28.05.2026 | 09:57

Wolfsabschuss im Bezirk Zwettl, nachdem Tier sich bewohntem Gebäude genähert hat und schwer vergrämt werden konnte

LH-Stv. Pernkopf: Wenn Problemwölfe die Sicherheit der Menschen bedrohen, werden sie weiterhin konsequent entnommen

LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf
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Im Bezirk Zwettl wurde am Dienstag ein männlicher Wolf erlegt, nachdem er sich einem bewohnten Gebäude genähert hat und nur schwer vergrämt werden konnte. Vor dieser Maßnahme wurde im betroffenen Revier ein Wolf in den letzten Wochen mehrmals gesichtet. Die Entnahme des Wolfes wurde dem Land Niederösterreich innerhalb der vorgesehenen Frist gemeldet und eine Begutachtung durch Sachverständige des Landes erfolgte umgehend. Weitere Ergebnisse werden die genetischen Untersuchungen bringen.

LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf hält dazu fest: „Wenn sich Problemwölfe bei uns Siedlungen oder bewohntem Gebäude nähern und damit die Sicherheit der Menschen bedrohen, dann dürfen sie natürlich vertrieben, vergrämt und erlegt werden. Denn die Regelungen zum Management von Wölfen dient der Sicherheit von Menschen und Nutz- und Haustieren vor problematischen Wolfsannäherungen.“

Die NÖ Regelungen zum Wolfsmanagement wurden im Jänner dieses Jahres einstimmig von ÖVP, FPÖ und SPÖ in der Landesregierung an den geänderten Schutzstatus des Wolfes in der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie der EU angepasst.

Für weitere Rückfragen: DI Jürgen Maier, Pressesprecher LH-Stv. Dr. Stephan Pernkopf, T: +43 2742 9005 – 12704, M: +43 676 812 15283, E: lhstv.pernkopf@noel.gv.at

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