19.09.2021 | 10:49

Größter Call für Forschungsinfrastruktur in Niederösterreich startet

LR Danninger: „Das ist das erste Mal, dass wir in Niederösterreich eine derart große Summe für die Förderung von Forschungsinfrastruktur bereitstellen“

Das Land Niederösterreich legt für Unternehmen, Forschungseinrichtungen und deren Kooperationen einen neuen Fördercall für Forschungsinfrastruktur im Umfang von fünf Millionen Euro auf. Damit können in Niederösterreich unter anderem Elektronenmikroskope, Laborausstattung oder IT-Infrastruktur für komplexe Computersimulationen angeschafft werden können, die einen Beitrag zum nachhaltigen Wirtschaften und Digitalen Wandel in Niederösterreich leisten.

„Mit dieser Förderung für den Aufbau von Forschungsinfrastruktur nutzen wir Mittel der Europäischen Union, damit der Standort Niederösterreich den digitalen Wandel noch besser meistern kann. Darüber hinaus erwarten wir uns auch Projekte, die einen Beitrag zum nachhaltigen Wirtschaften leisten. Denn um die Ziele des Green Deals zu erreichen, müssen wir verstärkt auf Innovationen setzen. Dazu leistet die Förderung, die mit fünf Millionen Euro dotiert ist, einen Beitrag. Das ist das erste Mal, dass wir in Niederösterreich eine derart große Summe für die Förderung von Forschungsinfrastruktur bereitstellen können,“ betont Wirtschafts- und Technologielandesrat Jochen Danninger. Die Projekte werden zu 100 Prozent aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung („REACT-EU“) finanziert.

Im Rahmen dieser Förderaktion werden Forschungs- und Entwicklungs-Infrastrukturvorhaben gefördert, die sowohl von Unternehmen als auch Forschungseinrichtungen angeschafft werden. Die Anträge werden hinsichtlich wissenschaftlicher Neuheit, Standortentwicklung, Verwertungspotenzial, Leistungsfähigkeit und insbesondere Nachhaltigkeit und Digitalisierung von einer Expertenjury bewertet.

Das Impulsprogramm tritt mit 20. September 2021 in Kraft und gilt bis 18.Oktober 2021. Die Förderung wird als Zuschuss vergeben und kann maximal 50 Prozent der förderbaren Kosten bei wirtschaftlicher Nutzung und maximal 80 Prozent der förderbaren Kosten bei nicht wirtschaftlicher Nutzung betragen. Es steht ein Budget in Höhe von fünf Millionen Euro zur Verfügung. Das Projektvolumen muss mindestens 800.000 Euro betragen. Detaillierte Programminformationen sind ab 20. September unter http://noe.gv.at/wirtschaft zu finden.

Weitere Informationen: Büro Landesrat Jochen Danninger, Andreas Csar, Tel.: 02742/9005-12253, E-Mail andreas.csar@noel.gv.at.

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