23.01.2023 | 09:40

E-Mobilität: Niederösterreich auch 2022 wieder Spitzenreiter

LH-Stv. Pernkopf/LR Danninger: Mehr als 8.600 Neuzulassungen dank optimaler Rahmenbedingungen für den Umstieg auf E-Autos

Wirtschaftslandesrat Jochen Danninger und LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf.
Wirtschaftslandesrat Jochen Danninger und LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf.© NLK PfeifferDownload (1.6Mb)

Seit vielen Jahren liegt Niederösterreich bei den Zulassungszahlen im Bereich Elektromobilität konstant an der Spitze und daran hat sich auch 2022 nichts geändert. „Von Jänner bis Dezember 2022 wurden in Niederösterreich insgesamt 8.636 E-Fahrzeuge neu zugelassen. Das bedeutet, dass das Rekordergebnis von 2021 nicht nur wieder erreicht, sondern sogar leicht überschritten wurde. Damit waren mit Ende Dezember 2022 auf Niederösterreichs Straßen insgesamt 30.226 Elektrofahrzeuge unterwegs, davon 21.431 rein batterieelektrische PKW“, erläutern LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf und Wirtschaftslandesrat Jochen Danninger.

„Die Klimakrise hat bei vielen Menschen das Bewusstsein für die Bedeutung klimaschonender Mobilität gesteigert. Gleichzeitig wächst das Angebot an E-Fahrzeugen ständig und wird immer attraktiver. Im Zusammenspiel mit der bestens ausgebauten Ladeinfrastruktur bietet Niederösterreich optimale Rahmenbedingungen für den Umstieg auf E-Autos. Während es bei den Neuzulassungen insgesamt einen Rückgang von rund zehn Prozent zum Vorjahr gibt, liegen PKW mit Elektroantrieb nach wie vor im Plus“, so Pernkopf.

Dass sich Elektromobilität in diesem Umfang durchsetzen konnte, ist auch den technischen und technologischen Entwicklungen der Unternehmen zu verdanken. „Aktuelle Forschungs- und Entwicklungsprojekte zeigen, dass die Möglichkeiten in diesem Bereich noch lange nicht ausgeschöpft sind. So beschäftigt sich etwa ein aktuelles Projekt der Initiative ‚e-mobil in niederösterreich‘, kurz EMI, mit der Frage, ob die Batterien von E-Autos durch intelligent gesteuertes Laden und Entladen aktive Teilnehmer am Stromnetz sein könnten. Als Zwischenspeicher könnten sie zur Stabilisierung des Stromnetzes beitragen und so die Gefahr eines Blackouts senken“, informiert Danninger und führt weiter aus: „Beim Thema E-Mobilität tut sich also bereits auf allen Ebenen sehr viel – man könnte fast sagen, das Thema ist ein Selbstläufer geworden. Daher werden wir nun den nächsten Schritt gehen und die Aktivitäten der EMI ausdehnen: EMI steht ab sofort für ‚Energie Mobilität Innovation‘ und wird sich auch intensiv mit dem neuen Zukunftsthema Wasserstoff beschäftigen.“

Umgesetzt wird die EMI vom Start weg durch ecoplus im Rahmen des ecoplus Mechatronik-Cluster. ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki: „Unternehmen, die die Chancen und Möglichkeiten nutzen wollen, die Zukunftsthemen wie E-Mobilität oder Wasserstoff bieten, müssen immer am aktuellsten Stand der Technik sein. Das Schlüsselwort lautet Know-how-Transfer und gerade im Bereich der Cluster lässt sich dieser wichtige Wissensaufbau im Rahmen überbetrieblicher Kooperationsprojekte zielgerichtet forcieren und beschleunigen.“

Weitere Informationen: Markus Steinmaßl, ecoplus, +43 2742 9000-19619, m.steinmassl@ecoplus.at oder Andreas Csar, Büro LR Jochen Danninger, +43 2742 9005-12253, andreas.csar@noel.gv.at

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