16.03.2018 | 12:14

2 Jahre gabarage upcycling design in St. Pölten

Arbeitsmarktpolitisches Erfolgsprojekt in der Landeshauptstadt

Jugendliche fit für den ersten Arbeitsmarkt zu machen – das ist das Ziel des St. Pöltner Standorts von gabarage upcycling design. Landtagsabgeordneter Christoph Kaufmann in Vertretung von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Landesrat Franz Schnabl und St. Pöltens Bürgermeister Matthias Stadler statteten dem Mode- und Möbel-Design-Shop in der St. Pöltner Innenstadt am heutigen Freitag-Vormittag einen Besuch ab. Schon 15 Jugendliche konnten nach ihrer Teilnahme bei gabarage beruflich durchstarten. 

Seit zwei Jahren bietet der Verein „gabarage upcycling design“ mit dem Projekt „1ne Gesellschaft für 1ne zweite Chance“ in St. Pölten Jugendlichen, die aufgrund psychischer oder sozialer Probleme beruflich nicht richtig Fuß fassen können, die Möglichkeit eines individuellen Arbeitsplatzes. Die dort erworbenen Kompetenzen bereiten die Jugendlichen auf den ersten Arbeitsmarkt vor. Wie gut das gelingt, zeigt eine erste Bilanz nach zwei Jahren Bestehen: 15 Jugendliche konnten die jeweils eineinhalbjährige Verweildauer im Projekt bereits nutzen und danach in ein festes Beschäftigungs- oder Ausbildungsverhältnis wechseln. 

„Einrichtungen wie dieses sind extrem wichtig, um jenen Jugendlichen eine Chance zu geben, die auf ihrem Weg in die Erwerbstätigkeit Unterstützung brauchen. Diese Hilfe anzubieten, bedeutet für die Stadt St. Pölten Nachhaltigkeit in dreifacher Hinsicht – in wirtschaftlicher, sozialer und ökologischer“, so Bürgermeister Matthias Stadler bei seinem Besuch im Shop von gabarage upcycling design.

„Darüber hinaus ist das Projekt in St. Pölten einzigartig in seiner Kombination von Sozialpädagogik, Sozialarbeit und arbeitsmarktpolitisch relevanten Fähigkeiten“, ergänzt Landesrat Franz Schnabl. „Das Projekt ist ein Best-Practice-Beispiel für diese spezifische Zielgruppe.“       

Auch Landtagsabgeordneter Christoph Kaufmann zeigte sich bei seiner Vor-Ort-Besichtigung positiv beeindruckt: „Wir freuen uns sehr, dass wir mit diesem Projekt nicht nur bei der Beschäftigung von Jugendlichen ein Zeichen setzen, sondern auch einen Impuls für die heimische Wirtschaft geben. Der Shop ist eine Aufwertung für die St. Pöltner Innenstadt und damit für den Wirtschaftsstandort Niederösterreich.“ Im Shop werden Kleidungsstücke, Accessoires oder Möbel verkauft, die aus Restmaterialien „upgecycelt“ werden. 

Die Vermittlungsquote der beim Projekt betreuten Jugendlichen ist hoch: „Quasi alle Jugendlichen, die wir begleiten, können danach in einer Ausbildung oder einem Beschäftigungsverhältnis Fuß fassen. Durch das breite Spektrum, das sie bei uns kennenlernen, sind die darauf folgenden Berufswege vielfältig. Sie reichen von der Lehre als Bürokauffrau oder Tischler bis hin zu Arbeitsplätzen im Handel“, erzählt Stephan Schimanowa, Projektleiter von gabarage upcycling design in St. Pölten. Das Projekt ist ein Best-Practice-Beispiel für diese spezifische Zielgruppe betont er. 

Nähere Informationen: gabarage upcycling design, http://www.gabarage.at/

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