02.05.2022 | 11:18

Verlängerung der Kooperation zwischen Land NÖ und Watchlist Internet

LHStv. Schnabl: Sorgen für größtmögliche Sicherheit

Anlässlich der heute im NÖ Landhaus in St. Pölten vorgenommen Unterfertigung der Verlängerung der Kooperation zwischen dem Land Niederösterreich und Watchlist Internet hob LH-Stellvertreter Franz Schnabl die seit 2018 bestehende, ausgezeichnete Zusammenarbeit mit der Plattform gegen Internetbetrug hervor: „In Zeiten, in denen man sich immer mehr im Internet informiert und auch einkauft, bedeutet das ein Mehr an Sicherheit für die Konsumenten. Denn gleichzeitig steigt damit auch die Kriminalität und der Betrug im Internet, wobei die aktuelle Teuerungswelle diesen Trend noch verstärkt“.

Angesichts von insgesamt 13.500 gemeldeten Fällen im Vorjahr komme der über die Homepage www.watchlist-internet.at zu installierenden kostenlosen App von Watchlist Internet, die über Betrugsfallen informiere, große Bedeutung zu, sagte der für Konsumentenschutz zuständige LH-Stellvertreter und verwies auf die drei Säulen der Aufklärung, der raschen Information über neue Trends und der Hilfe im Schadensfall.

Aktuell besonders gefährlich sei das sogenannte Smishing per SMS, mit dem entweder Daten gestohlen, in Abo-Fallen gelockt oder Schadstoffsoftware verbreitet werde, meinte Schnabl und appellierte, derartige Nachrichten von unbekannten Absendern sofort zu löschen: „Gemeinsam mit Watchlist Internet unternehmen wir alles, um die Niederösterreicher rechtzeitig zu warnen, bevor kostspielige Folgen entstehen, und sorgen damit für größtmögliche Sicherheit“.

Thorsten Behrens, der Projektleiter von Watchlist Internet, erklärte, das Smishing per SMS sei deshalb so gefährlich, weil es alle Handys betreffe und den Unser oft in Situationen treffe, in denen er weniger konzentriert sei. Aufgerufen werde dabei entweder zum Vervollständigen von Daten, die damit gestohlen würden, zum Installieren einer neuen, mit Schadstoffsoftware behafteten App oder zum Bezahlen eines Restbetrages z. B. vor einer Paketzustellung via Kreditkarte, mit dem man in eine Abo-Falle tappe.

Angesichts dieser Vorgehensweise rät der Experte zu Vorsicht bei seltsamen Links, zu einer Überprüfung auf der Webseite des Anbieters, zu genauerer Information über bis dato unbekannte Shops etc. Im Schadensfall sei bei Datendiebstahl die Polizei zu informieren, die Software zurückzusetzen bzw. die Kreditkartenabrechnung zu beeinspruchen.

Nähere Informationen bei Büro LHStv. Schnabl unter 0699/13031166, Anton Feilinger, und anton.feilinger@lhstv-schnabl.at bzw. www.watchlist-internet.at.

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