11.03.2026 | 13:42

Neue Ausstellungen und aktuelle Vermittlungsprogramme

Von „Natur verzaubert“ in Baden bis „20 jahre kUNSt“ in Gugging

Heute, Mittwoch, 11. März, wird um 19 Uhr im Theater am Steg in Baden die Ausstellung „Natur verzaubert“ von Birgit Lion-Schwameis eröffnet, in der die Fotokünstlerin Naturmotive vorwiegend aus den Bezirken Mödling und Baden sowie aus dem Seewinkel präsentiert. Ausstellungsdauer: bis 29. März; Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag von 15 bis 21 Uhr sowie während der Veranstaltungen im Kreativzentrum. Nähere Informationen bei der Kulturabteilung der Stadtgemeinde Baden unter 02252/86800-522 und e-mail cornelia.znoy@baden.gv.at.

Morgen, Donnerstag, 12. März, wird um 19 Uhr im Kunstraum NOE im Palais Niederösterreich in Wien die Gruppenausstellung „She, Who Dwells in the Shadows“ eröffnet, in der die Gastkuratorin Kinnari Saraiya zusammen mit den Künstlerinnen und Künstlern Morehshin Allahyari, Soumya Sankar Bose, Chitra Ganesh, Ulrike Königshofer, Kawanabe Kyōsai und Naomi Rincón-Gallardo die Potenziale des Dunklen und Obskuren erkundet. Für die passende Musik zur Eröffnung sorgt ab 20 Uhr Miyra Lim mit einem Live-DJ-Set. Ausstellungsdauer: bis 9. Mai; Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag von 11 bis 19 Uhr, Samstag von 11 bis 15 Uhr. Nähere Informationen unter 01/9042111, e-mail office@kunstraum.net und www.kunstraum.net.

Ebenfalls morgen, Donnerstag, 12. März, wird um 19 Uhr im Schloss Fischau die Ausstellung „AKT ... ganz schön unzensiert" eröffnet, in der sich Didi Halbauer, Laura Schindler, Margit Hopfner, Fritz Miedler, Martin Omasits, Hans Müller, Rudi Novak, Manfred Scheibstock, Franz Siedler und Dieter Nemetz, Mitglieder der Künstlerkreise Wiener Neustadt und Fischau, mit dem komplexen und mannigfaltigen Phänotypus des menschlichen Körpers auseinandersetzen; Teil der Vernissage ist auch eine Performance von Axel Pfaehler. Ausstellungsdauer: bis 29. März; Öffnungszeiten: Samstag und Sonntag von 17 bis 19 Uhr und nach Voranmeldung. Nähere Informationen unter 0664/4418770, e-mail art@schloss-fischau.at und www.schloss-fischau.at.

Beim nächsten „Treffpunkt Museum“ im Museum Traiskirchen dreht sich morgen, Donnerstag, 12. März, ab 16.30 Uhr alles um die Radiosammlung des Hauses. Eintritt: freie Spende; nähere Informationen und Anmeldungen unter 0664/2024197, e-mail anmeldung@museum-traiskirchen.at und www.museum-traiskirchen.at.

Morgen, Donnerstag, 12. März, wird auch in Baden die Serie der „Kulturhistorischen Spaziergänge“ mit Christine Triebnig-Löffler fortgesetzt: Ab 15 Uhr steht dabei „Jüdisches Leben in Baden“, der einst drittgrößten jüdischen Gemeinde Österreichs, im Mittelpunkt. Der Spaziergang führt vom Mahnmal quer durch die Stadt bis zur Synagoge, die aus diesem Anlass geöffnet wird. Nähere Informationen, Voranmeldungen und Karten beim Beethovenhaus Baden unter 02252/86800-630 und e-mail tickets@beethovenhaus-baden.at.

