22.02.2022 | 13:44

Direkte Zugverbindung von Brünn zum Flughafen Wien-Schwechat soll etabliert werden

LR Eichtinger: „Südmähren und Niederösterreich rücken näher zusammen“

Der Sonderzug mit der tschechischen Delegation kam am Dienstag am Flughafen Wien-Schwechat an. Landesrat Martin Eichtinger, Bürgermeister Michael Ludwig und die Flughafen-Vorstände Günther Ofner und Julian Jäger empfingen die Gäste aus Südmähren.
Der Sonderzug mit der tschechischen Delegation kam am Dienstag am Flughafen Wien-Schwechat an. Landesrat Martin Eichtinger, Bürgermeister Michael Ludwig und die Flughafen-Vorstände Günther Ofner und Julian Jäger empfingen die Gäste aus Südmähren.© NLK FilzwieserDiese Datei steht nicht mehr zum Download zur Verfügung. Bild anfordern

Am heutigen Dienstag erreichte ein Sonderzug aus Brünn mit einer tschechischen Delegation den Flughafen Wien-Schwechat. Landesrat Martin Eichtinger nahm gemeinsam mit Wiens Bürgermeister Michael Ludwig, sowie den Flughafen-Vorständen Julian Jäger und Günther Ofner die Delegation aus dem Kreis Südmähren in Empfang. Gemeinsames Ziel ist es, die Region mit regelmäßigen, direkten Zugsverbindungen an den Flughafen anzubinden.

Landesrat Martin Eichtinger sagte: „Heute ist ein Tag, an dem die Regionen Südmähren und Niederösterreich näher zusammenrücken. Ich freue mich, dass unsere Freunde aus Südmähren noch rascher und komfortabler zu unserem Flughafen kommen können.“ Seine Hoffnung sei es, dass diese Verbindung zustande komme und damit „viele Menschen aus Südmähren in die große, weite Welt bringen wird.“ Der Landesrat wies auf bereits bestehende Kooperationen hin: Man habe beispielsweise vor wenigen Monaten das gemeinsame Gesundheitszentrum in Gmünd eröffnet. Darüber hinaus haben niederösterreichische Einsatzkräfte im Vorjahr bei den Unwettern in Tschechien geholfen. Zudem sei der gemeinsame „Iron Curtain Trail“ im letzten Jahr zum besten Radweg Europas gekürt worden.

Wiens Bürgermeister Michael Ludwig freute sich ebenso über das „Zusammenkommen in dieser Runde, weil es ein Zeichen der Verbundenheit in der Ostregion, aber auch mit Südmähren und Brünn ist.“ Die Zusammenarbeit zwischen Wien und Niederösterreich sei ein Erfolgsbeispiel. Ludwig: „Unser Ziel ist es, alle Möglichkeiten der Mobilität auszunutzen. Diese Mischung von Flug- und Zugverkehr wird in Zukunft ein Erfolgsmodell sein. Ich sehe den heutigen Sonderzug als wunderbares Beispiel der Kooperation zwischen Wien und Brünn, aber auch der Kreise und Bundesländer.“

„Unser Ziel ist es, nicht nur für die Brünner, sondern auch für alle südmährischen Bürger die Fahrt zum Flughafen, woher man in die ganze Welt fliegen kann, einfacher zu machen. Diese Probefahrt sehen wir als Gelegenheit, mit den Vertretern des Flughafens Wien, der Stadt Wien, dem Bundesland Niederösterreich und anderen österreichischen Institutionen während unseren gemeinsamen Gesprächen über die weiteren notwendigen Schritte zu diskutieren,“ führte die Brünner Bürgermeisterin Markéta Vaňková an. Der stellvertretende Kreishauptmann Südmährens Lukáš Dubec merkte die geografische Nähe Brünns zu Niederösterreich und Wien an: „Niederösterreich ist unser nächster Nachbar. Wien und Brünn sind sich sehr nahe und damit näher als Brünn und Prag. Heute haben wir ein gemeinsames Abkommen zwischen Brünn und Südmähren unterzeichnet, um eine schnelle Verbindung zum Flughafen zu etablieren.“

Flughafen-Vorstand Günther Ofner unterstrich, dass „sich seit dem Fall des Eisernen Vorhangs die Zahl der Fluggäste um über 600 Prozent erhöht hat. Wien-Schwechat ist für viele Menschen außerhalb Österreichs als Tor zur Welt akzeptiert worden, deshalb darf ich allen Initiatoren dieser Verbindung danken. Sie ist ein Meilenstein. Denn es hilft nichts an die Menschen zu appellieren, auf den Öffentlichen Verkehr zu setzen, wenn es das Angebot nicht gibt.“ Auch sein Vorstandskollege Julian Jäger sagte, dass „Südmähren und Brünn ein wichtiges Einzugsgebiet für den Flughafen sind. Es wird die größtmögliche Unterstützung von österreichisches Seite geben, um das Projekt umsetzen zu können.“

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Landesrat Martin Eichtinger (rechts) und Wiens Bürgermeister Michael Ludwig (2. v. links) begrüßten Brünns  Bürgermeisterin Markéta Vaňková.
Landesrat Martin Eichtinger (rechts) und Wiens Bürgermeister Michael Ludwig (2. v. links) begrüßten Brünns Bürgermeisterin Markéta Vaňková.© NLK FilzwiesesrDiese Datei steht nicht mehr zum Download zur Verfügung. Bild anfordern

Landesrat Martin Eichtinger (rechts) und Wiens Bürgermeister Michael Ludwig (2. v. links) begrüßten Brünns Bürgermeisterin Markéta Vaňková.

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