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30.05.2021 | 09:01

25. Europa-Forum Wachau im Zeichen eines stärkeren, europäischen Miteinanders

LH Mikl-Leitner, LR Eichtinger, Rektor Faulhammer: Neues Format ermöglicht Diskussion vom Wohnzimmer aus mit internationalen Top-Speakern

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (m.) mit Landesrat Martin Eichtinger (r.) und dem Rektor der Donau-Universität Krems, Friedrich Faulhammer (l.).
Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (m.) mit Landesrat Martin Eichtinger (r.) und dem Rektor der Donau-Universität Krems, Friedrich Faulhammer (l.).© NLK BurchhartDiese Datei steht nicht mehr zum Download zur Verfügung. Bild anfordern

Das Europa-Forum Wachau findet heuer zum 25. Mal statt und widmet sich vom 10. bis 12. Juni 2021 dem Generalthema „Heading for New Horizons“. Internationale Top-Speaker treffen sich auf Stift Göttweig sowie dieses Jahr erstmals auch auf dem Campus Krems, um Zukunftstrends und politisch wegweisende Debatten zu führen. Alle Interessierten können sich direkt bei der Konferenz unter www.europaforum.at einbringen.

„Das Europa Forum Wachau ist seit seiner Gründung ein wichtiger Impulsgeber für Zukunftsfragen. Zum einen widmen wir uns auch heuer im Austausch mit nationalen und internationalen Experten großen Herausforderungen etwa im Bereich von neuen Technologien, der Gesundheit, des Klimaschutzes oder der Mobilität. Zum anderen zeigen wir Perspektiven auf, wie wir unser gemeinsames Europa noch besser und zukunftsfitter machen können. Und erstmalig haben alle interessierten Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, vom Wohnzimmer aus mit dabei sein zu können, mitzureden und mitzugestalten. Denn es ist wichtig, die Bürgerinnen und Bürger beim Projekt Europa noch stärker einzubinden und mitzunehmen“, betont Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.

„Das Format baut wie in den vorangegangenen Jahren auf Bürgersalons auf, wurde wissenschaftlich von der Donau Universität Krems begleitet und durch ein innovatives Online-Format auf neue Beine gestellt“, so der Präsident des Europa Forums Wachau, Landesrat Martin Eichtinger.

Das Programm gliedert sich in drei Tagesteile. In den drei Tagen werden mit politischen Vertretern, internationalen Unternehmern und Expertinnen und Experten zentrale Zukunftstrends wie Gesundheit, Klimaschutz und einer stärkeren Bürgerbeteiligung diskutiert. „Die vergangenen Monate bedeuteten für jeden von uns große Einschränkungen, gleichzeitig beschleunigten sie Innovationen vor allem im Bereich der Digitalisierung und brachten neue Formate der Bürgerbeteiligung hervor. Das Europa-Forum Wachau beschäftigt sich seit Jahren durch die Einführung von Technologie- und Gesundheitsgesprächen, mit den derzeit dominanten Themen. Das vergangene Jahr wurde auch aktiv genutzt um neue Formate zu entwickeln, mit denen der zentralen Forderung des EFW-Bürgerbeteiligungsprozesses 2019, ,die Digitalisierung zu nutzen, um Bürgerbeteiligung zu erhöhen‘, nachgekommen wurde. Über aktive Beteiligung und Teilnahme Interessierter freuen wir uns in diesem Jahr ganz besonders und danken der Donau-Universität Krems für die wissenschaftliche Betreuung und Begleitung“, so Landeshauptfrau und Gastgeberin Johanna Mikl-Leitner.

Am ersten Tag des Forums, der sich den gesellschaftlichen Zukunftstrends Gesundheit und Klimaschutz widmet, sprechen unter anderem die Europäische Gesundheitskommissarin Stella Kyriakises, Gregor Demblin, Gründer von myAbility sowie David Katz, Gründer und CEO von Plastic Bank. Am Abend findet zum Thema „CO2-freie Mobilität - keine Utopie: Alternative Treibstoffe und synthetisches Kerosin als Beitrag zur Klimaschonung“ in Kooperation mit der NÖ Wirtschaftsagentur ecoplus ein Salon Europa-Forum Wachau statt.