Mit der Ausstellung „Colored Emotion“ in der galeriekrems startet das museumkrems in die neue Saison. Eröffnet wird die Schau, in der die Künstlerin Christina Gschwantner aktuelle Arbeiten an der Schnittstelle von gestischer Abstraktion und struktureller Ordnung präsentiert, morgen, Donnerstag, 12. März, um 18 Uhr. Einen Tag später, am Freitag, 13. März, eröffnet das museumkrems um 10 Uhr die Sonderausstellung „Wie im Himmel, so auf Erden – wie auf Erden, so im Himmel?“, die zeigt, wie das Religiöse im Alltag sichtbar wird. Ebenso kann ab diesem Zeitpunkt auch wieder die neue Zeitgeschichte-Werkstatt besucht werden, die in vier Themenbereichen die zentralen Aspekte der letzten 150 Jahre Kremser Stadtgeschichte beleuchtet. Öffnungszeiten der Ausstellung in der galeriekrems bis 3. Mai bzw. im museumkrems bis 15. November: täglich von 10 bis 18 Uhr. Nähere Informationen unter 02732/801-572, e-mail museum@krems.gv.at und www.museumkrems.at.

Im Museum Niederösterreich in St. Pölten startet morgen, Donnerstag, 12. März, die Citizen-Science-Studie „Achtung Igel!“ mit einer öffentlichen Auftaktveranstaltung, bei der ab 17 Uhr bei freiem Eintritt das Projekt „Roadkill“, die neue Studie „Achtung Igel!" und die dazugehörige App vorgestellt werden, die dazu beitragen sollen, gefährliche Straßenabschnitte auszumachen und zeitliche Muster von Igel-Roadkills zu erkennen. Bereits ab 16 Uhr führt Ronald Lintner, wissenschaftlicher Leiter des Hauses für Natur, im Rahmen der Veranstaltung durch die Ausstellung „Tiere der Nacht". Am Freitag, 13. März, können sich dann Kinder ab sieben Jahren in Begleitung Erwachsener „Nachts im Museum Niederösterreich“ ab 18.30 Uhr gemeinsam mit dem Nachtwächter Wurlitzer und der Museums-Eule Poldi auf eine Spurensuche durch das Haus begeben. Nach einem gemeinsamen Abendessen und einer Lesung von Christoph Mauz gilt es dabei, Rätsel in der Ausstellung „Tiere der Nacht“ zu lösen. Am Dienstag, 24. Februar, folgt ab 14 Uhr ein „Tierischer Dienstag“ samt Entdeckungstour zu den Wandelnden Blättern, Stab- und Gespenstschrecken im Haus für Natur. Nähere Informationen bzw. Karten unter 02742/908090-0, e-mail info@museumnoe.at und www.museumnoe.at.

Am Freitag, 13. März, um 17 Uhr eröffnet die Kulturvernetzung Niederösterreich den neuen Standort der Pop-up-Galerie Industrieviertel im Schloss Fischau in Bad Fischau-Brunn mit einer Ausstellung der Künstlerin Ulli Jessl aus Küb bei Payerbach, die unter dem Titel „3-D Collagen & abstrakte Malerei“ zwei für sie zentrale Werkserien vorstellt. Weitere Öffnungszeiten: 14., 15., 20., 21. und 22. März jeweils von 14 bis 19 Uhr sowie zu den Büroöffnungszeiten der Kulturvernetzung Niederösterreich. Nähere Informationen unter 02639/2552-317, e-mail popupINDUSTRIE4@kulturvernetzung.at und www.kulturvernetzung.at.

