
Das Museum für Urgeschichte des Landes Niederösterreich wurde 1970 als Außenstelle des Landesmuseums im Schloss Asparn gegründet. In 19 Räumen wird versucht ein Einblick in die Urgeschichte Niederösterreichs zu geben. Großteils Originalexponate bringen in Themenbereiche aufgeschlüsselt, dem Besucher die Urgeschichte Niederösterreichs näher. Einige Highlights sind z. B. die jungpaläolithische Knochenflöte von Grubgraben, Funde zum „Massaker von Schletz", die „Venus von Falkenstein" oder Bronzschmuck aus dem Gräberfeld von Pitten.
Das archäologische Freigelände ist wohl eine Hauptattraktion des Museums. Im ca. 1 ha großen Schlosspark kann der Besucher auf einem Rundweg eine Zeitreise beschreiten. Vom Standlager der Mammutjäger (ca. 27.000 v. Chr.) über eine Jurte der Ren- und Pferdejäger (20.000 - 10.000 v. Chr.) aus Grubgraben, dem neolithischen Langhaus (6. Jahrtausend v. Chr.), dem Getreidefeld, wo urgeschichtliche Feldfrüchte wie Emmer oder Einkorn angebaut werden, bis hin zu den Wohn- und Wirtschaftsgebäuden der Eisenzeit wollen wir das Leben unserer Vorfahren anschaulich, begreiflich machen. Die Häuser und Hütten basieren auf wissenschaftlichen Ausgrabungsbefunden, sind allerdings als Denkmodelle im Maßstab 1:1 errichtet.
Veranstaltungen 2012:
31. März bis 1. April: Die Kräuter und was man damit machen kann
5. und 6. Mai: Keltenfest
16. Juni: Tag der Niederösterreichischen Landesarchäologie
7. Juli: Urgeschichtliches Handwerk
25. und 26. August: Hunnenfest
29. September: Nacht der keltischen Feuer
Öffnungszeiten:
31. März - 18. November 2012
täglich von 9:00 - 17:00 Uhr