Denkmalpflege - Aktivitäten

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Broschüre Denkmalpflege in Niederösterreich

Die Broschüre Denkmalpflege in Niederösterreich ist eine halbjährlich erscheinende Publikation des Landes Niederösterreich zu Themen des kulturellen Erbes. Jeweils zur Mitte und gegen Ende des Jahres werden die Leser der Broschüre mit den Aufgaben der Sicherung, Sanierung, Restaurierung und Erhaltung des Denkmalbestandes im Land Niederösterreich vertraut gemacht.

Im Mittelpunkt der Betrachtung stehen zB die Darstellung von Regionen des Bundeslandes sowie die Ausgangsmaterialien der Kunstproduktion oder bestimmte Typen der Architektur. Ein Restaurierbeispiel, aktuelle Fachthemen, Buchbesprechungen, Literaturhinweise und der Blick über die Grenzen des Bundeslandes sind fixer Bestandteil der Broschürenreihe.


Das Redaktionsteam besteht aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Landes Niederösterreich, des Bundesdenkmalamtes und weiteren Fachleuten auf dem Gebiet der Denkmalpflege. Die Broschüre möchte die Leserschaft mit der Vielfalt und der Komplexität der Fragestellungen in der Bewahrung des kulturellen Erbes befassen und so zu einem besseren Verständnis für die Anforderungen im Umgang mit dem reichen Erbe des Landes Niederösterreich beitragen.
Der Bezug der Broschüre ist kostenlos.


Band 56 der „Denkmalpflege in Niederösterreich"

Band 56 der „Denkmalpflege in Niederösterreich“ widmet sich mit Bade- und Kuranstalten einem Teil des baukulturellen Erbes unseres Landes, der sehr vielfältige Facetten aufweist: Unter anderem sind medizinische, soziale, tourismusgeschichtliche und architektonische Aspekte von Interesse. Insbesondere aus dem 19. Jahrhundert haben sich in Niederösterreich einige herausragende Beispiele von Bade- und Kuranstalten erhalten. Aber auch aus früheren Jahrhunderten gibt es bemerkenswerte Bauten, man denke beispielsweise an die römischen Thermenanlagen von Petronell-Carnuntum oder das Badehaus von Schloss Salaberg aus dem Jahr 1700.

Die Baugeschichte von Bade- und Kuranstalten bietet dabei immer auch einen Einblick in die wechselvolle Bedeutung, die dem kühlen Nass in verschiedenen Epochen zugesprochen wurde: Nach dem Niedergang des römischen Reiches findet sich erst im Mittelalter wieder eine ausgeprägte öffentliche Badekultur. Krankheiten, deren Verbreitung dem Wasser zugeschrieben wurde, bereiten ihr ein Aus. Im 19. Jahrhundert erlebt das Kurwesen dann einen ersten Höhepunkt und mit ihm der Ausbau der Kuranlagen und -städte. Die heutige Verwendung historischer Bade- und Kuranstalten stellt denkmalpflegerisch oft eine Herausforderung dar. Einem besonderen Fall der Umwidmung eines historischen Bades widmet sich das Restaurierbeispiel des Bandes: dem Umbau des 1821 errichteten ehemaligen Frauenbades in Baden in das 2009 eröffnete Arnulf Rainer Museum.



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Amt der NÖ Landesregierung
Abteilung Kunst und Kultur
Landhausplatz 1, Haus 1 3109 St. Pölten E-Mail: noe-denkmalpflege@noel.gv.at
Tel: 02742/9005 - 13119
Fax: 02742/9005 - 13029      
Letzte Änderung dieser Seite: 5.7.2017
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