Die Landesgalerie Niederösterreich in Krems bietet am Freitag, 13. März, ab 16 Uhr mit „Wine with a View“ eine Führung durch den Schwerpunkt „Weltkulturerbe Wachau erleben“ samt anschließender Weinverkostung. Am Samstag, 14. März, wird dann um 11 Uhr die Ausstellung „Inge Dick. Vom Licht berührt“ eröffnet, die aus Anlass des 85. Geburtstages der international bedeutenden Vertreterin der zeitgenössischen experimentellen Fotografie bzw. des Films erstmals alle Schaffensphasen der Künstlerin von den 1960er-Jahren bis in die Gegenwart in einer repräsentativen Auswahl zusammenführt. Am Sonntag, 15. März, besteht dann ab 10 Uhr letztmals die Gelegenheit, die Schau „Christa Hauer. Künstlerin. Galeristin. Aktivistin“ zu sehen, die anlässlich des 100. Geburtstages der Galeristin und Kunstmäzenin Arbeiten von Martha Jungwirth, Richard Kriesche, Jürgen Messensee, Margot Pilz, Karl Prantl u. a. versammelt hat. Ausstellungsdauer von „Inge Dick. Vom Licht berührt“: bis 24. Jänner 2027; Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag sowie an Feiertagen von 10 bis 18 Uhr. Nähere Informationen unter 02732/908010, e-mail office@lgnoe.at und www.lgnoe.at; Online-Tickets unter www.kunstmeile.at/winewithaview bzw. www.kunstmeile.at/tickets und www.kunstmeile.at/veranstaltungen.

In „Die geheimnisvolle Welt der Iberer“ entführt heuer das MAMUZ Museum Mistelbach: Eröffnet wird die Schau in Kooperation mit dem Museu d’Arqueologia de Catalunya in Barcelona sowie mit Unterstützung durch das Antikenmuseum Basel und Sammlung Ludwig am Freitag, 13. März, um 18 Uhr. Die erste große archäologische Ausstellung in Österreich über das Leben der antiken Völker Spaniens gewährt mit über 200 Originalobjekten und Funden Einblicke in die vielfältige Kultur der Iberer. Highlights der Ausstellung sind u. a. der Silber-Schatz von Tivissa sowie detailgetreue Repliken der „Dama de Elche“ und weiterer Frauenbüsten. Dazu laden interaktive Stationen zum Zusammensetzen von Keramikfragmenten, Prägen von Münzen und Zuordnen von Fabelwesen ein, während Kreativstationen mit dem Zeichnen von Votivfiguren, Ertasten von Tieren, Spielen eines Brettspiels und Stempeln iberischer Motive sowie eine Verkleidestation das Erlebnis abrunden. Am ersten Öffnungstag der Sonderausstellung, Samstag, 14. März, erläutert der Archäologe Laurent Gorgerat ab 18 Uhr in seinem Vortrag „Die Iberer: Spanien in vorrömischer Zeit“, wie die Menschen vor rund 2.500 Jahren auf der Iberischen Halbinsel gelebt haben, wovon ihre Kultur geprägt war und welche Geheimnisse bis heute verborgen sind. Ausstellungsdauer: bis 29. November; Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag sowie an Feiertagen von 10 bis 17 Uhr. Anmeldung zum Vortrag unter e-mail anmeldung@mamuz.at; nähere Informationen unter 02572/20719, e-mail info@mamuz.at und www.mamuz.at.

Am Samstag, 14. März, öffnet dann auch wieder das MAMUZ Schloss Asparn an der Zaya seine Tore und präsentiert die aus dem Vorjahr verlängerte Sonderausstellung „Die Sprache der Göttinnen“ mit weiblich konnotierten prähistorischen Funden, vor allem aus Österreich, in Konfrontation mit internationaler Kunst der Gegenwart. Zu sehen sind u. a. Werke von Egon Schiele, Judy Chicago, Pierre Bouillon, Meret Oppenheim, Louise Bourgeois, Maresa Jung, Nicole Malbec, Anna Anvidalfarei, Marina Stiegler, Francesca Aldegani, Mari Otberg, Elisabeth von Samsonow, Renate Bertlman, Gerti Machacek, Sascha Zaitseva, Laura Hirch, Maria Biljan-Bilger, Ida-Marie Corell, Larissa Kopp, Florian Aschka, Iris Andraschek, Anabel Scheffold, Ulli Lust, Lizzy Mayrl und Linda Steiner sowie die Venus-Figuren aus Eggendorf, Falkenstein, Willendorf und Langenzersdorf (letztere jeweils als Replik), die Menschenfiguren aus Langenlebarn, die Frauenkröte aus Maissau und die Votivkröte aus München. Ausstellungsdauer: bis 29. November; Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag sowie an Feiertagen von 10 bis 17 Uhr. Nähere Informationen unter 02577/84180, e-mail info@mamuz.at und www.mamuz.at.

