Im Rahmen des 19. GÖD NÖ Landeskongresses im Arbeitnehmerzentrum in St. Pölten wurde heute, Donnerstag, der Vorsitzende Matthias Deiser mit überwältigender Mehrheit in seiner Funktion bestätigt. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner unterstrich beim Kongress im Beisein von Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister, AKNÖ- und ÖGB-Präsidenten Markus Wieser, GÖD-Vorsitzenden Eckehard Quin und zahlreichen Ehrengästen die Bedeutung des öffentlichen Dienstes: „Der öffentliche Dienst ist tragende Säule und das Rückgrat unseres Landes, er ist Garant für Stabilität, Verlässlichkeit und Zusammenhalt. Er hält unser Land am Laufen.“
Besonders die vergangenen Jahre seien von vielen Herausforderungen geprägt gewesen, blickte Mikl-Leitner zurück: „All diese Herausforderungen hätten wir nicht bewältigen können, hätten wir nicht so tolle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im öffentlichen Dienst, die sich jeder Herausforderung stellen und jeder Herausforderung trotzen.“ Auch die kommenden Jahre werden von Herausforderungen geprägt sein, in Niederösterreich sei „in den letzten Monaten aber schon viel passiert, denn wir wollen in Niederösterreich Zukunft gestalten – die beste Zukunft für unsere Kinder“, so die Landeshauptfrau. „Erstens haben wir die breit angelegte Aufgabenreform auf den Weg gebracht, bei der mehr als 1.500 Verbesserungsvorschläge von der Beamtenschaft, von unseren Kolleginnen und Kollegen, eingebracht wurden.“ Zweitens nannte sie die Kinderbetreuungsoffensive, „die mit den Elementarpädagoginnen und Elementarpädagogen, der Personalvertretung und der Gewerkschaft entwickelt worden ist“, und drittens den Gesundheitspakt 2040+, „eine Reform, die vom Personal voll mitgetragen wird“, zählte die Landeshauptfrau auf.
Mikl-Leitner betonte zur Sozialpartnerschaft: „Wir in Niederösterreich reden nicht nur über Sozialpartnerschaft, wir leben diese Sozialpartnerschaft. Sie ist eine tragende Säule der Entwicklung unseres Landes.“ Sozialpartnerschaft stehe in Niederösterreich „für Verhandeln, nicht für Polarisieren, für ein Miteinander, nicht für ein Gegeneinander.“ In diesem Zuge dankte sie Matthias Deiser und seinem gesamten Team: „Matthias Deiser führt den GÖD in Niederösterreich mit Verantwortung, er hat Handschlagqualität und eine ruhige Hand, aber auch einen klaren Blick auf die Herausforderungen unserer Zeit.“
GÖD-NÖ-Vorsitzender Matthias Deiser dankte vor allem seinen Funktionärinnen und Funktionären, „die tagtäglich an den Dienststellen vor Ort sind und die Kolleginnen und Kollegen stark vertreten. Der öffentliche Dienst steht als Stabilitätsfaktor im Zentrum der Bewältigung aller Krisen. Gegenseitiger Respekt ist das Fundament unseres Erfolges.“
ÖGB-Präsident Markus Wieser sagte, der öffentliche Dienst stehe vor großen Herausforderungen: „Wichtig ist, dass bei allen Diskussionen die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer miteingebunden werden, weil es um die Menschen geht. Der Mensch steht im Vordergrund.“
Hans Zöhling, Obmann der Landespersonalvertretung, betonte: „Die Gewerkschaft öffentlicher Dienst ist die politische Kraft in diesem Land. Mit 267.000 Mitgliedern haben wir einen Mitglieder-Höchststand, in Niederösterreich zählt die GÖD fast 71.000 Mitglieder, wir verzeichnen einen massiven Zuwachs.“
GÖD-Vorsitzender Eckehard Quin gratulierte Matthias Deiser und seinem Team zur Wiederwahl: „Die GÖD Niederösterreich leistet wichtige Arbeit für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst und steht für eine starke und verlässliche Interessenvertretung. Matthias Deiser und sein Team haben in den vergangenen Jahren hervorragende Arbeit geleistet.“
Die 120 Delegierten wählten auch mit überwältigender Mehrheit Patricia Gsenger und Christian Rametsteiner als Stellvertreter sowie das Präsidium, den Landesvorstand und die weiteren Mitglieder des erweiterten Landesvorstands der GÖD NÖ.
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„Wir in Niederösterreich reden nicht nur über Sozialpartnerschaft, wir leben diese Sozialpartnerschaft“, sagte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.
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