04.01.2022 | 10:06

Niederösterreich verstärkt Förderungen für nachhaltige Investitionen von Betrieben

LH Mikl-Leitner und LR Danninger: Betriebe können heuer erstmals von einem Öko-Bonus profitieren

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Wirtschaftslandesrat Jochen Danninger präsentieren die neuen Förderschwerpunkte für Betriebe in Niederösterreich im Jahr 2022.
Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Wirtschaftslandesrat Jochen Danninger präsentieren die neuen Förderschwerpunkte für Betriebe in Niederösterreich im Jahr 2022.© NLK BurchhartDownload (1.2Mb)

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Wirtschaftslandesrat Jochen Danninger präsentieren die neuen Förderschwerpunkte für Betriebe in Niederösterreich im Jahr 2022: Das Land stellt heuer 20 Millionen Euro an Fördermitteln für die Wirtschaft zur Verfügung und forciert dabei nachhaltige Investitionen von Betrieben durch den neuen Öko-Bonus. Von diesem können gewerbliche und touristische Investitionsprojekte von über einer Million Euro profitieren. Sie können einen fünfprozentigen Bonus für Investitionen erhalten, die einen spezifischen Nachhaltigkeitsaspekt aufweisen – wie insbesondere die Revitalisierung von stillgelegten Betrieben.

„Ziel unserer Wirtschaftsförderungen ist es, Investitionen in den Standort Niederösterreich zu erleichtern. Dabei werden drei Förderschwerpunkte auf Digitalisierung, Nachhaltigkeit sowie Forschung und Entwicklung gesetzt. Mit dem neuen Förderprogramm wollen wir nachhaltige Investitionen von Betrieben stärker fördern, um den Strukturwandel der Wirtschaft in Niederösterreich weiter zu beschleunigen“, unterstreicht Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.

„Die Wirtschaft in Niederösterreich und auch die Rahmenbedingungen für Betriebe haben sich in den vergangenen Monaten stark geändert. Die Unternehmerinnen und Unternehmer reagieren darauf mit viel Innovationskraft und Flexibilität und kommen so aktuell besser durch die wirtschaftlich turbulenten Zeiten als viele andere Wirtschaftsräume Europas. Aber auch die Wirtschaftsförderung muss sich den neuen Herausforderungen anpassen. So können Betriebe im neuen Jahr erstmals von einem Öko-Bonus profitieren. Firmen, die nachhaltige Investitionen tätigen, erhalten fünf Prozent mehr Förderungen“, kündigt Wirtschaftslandesrat Jochen Danninger an.

Auch Forschungsprojekte mit einem Volumen von über 50.000 Euro erhalten 5 Prozent Öko-Bonus für Projekte mit ressourcenschonender Auswirkung. Zusätzlich wird den niederösterreichischen Unternehmen ein Rahmen von rund 70 Millionen Euro an Haftungen und Krediten sowie EU-Mitteln zur Verfügung stehen.

Kerstin Koren, Leiterin der Wirtschaftsabteilung im Amt der NÖ Landesregierung, erklärt: „Beim neuen Förderprogramm 2022 setzen wir weiterhin Schwerpunkte zur Unterstützung großer Investitionen und Innovationen von regionaler Bedeutung. Die Impulsprogramme zu bestimmten Themen bzw. für bestimmte Branchen werden weiter fortgesetzt. Die bisherigen Haftungen und Beteiligungen bilden die Basis.“

Der NÖ Wirtschafts- und Tourismusfonds unterstützte im Vorjahr über 2.100 Unternehmen in den Bereichen Investitionen, Unternehmensentwicklung sowie Innovation und Technologie mit unterschiedlichen Finanzierungsinstrumenten wie Zuschüssen, EU-Mitteln, Haftungen und Krediten in der Höhe von 90 Millionen Euro. Dadurch wurden über 600 Millionen Euro an Investitionen am Wirtschaftsstandort Niederösterreich ermöglicht. Rund 600 Förderprojekte wurden im Bereich der Digitalisierung bewilligt, gefolgt von rund 320 bewilligten Projekten der Gastgebercalls, mit denen beispielsweise Wirte unterstützt wurden, ihre Gaststätten zu renovieren.

Der NÖ Wirtschafts- und Tourismusfonds unterstützt Unternehmen in den Bereichen Investitionen, Unternehmensentwicklung sowie Innovation und Technologie mit unterschiedlichen Finanzierungsinstrumenten. Zudem wird die Umsetzung der Wirtschaftsstrategie Niederösterreich mit Programmfinanzierungen unterstützt. Mehr Informationen zum Wirtschaftsförderprogramm gibt es unter http://www.noe.gv.at/Wirtschaft.

Nähere Informationen beim Büro LR Jochen Danninger unter 02742/9005-12253, Andreas Csar, und e-mail Andreas.Csar@noel.gv.at.

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