Der Freitag ist der „Konferenz zur Zukunft Europas“ sowie der Weiterentwicklung der Europäischen Union gewidmet. In Anwesenheit der für die Zukunftskonferenz zuständigen Vizepräsidentin der Europäischen Kommission, Dubravka Suica, diskutieren zahlreiche Europa- und AußenministerInnen notwendige Reformschritte, die Einbindung der Bürgerinnen und Bürger Europas und die Entwicklungsmöglichkeiten der Europäischen Union. Am Plenum nehmen unter anderen der österreichische Außenminister Alexander Schallenberg und Europaministerin Karoline Edtstadler, sowie Thomas Byrne (Europaminister Irland) und Donika Gervalla-Schwarz (Außenministerin Kosovo) teil.

Am Nachmittag besteht die Möglichkeit sich auch aktiv am Europa-Forum Wachau zu beteiligen. In interaktiven Workshops zu Europäischer Kommunikation und Wettbewerbsfähigkeit der Regionen kann jeder seine Vorstellungen, Meinungen und Visionen persönlich unter www.europaforum.at einbringen.

Am Freitagabend widmet sich ein Donau-Salon Europa-Forum Wachau anlässlich des 10-jährigen Bestehens der EU-Strategie für den Donauraum (EUSDR) der Zusammenarbeit im Donauraum. Der Salon bietet die Möglichkeit einer intensiven Vernetzung aller Stakeholder des Donauraums.

Am Samstag stehen bei der Teilnahme von Bundeskanzler Sebastian Kurz und EU-Budgetkommissar Johannes Hahn dem Generalthema folgend der visionäre Ausblick und der europäische Aufbruch zu neuen Horizonten im Mittelpunkt. Einen virtuellen Input dazu liefert der US-Ökonom Jeffrey Sachs.

„In Niederösterreich ist uns der Austausch zu europäischen Zukunftsfragen stets ein wichtiges Anliegen. Deshalb haben wir Ende 2018 in Ergänzung zu unseren großen Europa-Forum Wachau Veranstaltungen auf Stift Göttweig die Salons Europa-Forum Wachau ins Leben gerufen. Damit haben wir europaweit ganz neue Wege einer aktiven Einbindung unserer Landsleute in europarelevante Fragestellungen beschritten und haben festgestellt, dass dieses Angebot zum europäischen Diskurs auch gerne angenommen wird. Insgesamt konnten wir mit unseren Salons bereits mehr als 5.000 Interessierte erreichen“, erklärt Europalandesrat Martin Eichtinger. „Ich freue mich, dass wir Interessierten diesmal ein besonderes Angebot machen können und zum interaktiven Online-Workshop im Rahmen des Europa-Forum Wachau am Freitagnachmittag einladen können. Dabei rufen wir zur Beteiligung auf, entweder bei der Weiterentwicklung der EU-Kommunikation oder bei der Rolle der Regionen und ihrer Wettbewerbsfähigkeit mitzudiskutieren. Der niederösterreichische Weg war es bisher, die Ergebnisse der NÖ Bürgerbeteiligungsprozesse nach Brüssel zu transportieren. Mit dem Startschuss zur Konferenz zur Zukunft Europas ist nun ein Rahmen geschaffen, um die gesammelten Ideen direkter in konkrete Empfehlungen für EU-Maßnahmen münden zu lassen“, ergänzt Eichtinger.

Das Europa-Forum Wachau hat insbesondere auch mit seinem Bürgerbeteiligungsmodell eindrucksvoll gezeigt, dass Regionen Akzente im europäischen Kontext setzen können. Wissenschaftlich begleitet und aufbereitet werden die Salons und das Forum von der Donau-Universität Krems. „Die wissenschaftliche Begleitung durch die Universität für Weiterbildung Krems erweitert die inhaltlichen Perspektiven durch neues und evidenzbasiertes Wissen und unterstützt dabei auch einen gemeinsamen Diskurs. Das Thema Europa samt dem Verbinden von Wissenschaft, Gesellschaft und Politik ist uns als Universität für Weiterbildung ein wichtiges Anliegen und sorgt für Innovation und besseren Entscheidungen auf vielen Ebenen“, so der Rektor der Donau Universität Krems, Friedrich Faulhammer.

„Wir freuen uns gemeinsam mit europäischen Bürgern und Bürgerinnen und vor allem auch mit der Jugend über aktuelle Entwicklungen in der Europäischen Union zu sprechen und über zentrale europäische Themen zu diskutieren, denn unser ganz klares Ziel ist es vor allem jetzt während dieser dynamischen Zeit den europäischen Gemeinschaftsgedanken zu stärken. Daher: machen Sie mit, bringen Sie sich ein. Nutzen Sie die innovative Chance, Europa unter www.europaforum.at gemeinsam mitzugestalten“, erklärt Mikl-Leitner.

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