29.01.2021 | 09:32

Skischaukel Mönichkirchen-Mariensee auf Semesterferien bestens vorbereitet

LR Danninger: Disziplin und Umsicht notwendig

Markus Fürst (Geschäftsführer Wiener Alpen in Niederösterreich), Landesrat Jochen Danninger, Gerald Gabauer (Geschäftsführer der Schischaukel Mönichkirchen-Mariensee) und Isabella Hinterleitner (Projektleiterin Taskforce „Sicher rausgehen in Niederösterreich“) (v.l.n.r.)
Markus Fürst (Geschäftsführer Wiener Alpen in Niederösterreich), Landesrat Jochen Danninger, Gerald Gabauer (Geschäftsführer der Schischaukel Mönichkirchen-Mariensee) und Isabella Hinterleitner (Projektleiterin Taskforce „Sicher rausgehen in Niederösterreich“) (v.l.n.r.) © NLK BurchhartDiese Datei steht nicht mehr zum Download zur Verfügung. Bild anfordern

Die Skigebiete in Niederösterreich haben im Vorfeld der Semesterferien ihre COVID-19-Präventionskonzepte und die Umsetzung aller Maßnahmen weiter verbessert. Die gesamte Branche arbeitet dazu unter dem Motto „Sicher skifahren in Niederösterreich“ eng zusammen. Vor allem die gemeinsame Entscheidung, die Gästeanzahl über Tageskontingente zu begrenzen und ein gültiges Ticket (Online-Buchung oder Saisonkarte) für die Zufahrt bzw. den Zutritt vorauszusetzen, hat sich bewährt. Zwischen Schischaukel, Bezirkshauptmannschaft Neunkirchen, Polizei, Straßenmeisterei und Gemeinde ist es gelungen, einen vorgelagerten Checkpoint im Ort zu errichten. Dadurch kann sichergestellt werden, dass nur Gäste mit einem gültigen Skipass ins Skigebiet kommen, und das Gebiet nicht überlastet wird.

Seit 25. Jänner gelten die verschärften Bestimmungen der 3. COVID-19-Notmaßnahmenverordnung, insbesondere auch ein genereller 2-Meter-Mindestabstand bei Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben. „Schon bisher konnten aus Gründen der COVID-19-Prävention maximal die Hälfte der üblichen Gäste unsere Skigebiete besuchen, jetzt wird weiter reduziert und zur Entzerrung der Besucherströme noch mehr auf zeitgebundene Tickets gesetzt. Die Liftbetreiber haben ihre Hausaufgaben gemacht und zusätzliche Maßnahmen für die Semesterferien ergriffen. Wir brauchen aber auch die Mitarbeiter der Gäste, um ein sicheres Skifahren in Niederösterreich in Zeichen der Pandemie zu ermöglichen. Skifahren in Niederösterreich in Zeiten der Pandemie wird nur funktionieren, wenn weiterhin alle mit Disziplin und Umsicht an diese Sache herangehen,“ so Tourismuslandesrat Jochen Danninger. „Die Gäste haben das Online-Ticketing viel besser angenommen, als das zu erwarten war. Rund 35 Prozent haben sich ihre Keycard behalten, buchen auf diese beim nächsten Besuch gleich direkt auf und können dann im Skigebiet direkt zum Lift gehen, müssen also gar nicht mehr zu Ticketautomat oder Kassa. Um der neuen Verordnung gerecht zu werden, muss die Anzahl der gleichzeitig anwesenden Gäste weiter reduziert werden. Daher gibt es verstärkt Tickets für bestimmte ‚Timeslots‘. Dieser Mehrschichtbetrieb wird gut angenommen, denn kaum jemand will mangels Rastmöglichkeiten in den Gastronomiebetrieben länger als ein paar Stunden durchfahren,“ erläutert Isabella Hinterleitner für die Taskforce „Sicher rausgehen in Niederösterreich“, die die Skigebiete gemeinsam mit der Fachvertretung „Seilbahnen“ in der Wirtschaftskammer Niederösterreich in Sachen COVID-19-Prävention betreut.

Die Tickets sind weiterhin nur online buchbar; die Kontingente werden meist drei bis fünf Tage im Vorhinein freigegeben, wenn nämlich Wind und Wetter gut eingeschätzt werden können. Gerald Gabauer erklärt als Geschäftsführer der Schischaukel Mönichkirchen-Mariensee GmbH das Vorgehen: „Wir haben umgestellt und Vormittags- und Nachmittagstickets dazu genommen, dafür andere Kartenarten reduziert. Das tägliche Kontingent wurde auf 1.400 reduziert, wobei durch die Aufteilung der Kartentypen maximal 950 Gäste gleichzeitig im Skigebiet sind. Bisher hatten wir ein Tageskontingent von 1.500. In normalen Wintern haben wir an stark besuchten Tagen bis zu 3.000 Gäste.“

„Auch die Anstellbereiche haben die Skigebiete aufgrund der neuen Verordnung noch einmal umgestaltet. Häufig wird mit Zäunen der Seitenabstand vergrößert, es werden nur die äußeren Drehkreuze verwendet. FFP2-Masken sind weiterhin nur in geschlossenen Fahrbetriebsmitteln, wie zum Beispiel der Hochkarbahn mit ihren Wetterschutzhauben, bzw. in allen Indoor-Bereichen zu tragen,“ erklärt Hinterleitner. Am Zauberberg Semmering gilt generelle FFP2-Pflicht.

„Die Sicherheit steht an oberster Stelle, Kontingentierung und Online-Ticketing sind weiterhin unerlässlich. Die Schneelage ist jetzt deutlich besser als in den Weihnachtsferien, es sind in Niederösterreich daher erfreulicherweise mehr Skigebiete in Betrieb. Einen guten Überblick zu den verschiedenen Angeboten gibt die Web-App www.winternavi.at. Die Nachfrage ist gerade bei den stadtnahen Skigebieten sehr hoch. Wir ersuchen daher die Gäste, sich jedenfalls noch vor dem Besuch in den Skigebieten ein Ticket zu sichern oder nötigenfalls in andere Gebiete auszuweichen“, betont Landesrat Danninger.

Nähere Informationen: Büro LR Danninger, Andreas Csar, Telefon 02742/9005-12253, E-Mail andreas.csar@noel.gv.at, bzw. Wirtschaftsagentur ecoplus, Markus Steinmaßl, Telefon 02742/9000 196 19, E-Mail m.steinmassl@ecoplus.at, www.ecoplus.at

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