Farmwild

Personen, die Farmwild zur Fleischgewinnung halten und schlachten, sind Lebensmittelunternehmerinnen und Lebensmittelunternehmer und unterliegen rechtlichen Vorschriften (außer, wenn die Tiere ausschließlich für den Eigenbedarf der tierhaltenden Person geschlachtet werden).

Farmwild im Gehege


Schlachten von Farmwild am Herkunftsort

Wenn das Farmwild am Herkunftsort geschlachtet wird, muss dafür ein Antrag zur Schlachtung (Farmwild) gestellt werden. 

Gleichzeitig kann beantragt werden, dass das vorschriftsmäßige Schlachten und Entbluten durch die Lebensmittelunternehmerinnen und Lebensmittelunternehmer bestätigt werden darf - Antrag zur Schlachtung (Farmwild).
 

Verbringen des toten Tierkörpers zum Schlachthof

Beim Verbringen des toten Tierkörpers zum Schlachthof muss dem Schlachtkörper die jeweils zutreffende Gesundheitsbescheinigung

beigefügt werden, wenn Lebensmittelunternehmerinnen und Lebensmittelunternehmer das vorschriftsmäßige Schlachten und Entbluten bestätigen. 
 

Schlachttieruntersuchung durch Lebensmittelunternehmerinnen und Lebensmittelunternehmer

Unter Einhaltung bestimmter Voraussetzungen kann die Person, die ein landwirtschaftliches Farmwildgatter (Gehegewild) betreibt, die Schlachttieruntersuchung beim Farmwild selbst durchführen. Dazu muss ein Antrag gemäß § 20 Abs. 1 Fleischuntersuchungsverordnung 2006-FlUVO gestellt werden.

In diesem Fall muss die Durchführung der Lebendtieruntersuchung von den Lebensmittelunternehmerinnen und Lebensmittelunternehmern dokumentiert werden:

Aufzeichnung über die erfolgte Lebendtieruntersuchung


Verbringen von lebendem Farmwild zu einem Schlachthof

Wenn Farmwild lebend zu einem Schlachthof verbracht wird, muss dem lebenden Wildtier eine Gesundheitsbescheinigung mit einer Erklärung der amtlichen Tierärztin oder des amtlichen Tierarztes, welche bzw. welcher eine Untersuchung des Tieres im Herdenverband vorgenommen hat, beiliegen.


Bestandsverzeichnis

Im Herkunftsbetrieb ist in jedem Fall ein Bestandsverzeichnis zu führen.

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Letzte Änderung dieser Seite: 19.4.2018
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