Am Sonntag, 15. März, wird um 11 Uhr im Kunstverein Horn die Ausstellung „Peter Braunsteiner – einmal hin und zurück“ eröffnet, die über 160 kleinformatige Zeichnungen und Skizzenbücher des 1946 in Gmünd geborenen Künstlers aus den letzten Jahren zeigen. Begleitend zur Ausstellung erscheint ein Band mit allen Zeichnungen, die 2024 und 2025 entstanden sind. Ausstellungsdauer: bis 25. April; Öffnungszeiten: Freitag von 15 bis 18 Uhr, Samstag von 14 bis 17 Uhr. Nähere Informationen unter 02982/3629-54 und www.kunstvereinhorn.jimdo.com bzw. www.kunsthaus-horn.at.

Am Sonntag, 15. März, lädt auch die Kunsthalle Krems zu einem Artist Talk mit Tobias Pils, der ab 15 Uhr über die Kunst von Joe Bradley sowie über Berührungspunkte und Unterschiede in ihren künstlerischen Ansätzen spricht. Nähere Informationen unter 02732/908010, e-mail office@kunsthalle.at und www.kunsthalle.at; Online-Tickets unter www.kunstmeile.at/veranstaltungen.

Beim nächsten „Happy Sunshine Sunday“ in der Galerie Gugging am Sonntag, 15. März, von 10 bis 17 Uhr ist Marko Djurdjevic in Maria Gugging zu Gast und beantwortet Fragen zu den blauen Welten seiner Ausstellung „marko djurdjevic – am weg“; ab 14.30 Uhr findet dann eine Spezialführung statt. Nähere Informationen unter 0676/841181200, e-mail office@galeriegugging.com und www.galeriegugging.com.

Schließlich eröffnet an diesem Tag, Sonntag, 15. März, auch das Museum Gugging um 11 Uhr seine neue Jubiläums-Ausstellung „museum gugging.! 20 jahre kUNSt“, die einen Blick in die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Gugginger Kunst in ihrer ganzen Bandbreite wirft und ihre Bedeutung für die nationale und internationale Museumslandschaft sichtbar macht. Im Fokus stehen dabei bekannte Namen wie Oswald Tschirtner, August Walla, Johann Hauser und Heinrich Reisenbauer ebenso wie eher unbekanntere wie Josef Bachler und Franz Artenjak. Ein Element der Jubiläumsausstellung ist der „guggkasten“, ein eigener Ausstellungsraum mit wechselnden Schwerpunkten. Den Auftakt bildet die Ausstellung „Stickstoff“ von Tex Rubinowitz, der das maschinelle Nähen als kreativen Prozess begreift. Von 12 bis 16 Uhr werden dann im Rahmen eines „Open Day“ stündlich Führungen bei freiem Eintritt durch die Jubiläumsausstellung geboten. Parallel dazu gibt es im „art labor“ von 13 bis 17 Uhr eine Bastelstation für Familien, in der mit selbstgebastelten Stempeln aus Moosgummi oder Recyclingmaterialien kleine Kunstwerke entstehen. Ausstellungsdauer: bis 17. Jänner 2027; Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr. Nähere Informationen unter 02243/87087, e-mail museum@museumgugging.at und www.museumgugging.at.

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