Fischsterben – Meldung, Ursachen, Alarmplan

Fischsterben - Was sollte man tun, wenn es beobachtet wird? Was sind die Ursachen? Welche Alarmpläne gibt es?

Was ist zu tun, wenn ein Fischsterben beobachtet wird?

Wenn ein Fischsterben beobachtet wird, soll die jeweilige Bezirkshauptmannschaft bzw. Magistrat oder die nächste Polizeiinspektion (Notruf 133) verständigt werden. Dafür sind folgende Angaben hilfreich:

  • Wo wurde das Fischsterben beobachtet ?
  • Wann wurde das Fischsterben beobachtet? Datum und Uhrzeit der Beobachtung
  • Gibt es Auffälligkeiten an den Fischen?
  • Gibt es Auffälligkeiten am Gewässer?

Von der Behörde werden daraufhin die erforderlichen Maßnahmen gesetzt, um die Ursachen abzuklären und ein weiteres Fischsterben möglichst zu verhindern.

Ursachen für Fischsterben

Sauerstoffmangel ist die häufigste Ursache für Fischsterben in Niederösterreich. Sauerstoffmangel kann durch anhaltende Hitze und Trockenheit oder Eisbildung in längeren Kälteperioden hervorgerufen werden.

Selten wird Fischsterben in Niederösterreich durch Vergiftungen (z.B. illegale Abwassereinleitungen) oder Fischkrankheiten verursacht.

Alarmplan

Im Sommer 2015 kam es durch eine ausgeprägte Hitze- und Trockenperiode in mehreren Gewässern Niederösterreichs zu Fischsterben. Das Land NÖ und der NÖ Landesfischereiverband haben aufbauend auf den Erfahrungen dieses Sommers einen gemeinsamen Alarmplan entwickelt, um kritische Situationen möglichst frühzeitig zu erkennen und Gegenmaßnahmen einleiten zu können. Wichtige Grundlage ist die online-Messung der Wassertemperatur an rund 50 Messstellen.

Werden an einer Messstelle Warn- bzw. Alarmwerte erreicht, erfolgt eine Verständigung des NÖ Landesfischereiverbandes und der örtlichen Fischereiaufseher. Damit kann die Situation vor Ort rasch geprüft und mögliche Maßnahmen (wie z.B. eine Erhöhung der Wasserabgabe bei Wasserkraftanlagen oder eine Rettung des Fischbestandes) eingeleitet werden.

weiterführende Links

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Letzte Änderung dieser Seite: 13.7.2017
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