EU-Förderberatung

Die EU möchte europäische Kunst- und Kulturschaffende stärker unterstützen und so zur Weiterentwicklung der europäischen Kultur und Identität beitragen.

Je nach Akzentuierung bestimmter thematischer Aspekte in internationalen Kulturprojekten (Kunst, Kulturtourismus, Wissenschaft/Experimentelles, Bildung/Vermittlung, institutionelle Zusammenarbeit, Regionalentwicklung…) können Projekte Sektor übergreifend von unterschiedlichen EU-Förderprogrammen gefördert werden.

Um den Projektträgern den Einstieg zu erleichtern, bietet die Abteilung Kunst und Kultur eine kostenlose EU-Förderberatung für niederösterreichische Kulturinitiativen mit grenzüberschreitenden und internationalen Projektideen an.

Terminvereinbarung: Mag. Katka Krejcova, katka.krejcova@noel.gv.at


Programme

Die Vorbereitung auf die Programmperiode 2021–2027 sind noch nicht abgeschlossen.
Für die Vorbereitung wurde eine Programmierungsgruppe eingerichtet, die sich aus VertreterInnen der Europäischen Kommission, der Verwaltungsbehörde, der Nationalbehörde und der Regionen zusammensetzt. 
Die genaue Ausgestaltung des Programms ist abhängig von Entscheidungen auf EU-Ebene: sobald die Verhandlungen zum mehrjährigen Finanzrahmen und zu den Verordnungsentwürfen abgeschlossen sind, können die Eckpunkte des Programms fixiert werden.

Die geographische Abgrenzung des künftigen Vereinbart wurde jedoch bereits, dass die Verwaltungsbehörde auch in der Periode 2021–2027 wieder beim Amt der NÖ Landesregierung angesiedelt sein wird. 
Das Ministerium für Regionale Entwicklung der Tschechischen Republik wird weiterhin die Rolle der Nationalbehörde ausüben. 
Die thematischen, prozeduralen Eckpunkte werden im Laufe des Jahres 2022 veröffentlicht werden.

Aktuelle Informationen finden Sie hier:

https://www.at-cz.eu/at 
https://www.sk-at.eu/de/news/aktuelles 
https://www.interreg-athu.eu/interreg-at-hu-2021-2027/


Ansprechpersonen:

Amt der Niederösterreichischen Landesregierung 
Abteilung für Internationale und Europäische Angelegenheiten

Regionale Förderstelle

Francois-Edouard Pailleron (Interreg AT-CZ und SK-AT) 
Tel. +43 2742 9005 1412 9 
E-Mail: Francois-Edouard.Pailleron@noel.gv.at 

und 

HAJNALKA TRITEOS MEIDLIK (Interreg AT-HU) 
Tel. +43 2742 9005-14209 
E-Mail: hajnalka.triteos-meidlik@noel.gv.at 

Auch in der Förderperiode 2021-2027 wird das Programm Interreg Danube Region (DRP) fortgesetzt. Ziel des Donauraumprogrammes 2021-2027 ist die Unterstützung der politischen Integration und eines stärkeren Zusammenhalts im Donauraum in einer Reihe von Themenbereichen, welche mit den Prioritäten der Donauraumstrategie (EUSDR) verknüpft sind und in denen transnationale Projekte effektiv Veränderungen bewirken können.

Das Donauraumprogramm 2021-2027 steht unter dem Motto “From a region of barriers to a region of flows".

Durch die Überwindung der Fragmentierung, den Ausgleich der territorialen Disparitäten sowie durch die Nutzung der Gemeinsamkeiten soll mit den geförderten Maßnahmen eine stärkere Integration und Kohäsion im Donauraum erzielt werden.

Der erste Aufruf zur Projekteinreichung wird im Frühjahr 2022 (voraussichtlich April - Juni) starten.

