Situation in Niederösterreich

In den letzten Jahrzehnten wurden in Niederösterreich hohe Investitionen für die Errichtung und Modernisierung von kommunalen und industriellen Abwasserreinigungsanlagen getätigt. Nur dadurch konnte erreicht werden, dass in den meisten Fließgewässern eine sehr gute Wassergüte vorhanden ist.

Derzeit sind in Niederösterreich ca. 640 kommunale Kläranlagen mit einer Ausbaugröße für mehr als 50 Einwohnerwerten (EW) in Betrieb. Die größten Kläranlagen sind jene des Abwasserverbandes Schwechat mit einer Größe von 370.000 EW bzw. des Abwasserverbandes An der Traisen mit 280.000 EW. Die Gesamtkapazität aller kommunalen Kläranlagen, in denen teilweise auch betriebliche Abwässer gereinigt werden, beträgt in Niederösterreich ca. 4,3 Mio. EW.

Alle Kläranlagen unterliegen neben der ständigen Eigenüberwachung durch den Betreiber auch einer Betriebskontrolle durch die Behörde.

Der Entsorgungsgrad liegt derzeit bei ca. 94 % und wird in den nächsten Jahren auf 95 % steigen. In den einzelnen Bezirken schwankt der Anschlussgrad zwischen 72 % und 99 %. Der Ausbau der noch erforderlichen Kanalisations- und Kläranlagen wird nach Prioritäten durchgeführt und wird voraussichtlich bis zum Jahre 2021 abgeschlossen sein. Der Restanteil beschränkt sich auf den ländlichen Raum und wird zukünftig über Einzelkläranlagen und Senkgruben entsorgt.


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Letzte Änderung dieser Seite: 17.2.2017
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