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28.04.2026 | 10:48

Kunst- und Kulturszene trifft sich in der Albertina Klosterneuburg

LH Mikl-Leitner: Im Miteinander das Kulturprofil Niederösterreichs weiter schärfen

Landeshauptfrau Johanne Mikl-Leitner mit dem Generaldirektor der Albertina, Ralph Gleis.
Landeshauptfrau Johanne Mikl-Leitner mit dem Generaldirektor der Albertina, Ralph Gleis.© NLK PfefferDownload (1.6Mb)

Kunst- und Kulturschaffende aus ganz Niederösterreich folgten am gestrigen Montagabend der Einladung von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner in die Albertina Klosterneuburg, um sich über aktuelle Themen und Herausforderungen im Kunst- und Kulturbereich auszutauschen.

 Mit dem Treffen rücke ein Ort in den Mittelpunkt, „für den wir wahrlich gekämpft haben“, sagte die Landeshauptfrau. Nach acht Jahren Schließung sei das Haus nun wieder belebt und biete Raum für zeitgenössische Kunst – „ein starkes Zeichen für die Weiterentwicklung der niederösterreichischen Kulturlandschaft“, sagte sie. Die Wiedereröffnung verstehe sie auch als wichtigen Baustein in der nationalen Museumslandschaft, „und zugleich als bedeutende Aufwertung für Niederösterreich, das bereits rund 800 Museen umfasst – von international renommierten Institutionen bis hin zu regionalen Heimatmuseen.“  

Die Albertina Klosterneuburg sei zudem Ausdruck einer klaren Haltung, betonte Mikl-Leitner: „Niederösterreich steht für Weltoffenheit, Vielfalt, Professionalität und Qualität.“ Diese Position habe sich jedoch erst in den letzten 40 Jahren entwickelt. „Wendepunkt war die Entscheidung zu einer eigenen Landeshauptstadt“, erklärte sie. Dabei sei von Beginn an klar gewesen, dass St. Pölten nicht in Konkurrenz zu anderen Regionen stehen dürfe, sondern als Motor für die positive Entwicklung des gesamten Bundeslandes wirken müsse. „Heute sehen wir, dass dieser Weg erfolgreich war: Niederösterreich hat sich vom agrarisch geprägten Raum zu einem starken Wirtschafts-, Wissenschafts- sowie einem bedeutenden Kunst- und Kulturland entwickelt.“ 

Mikl-Leitner unterstrich: „Das kommt natürlich nicht von ungefähr. Wir haben das geschafft, indem wir uns einer eigenen Kulturstrategie verschrieben haben und durch ganz viele Investitionen in die Kulturinfrastruktur“, nannte sie etwa den Kulturbezirk in St. Pölten, die Kunstmeile Krems und Grafenegg. Sie verwies zudem auf zahlreiche Projekte der jüngsten Zeit - vom Stadttheater Wiener Neustadt, über das europaweit einzigartige KinderKunstLabor und die sanierte Synagoge in St. Pölten, bis hin zur Erweiterung von Grafenegg um den Rudolf Buchbinder Saal, den man in wenigen Wochen eröffnen werde. „All das hat uns national und international ein Gesicht gegeben“, so die Landeshauptfrau. 

Zentral für diesen Erfolg sei laut Mikl-Leitner aber stets das Miteinander und die enge Zusammenarbeit mit Kunst- und Kulturschaffenden, Kulturmanagerinnen und -managern. Für die Zukunft wünsche sie sich, „dass wir diese Partnerschaft und dieses Miteinander auch weiterhin pflegen, damit es uns gelingt, unser Kulturprofil in Niederösterreich weiter zu schärfen und so unsere Erfolgsgeschichte fortzuschreiben.“ 

Generaldirektor Ralph Gleis sprach vom Konzert der drei Ausstellungshäuser - der Albertina auf der Bastei im Herzen Wiens, der Albertina Modern und der Albertina Klosterneuburg – die heuer gemeinsam das 250-jährige Bestehen feiern. „1776 wurde der Grundstein für die Albertina in Venedig gelegt, wo das Gründerpaar Albert von Sachsen-Teschen und seine Frau Maria Christina angefangen haben, systematisch zu sammeln“, so Gleis. Heute habe die Albertina 1,2 Millionen Objekte aller Gattungen. Eines der Highlights im Jubiläumsjahr sei die Jubiläumsausstellung „Sammeln für die Zukunft“, in der unter anderem Albrecht Dürers berühmter Hase gezeigt wird. In der Albertina Klosterneuburg werden unter dem Titel „Donated with love“ Schenkungen an die Albertina gezeigt.

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In der Albertina Klosterneuburg (v.l.n.r.): Bürgermeister Christoph Kaufmann, Karlheinz Essl, Kulturstadträtin Katharina Danninger, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Albertina-Geschäftsführerin Renate Landstetter und Albertina-Generaldirektor Ralph Gleis.
In der Albertina Klosterneuburg (v.l.n.r.): Bürgermeister Christoph Kaufmann, Karlheinz Essl, Kulturstadträtin Katharina Danninger, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Albertina-Geschäftsführerin Renate Landstetter und Albertina-Generaldirektor Ralph Gleis.© NLK PfefferDownload (1.6Mb)

In der Albertina Klosterneuburg (v.l.n.r.): Bürgermeister Christoph Kaufmann, Karlheinz Essl, Kulturstadträtin Katharina Danninger, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Albertina-Geschäftsführerin Renate Landstetter und Albertina-Generaldirektor Ralph Gleis.

Beim Treffen der Kunst- und Kulturschaffenden in der Albertina Klosterneuburg (v.l.n.r.): Journalistin Danielle Spera, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Philosophin Elisabeth von Samsonow und die Bildende Künstlerin Renate Bertlmann.
Beim Treffen der Kunst- und Kulturschaffenden in der Albertina Klosterneuburg (v.l.n.r.): Journalistin Danielle Spera, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Philosophin Elisabeth von Samsonow und die Bildende Künstlerin Renate Bertlmann.© NLK PfefferDownload (1.2Mb)

Beim Treffen der Kunst- und Kulturschaffenden in der Albertina Klosterneuburg (v.l.n.r.): Journalistin Danielle Spera, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Philosophin Elisabeth von Samsonow und die Bildende Künstlerin Renate Bertlmann.

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner mit (v.l.) Ausstellungsmacherin Lisa Ortner-Kreil und Künstlerin Soli Kiani.
Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner mit (v.l.) Ausstellungsmacherin Lisa Ortner-Kreil und Künstlerin Soli Kiani.© NLK PfefferDownload (1.2Mb)

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner mit (v.l.) Ausstellungsmacherin Lisa Ortner-Kreil und Künstlerin Soli Kiani.

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner mit (li.) Maler und Grafiker Leopold Kogler und (re.) Künstler Florian Nährer.
Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner mit (li.) Maler und Grafiker Leopold Kogler und (re.) Künstler Florian Nährer.© NLK PfefferDownload (1.7Mb)

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner mit (li.) Maler und Grafiker Leopold Kogler und (re.) Künstler Florian Nährer.

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