Mit dem heutigen Beschluss der NÖ Landesregierung wird der Stadt St. Pölten für das Betriebsjahr 2026 erneut eine Förderung in der Höhe von rund 1,5 Millionen Euro aus dem NÖ Nahverkehrsfinanzierungsprogramm gewährt. Damit wird die einjährige Verlängerung der bestehenden Verkehrsleistung im Stadtverkehr (LUP) gesichert. „Es geht um Planungssicherheit für unsere Pendler und Familien. Mit der Förderung unterstützen wir das Busangebot für mehr als fünf Millionen Fahrgäste in der Landeshauptstadt“, sagt Niederösterreichs Verkehrslandesrat LH-Stellvertreter Udo Landbauer. Die weiteren Planungen für die Neuausschreibung ab 2027 erfolgen in Abstimmung zwischen der Stadt St. Pölten und der NÖVOG.
Die Gesamtkosten des Stadtverkehrs St. Pölten belaufen sich im Betriebsjahr 2026 voraussichtlich auf rund 10,3 Millionen Euro. Nach Abzug der Einnahmen aus Fahrscheinverkäufen sowie der Zuschüsse des Verkehrsverbundes verbleibt ein Finanzierungsbedarf von rund 5,9 Millionen Euro. Das Land Niederösterreich übernimmt im Rahmen des Nahverkehrsfinanzierungsprogramms 33,3 Prozent der effektiven Gesamtkosten, maximal jedoch 1.575.000 Euro.
„Das Nahverkehrsfinanzierungsprogramm ist ein zentrales Instrument des Landes Niederösterreich zur Stärkung des öffentlichen Personennahverkehrs und zur Sicherung verlässlicher Mobilität in allen Landesteilen. Im Rahmen dieses Programms fördern wir öffentliche Verkehrsangebote im gesamten Bundesland, darunter den Stadtbus Krems, den Citybus Baden, den Stadtbus Zwettl, die Busanbindung Schwechat–Zwölfaxing zur U3 sowie das Stadtbuskonzept Wiener Neustadt“, so Landbauer, der die Verantwortung des Landes in allen Regionen und Städten betont.
„Unsere Verantwortung gilt dem gesamten Bundesland. Hier darf es keine Besser- oder Schlechterstellung geben. Es ist schließlich das Geld der Steuerzahler, das wir nach klaren Kriterien einsetzen, um Mobilität zu gewährleisten. Die Kernaufgabe der Öffis ist es, die Menschen verlässlich und sicher von A nach B zu bringen“, betont Landbauer.
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