 

Priorität 1: Ein wettbewerbsfähigerer und intelligenterer Donauraum

1.1. Förderung von Innovation und Technologietransfer im Donauraum 
1.2. Kompetenzaufbau für die (Weiter-)Entwicklung von Smart Specialisaion Strategien, für den industriellen Wandel und den Übergang zu Industrie 4.0, inkl. sektorübergreifende Kollaborationen

 

Priorität 2: Ein grünerer, kohlenstoffarmer Donauraum

2.1. Unterstützung der Ökologisierung des Energie- und Verkehrssektors im Donauraum durch die verstärkte Integration erneuerbarer Energiequellen 
2.2. Förderung der Klimawandelanpassungkapazitäten im Donauraum und des Katastrophenmanagements auf transnationaler Ebene bei Umweltrisiken (unter Berücksichtigung ökosystembasierter Ansätze) 
2.3. Nachhaltiges, integriertes, transnationales Wasser- und Sedimentmanagement im Donaueinzugsgebiet zur Sicherstellung einer guten Wasserqualität und -quantität sowie eines guten Sedimenthaushalts 
2.4. Schutz und Erhalt der Biodiversität in ökologischen Korridoren und Ökoregionen von transnationaler Bedeutung im Donauraum

 

Priorität 3: Ein sozialerer Donauraum

3.1. Zugängliche, integrative und effektive Arbeitsmärkte 
3.2. Zugängliches und integratives Qualitätsleistungsangebot im Bereich allgemeine und berufliche Bildung sowie lebenslangen Lernen 
3.3. Sozio-ökonomische Entwicklung durch Kultur-/Naturerbe, Kultur und Tourismus

 

Priorität 4: Eine bessere Governance für die Zusammenarbeit im Donauraum

4.1. Verbesserung der institutionellen Kapazitäten für territoriale und makroregionale Governance 
INTERREG DANUBE REGION 2021-2027 | Finanzieller Rahmen 
In der Periode 2021-2027 werden im Donauraumprogramm 165,4 Mio. EUR an EFRE-Mitteln zur Verfügung gestellt. Zusätzlich stellt die Europäische Kommission dem Programm 30 Mio. EUR an Födermittel des "Instrument für Heranführungshilfe" ("Instrument for Pre-Accession Asistance" / IPA) sowie 17,7 Mio. EUR aus dem "Instrument für Nachbarschaft, Entwicklungszusammenarbeit und internationale Zusammenarbeit" ("Neighbourhood, Development and International Cooperation Instrument" / NDICI) bereitstellen. Inklusive der nationalen Kofinanzierung verfügt das Donauraumprogramm somit über ein Gesamtbudget von 266,4 Mio. EUR. 

NÖ Kleinprojektefonds fördert people-to-people Aktivitäten zwischen Niederösterreich, Oberösterreich, Südböhmen, Vysocina und Südmähren. Gefördert wird die Zusammenarbeit von Städten, Gemeinden und anderen öffentlichen Körperschaften, von Vereinen, Verbänden sowie nicht gewinnorientierten Organisationen, die auf lokaler und regionaler Ebene tätig sind, und deren Initiativen und Projekte zu einem gemeinsamen Verständnis und Zusammengehörigkeitsgefühl in der Grenzregion beitragen. https://www.noeregional.at/kpf/

Das ARGE Donauländer-Stipendium ermöglicht natürlichen Personen Auslandsaufenthalte zum Zweck der Aus- bzw. Weiterbildung innerhalb der Donauregionen. 

Mehr Informationen

Einreichungen: 15. April und 15. September

Auf Initiative des Interreg-Projektes „CUltPlaForm_21“ hat das Land Niederösterreich im Rahmen der ARGE Donauländer gemeinsam mit dem Bundesland Baden-Württemberg und weiteren Partnern den „Kleinprojektefonds für den Donauraum“ / „Danube Small Project Fund“ ins Leben gerufen. 
Hier können niederschwellige, kreative und innovative Kleinprojekte eingereicht werden, an deren Umsetzung sich zumindest drei Partner aus drei Ländern im Donauraum (Programmgebiet der EUSDR) beteiligen. 
Die Projekte können mit bis zu € 5.000,00 gefördert werden. 
Die Projektumsetzung ist auf ein Jahr befristet. 
Die nächste Einreichfrist ist am 23.10.2022.

