TOPMELDUNG
19.04.2026 | 08:30

LH Mikl-Leitner besucht MABA Fertigteilindustrie GmbH

„MABA schafft industrielle Wertschöpfung, sichert Arbeitsplätze in den Regionen und stellt Infrastruktur für das ganze Land bereit“

(v.l.n.r.) Franz Dinhobl (Abgeordneter zum NÖ Landtag), Michael Wardian (Geschäftsführer der Kirchdorfer Gruppe), Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner sowie Markus Schmidt (Standortleiter MABA Wöllersdorf).
(v.l.n.r.) Franz Dinhobl (Abgeordneter zum NÖ Landtag), Michael Wardian (Geschäftsführer der Kirchdorfer Gruppe), Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner sowie Markus Schmidt (Standortleiter MABA Wöllersdorf).© NLK PfefferDownload (1.2Mb)

Im Rahmen ihrer Initiative #madebyindustrie-Challenge besuchte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner vorgestern, Freitag, die MABA Fertigteilindustrie GmbH in Wöllersdorf-Steinabrückl. Im Mittelpunkt standen die industrielle Fertigung von Betonfertigteilen sowie deren Bedeutung für zentrale Infrastrukturprojekte in Österreich. Drei bedeutende Infrastrukturprojekte stammen aus dem Hause MABA –Koralmbahn, Semmering-Basistunnel und die Wiener U-Bahnerweiterung: Mehr als 20.000 Gleistragplatten und rund 42.000 Tübbinge produziert MABA für die Koralmbahn, über 10.637 Gleistragplatten für den Semmering-Basistunnel und dazu 19.000 Tübbinge für die Erweiterung U2/U5.

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner unterstreicht: „Niederösterreich ist eine der stärksten Industrieregionen Österreichs. Betriebe wie MABA zeigen, warum: Hier werden die Bauteile produziert, die moderne Verkehrsinfrastruktur überhaupt erst möglich machen – von der Bahnstrecke bis zum Tunnel. Das ist regionale Wertschöpfung, die weit über die Landesgrenzen hinaus wirkt.“ Sie betont zudem: „MABA schafft industrielle Wertschöpfung, sichert Arbeitsplätze in den Regionen und stellt Infrastruktur für das ganze Land bereit.“

„Was hier entsteht, bleibt meist unsichtbar. Und genau darin liegt die Verantwortung: Unsere Fertigteile sind Teil von Bauwerken, die im Alltag funktionieren müssen, ohne dass man darüber nachdenkt“, sagt Michael Wardian, Geschäftsführer Kirchdorfer Gruppe.

MABA wurde 1925 in Wöllersdorf-Steinabrückl gegründet und hat sich in den vergangenen hundert Jahren von einem regionalen Betrieb zu einem der größten Fertigteilhersteller Österreichs entwickelt. Das Unternehmen betreibt fünf Standorte in Österreich und beschäftigt rund 600 Mitarbeitende, davon einen wesentlichen Teil in Niederösterreich. Dank werkseigener Bahnanschlüsse können Fertigteile zunehmend per Schiene transportiert werden.

„Ein wesentlicher Vorteil der Fertigteilproduktion liegt in der Verlagerung der Wertschöpfung ins Werk. Standardisierte Prozesse und durchgängige Qualitätskontrollen sichern reproduzierbare Ergebnisse und Planbarkeit im Bauablauf“, erklärt Wardian.

Gemeinsam mit ÖBB setzt MABA Pilotprojekte zur Nutzung von Recyclingmaterialien in Betonfertigteilen um. Dazu zählen Schallschutzwände mit rund 30 Prozent Recyclinganteil sowie Oberleitungsmasten mit mindestens 30 Prozent Recycling-Gesteinskörnung aus rückgebauten Betonmasten. Im Herbst 2026 wird die Produktion der Masten dahingehend vollständig umgestellt. „Unser Ziel ist es, den CO₂-Fußabdruck unserer Fertigteile bis 2030 kontinuierlich zu senken und den Einsatz von Recycling-Gesteinskörnung sukzessive zu erhöhen“, so der Geschäftsführer.

Parallel entwickelt MABA Anwendungen im Bereich Energieinfrastruktur, darunter Trafostationen für Energieversorger und PV-integrierte Lärmschutzsysteme, wodurch sich Bau- und Energiesysteme zunehmend verzahnen.

Weitere Bilder

Einblicke in die Produktion der Tübbinge für die Wiener U-Bahnerweiterung U2/U5.
Einblicke in die Produktion der Tübbinge für die Wiener U-Bahnerweiterung U2/U5.© NLK PfefferDownload (1.3Mb)

Einblicke in die Produktion der Tübbinge für die Wiener U-Bahnerweiterung U2/U5.

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner im Gespräch mit Michaela Ofenböck, Produktionsleiterin MABA Fertigteilindustrie Gmbh.
Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner im Gespräch mit Michaela Ofenböck, Produktionsleiterin MABA Fertigteilindustrie Gmbh.© NLK PfefferDownload (1.1Mb)

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner im Gespräch mit Michaela Ofenböck, Produktionsleiterin MABA Fertigteilindustrie Gmbh.

Rückfragen & Information

Amt der NÖ Landesregierung
Landesamtsdirektion/Öffentlichkeitsarbeit
Doris Zöger Tel.: 02742/9005-13314
E-Mail: presse@noel.gv.at
Landhausplatz 1
3109 St. Pölten
© 2026 Amt der NÖ Landesregierung
noe_image