Nervensystem“ ausgestattet werden können, um potentielle Schäden frühzeitig zu erkennen. Viele interaktive Stationen bietet die Theresianische Militärakademie, welche erstmalig mit einem Standort mitten in Wiener Neustadt an der Langen Nacht der Forschung teilnimmt, die Fachhochschule Wiener Neustadt, MedAustron, die Kompetenzzentren für elektrochemische Oberflächentechnologie CEST und Tribologie AC2T und viele mehr.

Der Technopol Wieselburg forscht u. a. zum zeitnah sehr aktuellen Thema Resilienz und Energieunabhängigkeit. Bei den Führungen durch das Microgrid-Labor wird vom Forschungsteam des Kompetenz-Zentrums BEST erklärt, was Microgrids sind und wie sie mit erneuerbaren Energietechnologien funktionieren.

„Wir freuen uns auf eine spannende Wissenschaftsnacht. Bei den vielen Programmpunkten ist für jede und jeden etwas dabei. Niederösterreichs Wissenschafts- und Bildungseinrichtungen haben viel zu bieten und es freut mich, dass so viele Wissenschafterinnen und Wissenschafter mitmachen“, so Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.

Das detaillierte NÖ-Veranstaltungsprogramm und alle Details zu den teilnehmenden Forschungseinrichtungen und Institutionen sind unter www.langenachtderforschung.at/noe zu finden. Zusätzlich findet ein NÖ-Gewinnspiel mit über 90 tollen Wissenschaftspreisen statt unter: www.lnfnoe.at.

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