Aktuelle und weitere Informationen finden Sie hier:  https://www.danubeculture.eu/application-form.

Ansprechperson:

Paul F. Langer 
Europäische Donauakademie Ulm 
E-Mail: paul.langer@donauakademie.eu 
Tel.: +49 731 374 921 64

„Creative Europe" ist das Förderprogramm der Europäischen Union für den europäischen Kultur- und Kreativsektor für die Laufzeit 2021 bis 2027. 
Die Rechtsgrundlage ist eine Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rates. 
Das Budget für die siebenjährige Laufzeit beträgt rund 2,5 Milliarden Euro. 
Das EU-Programm beinhaltet die bereits etablierten Förderschienen für die europäische kulturelle Zusammenarbeit (Sub-Programm Kultur) sowie für die Entwicklung, Verbreitung und Promotion europäischer Filme (Sub-Programm MEDIA) und soll durch zusätzliche Schwerpunkte ergänzt werden. 
Diese betreffen die Mobilität von Kunst- und Kulturschaffenden, Musikwirtschaft, Qualitätsjournalismus, Medienkompetenz sowie innovative Ansätze in allen Kultursparten. 
Die Fördervergabe erfolgt über spezifische Ausschreibungen, die in Jahresprogrammen konkretisiert werden. https://culture.ec.europa.eu/de/resources/creative-europe-annual-work-programmes

Creative Europe Desk Austria ist die österreichische Kontaktstelle, die umfassende Informations- und Beratungsangebote anbietet. 
Die Gesamtkoordinierung und Betreuung des Kultur-Programms erfolgt durch die Abteilung für Europäische und internationale Kulturpolitik im Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport. 
Das MEDIA-Programm wird vom Österreichischen Filminstitut betreut. 
Auf den Websites der Europäischen Kommission und der Exekutivagentur für Bildung, Audiovisuelles und Kultur sind ebenfalls ausführliche Informationen zum Creative Europe Programm enthalten.

Creative Europe Desk - Culture 
Mag. Elisabeth Pacher 
Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport 
Abteilung IV/A/10: Europäische und internationale Kulturpolitik 
Concordiaplatz 2, 1010 Wien 
Telefon: +43 1 71606 -851115 
E-Mail: elisabeth.pacher@bmkoes.gv.at

 

Creative Europe Desk - MEDIA 
Esther Krausz, MA 
Österreichisches Filminstitut 
Stiftgasse 6, 1070 Wien 
Telefon: +43 1 526 97 30-406 
E-Mail: info@mediadeskaustria.eu

Das Programm "Bürgerinnen und Bürger, Gleichstellung, Rechte und Werte" (Citizens, Equality, Rights and Values; kurz CERV) dient dem Schutz und der Förderung der in den EU-Verträgen sowie in der Charta der Grundrechte der Europäischen Union verankerten Rechte und Werte. Dafür steht in der Förderperiode 2021 bis 2027 ein Gesamtbudget in Höhe von 1,55 Milliarden Euro zur Verfügung, das sich auf folgende 4 Programm- beziehungsweise Aktionsbereiche verteilt:

Schutz und Förderung der Werte der Union: Aktionsbereich Werte der Union 
Förderung der Rechte, des Diskriminierungsverbots und der Gleichstellung, einschließlich der Geschlechtergleichstellung: Aktionsbereich Gleichstellung, Rechte und Geschlechtergleichstellung 
Förderung von Bürgerbeteiligung und Teilhabe am demokratischen Leben der Union sowie des Austauschs zwischen den Bürgerinnen und Bürgern verschiedener Mitgliedstaaten. Sensibilisierung für ihre gemeinsame europäische Geschichte: Aktionsbereich Bürgerbeteiligung und Teilhabe 
Bekämpfung von Gewalt, einschließlich geschlechtsspezifischer Gewalt: Aktionsbereich Daphne 
CERV dient der Verknüpfung und Fortführung der Aktivitäten der Vorgängerprogramme (der Periode 2014 bis 2020) "Europa für Bürgerinnen und Bürger" sowie "Rechte, Gleichstellung und Unionsbürgerschaft". 
Neu ist eine deutliche Schwerpunktsetzung auf die Unterstützung zivilgesellschaftlicher Organisationen. Neben diesen sind primär auch öffentliche Stellen förderberechtigt.

