11.02.2021 | 13:30

Im Naturpark Ötscher-Tormäuer entstehen neue Schulgärten

LR Danninger: Angebot soll spannenden Unterricht ermöglichen

Der Naturpark Ötscher-Tormäuer ist mit rund 170 Quadratkilometern der größte Naturpark Niederösterreichs und liegt im Gebiet der Gemeinden Gaming, St. Anton an der Jeßnitz, Puchenstuben, Annaberg und Mitterbach. Im Naturpark Ötscher-Tormäuer gibt es derzeit vier sogenannte Naturparkschulen. Die angeschlossenen Schulgärten waren nicht mehr zeitgemäß und werden daher an die aktuellen Bedürfnisse von Schülern und Lehrern angepasst.

Um ökologisches Lernen in den Schulgärten zu ermöglichen, wird gemeinsam mit den Schulkindern und mit Hilfe einer externen Fachplanerin eine neue Gestaltungsweise der Gärten erarbeitet. Anhand dieses gemeinsamen Konzeptes werden die konkreten Umgestaltungsmaßnahmen, Pflanzungen und Naturbeobachtungsstationen umgesetzt. Zusätzlich werden neue pädagogische Ideen zur Neugestaltung diverser Unterrichtseinheiten entwickelt.

Tourismuslandesrat Jochen Danninger unterstreicht: „Der Naturpark Ötscher-Tormäuer ist nicht nur ein Naturjuwel Niederösterreichs, sondern auch ein Touristenmagnet. Die im Park beheimateten Ötschergräben, die auch als ‚Grand Canyon Österreichs‘ bezeichnet werden, sowie der Trefflingfall, als einer der längsten Wasserfälle Niederösterreichs, sind weit über die Grenzen unseres Bundeslandes bekannt und beeindrucken Jahr für Jahr mehr als 40.000 Besucherinnen und Besucher. Mit diesem Regionalförderprojekt werden weitere Akzente für die Bildung und das Verständnis für den einmaligen Naturpark gesetzt.“

Andreas Purt, Geschäftsführer der Naturpark Ötscher-Tormäuer GmbH, zusammenfassend: „Wir freuen uns, das Projekt gemeinsam mit den Schulen und Kindern umsetzen zu können.“ Der Schulgarten der Volksschule Annaberg sei bereits finalisiert. Die anderen Gärten würden bis zum Herbst fertiggestellt.

„Mit der Neugestaltung der Schulgärten werden hier spannende Unterrichtsmöglichkeiten geschaffen“, sind Anton Gonaus, Obmann der LEADER-Region Mostviertel Mitte, und Andreas Hanger, Obmann der LEADER-Region Eisenstraße, einig.

Die LEADER-Regionen Mostviertel Mitte und Eisenstraße Niederösterreich haben gemäß ihrer lokalen Entwicklungsstrategie das Projekt zur Förderung ausgewählt. Es wird von Land und Europäischer Union gefördert. Das Land Niederösterreich hat die Unterstützung aus Mitteln des EU – Programms LEADER und der ecoplus-Regionalförderung auf Initiative von Landesrat Jochen Danninger beschlossen.

Nähere Informationen: Büro LR Danninger, Andreas Csar, Telefon 02742/9005-12253, E-Mail andreas.csar@noel.gv.at, bzw. Wirtschaftsagentur ecoplus, Markus Steinmaßl, Telefon 02742/9000 196 19, E-Mail m.steinmassl@ecoplus.at, www.ecoplus.at

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