Gefahren der Jahreszeit entsprechend

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Beitrag aktualisiert am Sonntag, 18.11.2018, 17.00h

Auch der Winter kann in Niederösterreich einige Gefahren mit sich bringen:

  • Wintersturm mit Orkanstärke (zuletzt am 30. Oktober 2018)
  • extremer Schneefall (zuletzt im April 2017, Sperre der A21, höchste Lawinengefahr in den Alpen)
  • Eisregen, Raureif, Glatteis, Blitzeis (zuletzt Eiskatastrophe im Waldviertel im Dezember 2014)
  • Lawinen (zuletzt im Extremwinter 2008/2009)
  • Kältewelle (zuletzt Ende Februar 2018)

Ein Wintersturm mit starkem Schneefall kann in den Bergen zu Schneeverwehungen und erhöhter Lawinengefahr führen. Aber auch in den Niederungen können Schneefall und Schneeverwehungen zu erheblichen Behinderungen führen. Im Extremfall sind sogar ganze Ortschaften von der Außenwelt abgeschnitten, wie zuletzt im Bezirk Bruck/Leitha im März 2013.

Winterliche Straßenverhältnisse, gefrierender Regen und Glatteis sind oftmals Auslöser von Verkehrsunfällen. Beachten Sie die Winterreifenpflicht ab 1. November. Passen Sie ihre Geschwindigkeit den Straßenverhältnissen an. 

Selten aber doch kann es passieren, dass man mit seinem Auto im Schneetreiben beispielsweise in einem Stau oder auf einer wenig befahrenen Straße hängen bleibt und eingeschneit wird. Wenn möglich bleiben Sie im Wagen! Im Schneetreiben verliert man rasch die Orientierung. Wir empfehlen stets gutes Schuhwerk und wärmende Winterkleidung (inkl. Haube, Handschuhe) bei einer Fahrt im Winter mit dabei zu haben. Eine Decke im Kofferraum, Energieriegel im Handschuhfach sowie eine Flasche Wasser helfen derartige Extremsituationen gut zu überstehen. 

WICHTIG zu WISSEN! Kalte Temperaturen können bei Wind und Sturm noch rascher zu Erfrierungen führen.

Die typischen Winterstürme in Mitteleuropa sind durch Großwetterlagen ausgelöste Ereignisse und können mehrere Tage dauern. Ab Windgeschwindigkeiten von 117km/h spricht man im deutschen Sprachraum von einem Orkan. Ab dieser Windgeschwindigkeit muss man auch in Österreich mit Schäden an Gebäuden rechnen. 

Personen werden bei Stürmen meist durch umstürzende Bäume, herabfallende oder herumfliegende Trümmer und Gegenstände verletzt oder sogar getötet. So starben z.B. beim Orkan "Kyrill" im Jahr 2007 über 40 Menschen in Europa. Beim letzten großen Sturmereignis in Österreich wurde am 30. Oktober 2018 beispielsweise das Dach der Festung Hohensalzburg schwer beschädigt. Daher sollte in einer Sturmsituation jeder Aufenthalt im Freien vermieden werden.

Nähere allgemeine Informationen zu Gefahren und Verhaltenstipps betreffend Sturm und Orkan finden Sie hier.

Rechnen Sie auch mit Stromausfällen, wenn Leitungen durch umstürzende Bäume oder Schnee- und Eislasten beschädigt werden. In Niederösterreich sind durch den Landesenergieversorger ein Großteil der Leitungen, die in Waldgebieten geführt wurden, mittlerweile als Erdkabel sturm- und eissicher verlegt. Daher ist die Stromversorgung in weiten Teilen NÖ auch bei schweren Stürmen relativ gut sichergestellt. Beim Föhnsturm Ende Oktober 2018 waren laut Netz NÖ rund 3000 Kunden von Stromausfällen betroffen. Daher gilt es vorbereitet zu sein!

Wenn der Strom ausfällt, bin ich vorbereitet?

Allgemeine Informationen zur Hochwassergefährdung

Hochwasser in NÖ
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"Pegelalarm" APP - Pegelinformationen für Ihr Mobiltelefon

Eine einfache APP für Mobiltelefone ermöglicht Ihnen für sämtliche österreichische Pegelmessstellen kritische Werte festzulegen. Wird ein Wert erreicht erfolgt eine automatische Push-Benachrichtigung auf Ihr Mobiltelefon.

Nähere Informationen zur Pegelalarm APP und zu den Haftungsausschlüssen finden Sie auf den Seiten des BMNT.

Wenn Sie besondere Beobachtungen von Wetterereignissen melden wollen, können Sie dies bei der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) online durchführen.

 

Ihre Kontaktstelle des Landes für Zivil- & Katastrophenschutz

Amt der NÖ Landesregierung
Abteilung Feuerwehr und Zivilschutz
Langenlebarner Strasse 106 3430 Tulln E-Mail: post.ivw4@noel.gv.at
Tel: 02742/9005 - 13352
Fax: 02742/9005 - 13520
Letzte Änderung dieser Seite: 19.11.2018
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