Um Fördergelder zu erhalten, müssen Antragstellerinnen und Antragsteller diese online über das Funding and Tenders Opportunities Portal der Europäischen Kommission beantragen. 
Es finden regelmäßig Aufrufe ("Calls") zur Einreichung von Projektvorschlägen innerhalb der 4 Aktionsbereiche statt. 
In diesen Calls werden Ziele, Förderkriterien, Teilnahmeberechtigungen und Antragsfristen mitgeteilt.

Zur Unterstützung bei der Antragstellung richten die Mitgliedstaaten "Nationale Kontaktstellen" ein. 
Die Abwicklung der Anträge sowie die Entscheidung über diese Anträge erfolgt nicht über die Nationalen Kontaktstellen, sondern direkt über die Europäische Kommission.

Die Nationale Kontaktstelle im Bundeskanzleramt unterstützt Antragstellende bei Themen rund um die Antragsstellung und informiert interessierte Bürgerinnen und Bürger über das CERV-Programm. 
Informationen zu aktuellen Aufrufen, Fragen, wie Sie Anträge stellen können und vieles mehr finden Sie auf der Website der Nationalen Kontaktstelle für das CERV-Programm

Nationale Kontaktstelle

Bundeskanzleramt 
Sektion IV: EU, Internationales und Grundsatzfragen 
Abteilung IV/3: Finanzen, EU-Haushalt und Landwirtschaft 
Ballhausplatz 2, 1010 Wien 
Mag. Ernst Holzinger 
Telefon: +43 1 531 15–202907 
E-Mail: ernst.holzinger@bka.gv.at

Erasmus+ ist das EU- Programm zur Förderung von allgemeiner und beruflicher Bildung, Jugend und Sport. Von 2021 bis 2027 stellt die Europäische Union 28,4 Mrd. Euro für den europaweiten und internationalen Austausch bereit. Grenzüberschreitende Mobilität für Menschen aller Altersgruppen, Zusammenarbeit im Rahmen europäischer Projekte sowie Unterstützung politischer Reformen sind zentrale Aufgabe von Erasmus+. Unterstützt werden Mobilitäts- und Kooperationsprojekte in den Bereichen Schule, einschließlich frühkindlicher Betreuung, Berufsbildung, Hochschule, Erwachsenenbildung, Jugend und Sport.

Verantwortlich für die Umsetzung des EU-Programms in Österreich ist der OeAD als nationale Agentur für Erasmus+. Die OeAD GmbH - Agentur für Internationalisierung und Bildung, handelt dabei im Auftrag der jeweils zuständigen österreichischen Ministerien sowie der Europäischen Kommission. 

OeAD | nationale Agentur für Erasmus+ 
E-Mail. info@erasmusplus.at 
Tel.: +43 1 53408-605  
Weitere Informationen: https://erasmusplus.at/de/erasmus

Bemerkenswert ist auch der hohe Anteil von Leader-Projekten im Programm LEADER 2014-2020, die sich oft mit der touristischen Verwertung des kulturellen Erbes befassen. In einem ersten Schritt ist zu prüfen, ob die jeweiligen Aktionsfelder der lokalen Entwicklungsstrategie kulturelle Themen beinhaltet.

Mehr Informationen

Das Programm HORIZON 2020 fördert Grundlagenforschung, innovative Produktentwicklung, EinzelforscherInnen, Unternehmen und Kooperationen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft.

Ihre Kontaktstelle des Landes für Auslandskultur

Amt der NÖ Landesregierung
Abteilung Kunst und Kultur
Landhausplatz 1, Haus 1 3109 St. Pölten
E-Mail: noe-auslandskultur@noel.gv.at
Tel: 02742/9005 - 13125
Fax: 02742/9005 - 13029
Letzte Änderung dieser Seite: 24.2.2022
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