Vorsicht beim Bärlauchsammeln

Nicht mit Herbstzeitlose und Maiglöckchen verwechseln!

Der Bärlauch ist eine altbekannte Gemüse-, Gewürz- und Heilpflanze, die seit einigen Jahren immer beliebter wird. Den Bärlauch findet man fast immer unter Laubbäumen in schattigen und feuchten Lagen. Meist verrät ihn sein Duft, der dem des Knoblauchs vergleichbar ist. Dieser Duft, der beim Zerreiben der Blätter besonders stark in die Nase strömt, macht es möglich, gesunde Bärlauch-Blätter von den ähnlich aussehenden giftigen Blättern des Maiglöckchens sowie den tödlich giftigen Blättern der Herbstzeitlose zu unterscheiden.

Beim Selbstsammeln ist jedoch Vorsicht geboten. Personen, welche die Blätter des Bärlauchs nicht sicher kennen, sollten besser auf das Bärlauchsammeln verzichten, denn die Verwechslungsgefahr mit den giftigen Blättern der Herbstzeitlose oder des Maiglöckchens ist hoch. Diese Pflanzen haben jeweils äußerst giftige Inhaltsstoffe, welche neben Übelkeit, Erbrechen und Durchfall lebensgefährliche Wirkungen wie Herzrhythmusstörungen und Lähmungen hervorrufen können.

Bei Vergiftungsverdacht muss sofort ein Arzt bzw. Ärztin gerufen werden.


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Letzte Änderung dieser Seite: 9.3.2017
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