05.12.2017 | 15:21

Verabschiedung von Landesbediensteten in St. Pölten

LH Mikl-Leitner: Gute Landesverwaltung als Dreh- und Angelpunkt für gute wirtschaftliche Entwicklung

Von einer langen und guten Tradition sowie einem besonderen Tag sprach Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner am heutigen Dienstag im Niederösterreichischen Landhaus in St. Pölten, wo sie die Verabschiedung von Landesbediensteten vornahm: „Heute stehen all jene im Mittelpunkt, die dazu beigetragen haben, dass sich unser Land in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten bestens entwickelt hat“.

„Hinter all dem, was unser Land erreicht hat und was Niederösterreich ausmacht, stehen Menschen, die dafür hart gearbeitet haben, und Persönlichkeiten, die diesen Weg mitgetragen haben. Damit haben sie, egal in welcher Position, einen wesentlichen Beitrag geleistet, dass wir heute auf dem besten Niederösterreich aufbauen können, das es je gab“, betonte die Landeshauptfrau im Hinblick auf die in die Pension verabschiedeten Landesbediensteten.  

Zahlen, Daten und Fakten belegten die positive Entwicklung des Landes, fuhr Mikl-Leitner fort und nannte dabei zunächst den Umstand, dass es gelungen sei, Niederösterreich von einem Agrarland zu einem prosperierenden Wirtschaftsland zu entwickeln: „Unser Wirtschaftswachstum wurde für heuer auf 2,9 Prozent nach oben korrigiert bzw. für 2018 mit 3,1 Prozent angegeben, die Auftragsbücher sind überall voll, wir liegen deutlich über dem Österreich-Durchschnitt“.  

Zum zweiten sei es gelungen, Niederösterreich in den letzten 15 bis 20 Jahren zu einem national und international anerkannten Kulturland zu machen: „Mit 600 Millionen Euro für die kulturelle Infrastruktur etwa in Grafenegg oder im Kulturbezirk St. Pölten haben wir dabei zwar sehr viel Geld investiert, die Kultur rechnet sich aber auch volkswirtschaftlich mit einer jährlichen Wertschöpfung von 1,1 Milliarden Euro. Auch für die Zukunft habe man noch viel vor, sagte Mikl-Leitner und verwies dabei nach dem jüngst eröffneten Haus der Geschichte insbesondere auf die Bemühungen, St. Pölten zur Kulturhauptstadt Europas im Jahr 2024 zu machen. 

Drittens könne man Niederösterreich nun als echten Wissenschaftsstandort bezeichnen, meinte die Landeshauptfrau: „Mit ebenfalls 600 Millionen Euro haben wir eine funktionierende Wissenschaftsachse von Wiener Neustadt und Klosterneuburg über Krems und Tulln nach St. Pölten geschaffen. Jetzt geht es darum, das Know-how von der Wissenschaft zur Wirtschaft zu transferieren und als Grundlage für neue Arbeitsplätze nutzbar zu machen“. 

Man habe also vieles erreicht, aber auch noch vieles vor, sagte sie und unterstrich: „Eine gute Landesverwaltung ist der Dreh- und Angelpunkt für eine gute wirtschaftliche Entwicklung. Jede und jeder der Anwesenden hat seinen Teil zu der Erfolgsgeschichte beigetragen“.  

Anlässlich des Eintritts in einen neuen Lebensabschnitt wünschte die Landeshauptfrau abschließend allen Anwesenden Gesundheit und ausreichend Zeit, Dinge, die auf die lange Bank geschoben wurden, nachzuholen, Hobbys nachzugehen oder sie Aktivitäten mit der Familie und Freunden zu widmen: „Genießen Sie Ihren Ruhestand, bleiben Sie Niederösterreich treu, ihrem Arbeitgeber und den Kollegen verbunden und vor allem wichtige Botschafter des Landes Niederösterreich“.

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