Die Bauarbeiten für den Neubau der Stützmauer in Litschau im Zuge der L 63 sind seit kurzem abgeschlossen. Die Gesamtbaukosten (inklusive der Arbeiten im Vorjahr) von rund 160.000 Euro werden zur Gänze vom Land Niederösterreich getragen. Bereits im Frühjahr 2018 wurden in einem ersten Abschnitt 70 Meter der schadhaften Stützmauer durch eine Stahlbetonwinkelstützmauer ersetzt. Die verbleibenden 51 Meter wurden in einem zweiten Abschnitt dieses Jahr erneuert. Dabei wurden nach dem Abbruch der alten Natursteinmauer im Zuge der Neubaumaßnahme der Fahrbahnbelag, die Absturzsicherung und die Entwässerungen neugestaltet. Als Absturzsicherung wurde auf dem neuen Randbalken ein neues Stahlgeländer montiert. Die Geländer-Beschichtung soll den Korrosionsschutz erhöhen und sich mit der Farbgebung des Geländers in das Ortsbild einfügen.
Die Gesamtlänge der Stützmauer in Litschau entlang der L 63 beträgt 121 Meter und weist eine Höhe von bis zu vier Metern auf. Sie stützt die Landesstraße L 63 gegenüber dem anschließenden Gelände. Die Stützmauer war eine Natursteinmauer, die aufgrund ihres hohen Alters bereits massive Zeitschäden wie Setzungen, Verformungen, Ausbrüche, schadhafte Entwässerungen usw. aufwies. Um den Anforderungen des heutigen Verkehrsstandards (Sicherheit, Tragfähigkeit, Flüssigkeit, usw.) gerecht zu werden und um einen optimalen und reibungslosen Verkehrsfluss zu ermöglichen, hat sich der NÖ Straßendienst entschlossen, die Stützmauer neu zu errichten.
Nähere Informationen beim Amt der NÖ Landesregierung, NÖ Straßendienst, Gerhard Fichtinger, Telefon 0676/812-60141, E-Mail gerhard.fichtinger@noel.gv.at.
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