24.05.2017 | 11:30

„Garteln auf Balkon und Terrasse“ ist Schwerpunkt von Natur im Garten im Jahr 2017

LR Wilfing: „Niederösterreich ist das Gartenland Nummer eins in Österreich“

"Natur im Garten"-Obmann Christian Rädler, Landesrat Karl Wilfing, "Natur im Garten"-Geschäftsführerin Christa Lackner und Franz Gruber, Geschäftsführer der Garten Tulln, mit der "Natur im Garten"-Plakette (v.l.n.r.)
"Natur im Garten"-Obmann Christian Rädler, Landesrat Karl Wilfing, "Natur im Garten"-Geschäftsführerin Christa Lackner und Franz Gruber, Geschäftsführer der Garten Tulln, mit der "Natur im Garten"-Plakette (v.l.n.r.)© NLK PfeifferDiese Datei steht nicht mehr zum Download zur Verfügung. Bild anfordern

Im Rahmen einer Pressekonferenz auf der Garten Tulln gab Landesrat Karl Wilfing heute, Mittwoch, einen Ausblick auf das „Natur im Garten“-Jahr 2017. Mit „Natur im Garten“ verbinde man „großartige Räume in der Natur“ und „Grünräume“, der Großteil der Menschen würde aber in Städten leben und hätte keine großen grünen Flächen zur Verfügung, so Wilfing. Er wolle daher die Idee des Urban Gardening von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Vorgängerin in der Zuständigkeit für „Natur im Garten“, fortführen und diese zum Schwerpunkt machen. Es gebe viele Menschen, die nur am Balkon, auf der Terrasse oder am Fenstersims garteln könnten, diesen wolle man „das richtige Handling mitgeben“.

Es sei großartig zu sehen, „welche Begeisterung die Menschen beim Garteln haben“ und welche Bedeutung die Initiative „Natur im Garten“ über die Grenzen Niederösterreichs hinaus erlangt habe. „Niederösterreich ist das Gartenland Nummer eins in Österreich“, betonte Wilfing, dass Niederösterreich zudem ein „ökologisches Gartenland“ sei. So habe man mit „Natur im Garten“ auch einige Partnerländer gewinnen können, etwa Deutschland, Tschechien und Südtirol. Am 1. April habe auch Oberösterreich damit begonnen, die „Natur im Garten“-Kriterien umzusetzen. „Es gibt in Niederösterreich 14.900 private Gärten, die ohne Pestizide, chemisch-synthetische Düngemittel und Torf gepflegt werden“, informierte Wilfing, dass es darüber hinaus 64 Gemeinschaftsgärten gebe, die von 700 Teilnehmern gepflegt werden.

Mit der Aktion „Garten on Tour“ habe man die Bevölkerung in den Städten besucht, „um ihnen das ökologische Garteln näher zu bringen“, führte der Landesrat aus, dass man den Städten auch Hochbeete überlassen habe und es Paten gebe, unter anderem auch Kindergärten und Schulen, die sich darum kümmern. Mit diesen Hochbeeten habe man „kleine Kommunikationsecken“ in den Städten geschaffen. Zudem habe es Starterpakete mit Samensackerl und Informationsmaterial gegeben, um den Menschen Lust auf Garteln am eigenen Balkon zu machen“. Außerdem gebe es eine Broschüre von „Natur im Garten“-Boschafter Karl Ploberger mit dem Titel „Balkone und Terrassen naturnah gestalten“. Damit hole man die Niederösterreicher „dort ab, wo sie zu Hause sind“ und setze den nächsten Schritt, dass „Natur im Garten“ eine noch größere Erfolgsgeschichte werde.

Vom 3. bis 5. Juni finden in den 133 Schaugärten Niederösterreichs die Schaugartentage statt. Am 10. und 11. Juni ist das „Natur im Garten“-Fest im Schlosspark Laxenburg und am 10. September im Museumdorf Niedersulz. Auf der Garten Tulln findet am 15. August das Abenteuerfest für Gartenkids und von 21. bis 25. August die Kinder Uni Tulln statt, die bereits restlos ausgebucht sei. Am Grünraummanagementtag am 20. Oktober sollen die Mitarbeiter in den Gemeinden und vor allem jene der Bauhöfe motiviert werden, die Grünflächen der Gemeinden nach den „Natur im Garten“-Kriterien zu pflegen, so Wilfing.

Beim Fotowettbewerb „Green up your life“ suche „Natur im Garten“ passend zum Jahresschwerpunkt die 20 besten, kreativsten und eindrucksvollsten Fotos, „die zeigen, wie Garten auf kleinstem Raum funktioniert“, so der Landesrat. Die Einreichfrist geht noch bis 30. Juni. Die besten Fotos werden vom 29. August bis 29. September auf der Garten Tulln der Öffentlichkeit präsentiert. Zu gewinnen gibt es zahlreiche Gartenpreise sowie Gutscheine von „Natur im Garten“-Partnerbetrieben.

„Mit über 230.000 Besucherinnen und Besuchern zählt die Garten Tulln zu den Top 10 Ausflugszielen in Niederösterreich“, betonte Wilfing, dass die Garten Tulln „das größte Kompetenzzentrum Europas für ökologische Gartenpflege“ sei und bedankte sich dafür bei Geschäftsführer Franz Gruber und seinem Team.

Es sei wichtig „gesund zu halten, was uns gesund hält“, hielt der Landesrat fest, dass bis 2020 alle Parks und Grünflächen in Niederösterreichs Gemeinden ohne Pestizide gepflegt werden sollen.

Nähere Informationen: Büro LR Wilfing, Florian Liehr, Telefon 02742/9005-12324, E-Mail florian.liehr@noel.gv.at, „Natur im Garten“, DI Hans-Peter Pressler, Telefon 0676/848 790 737, E-Mail hans-peter.pressler@naturimgarten.at, www.naturimgarten.at.

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"Natur im Garten"-Obmann Christian Rädler, Landesrat Karl Wilfing, "Natur im Garten"-Geschäftsführerin Christa Lackner und Franz Gruber, Geschäftsführer der Garten Tulln (v.l.n.r.)© NLK PfeifferDiese Datei steht nicht mehr zum Download zur Verfügung. Bild anfordern

"Natur im Garten"-Obmann Christian Rädler, Landesrat Karl Wilfing, "Natur im Garten"-Geschäftsführerin Christa Lackner und Franz Gruber, Geschäftsführer der Garten Tulln (v.l.n.r.)

"Gesund halten, was uns gesund hält": Franz Gruber, Geschäftsführer der Garten Tulln, Landesrat Karl Wilfing, "Natur im Garten"-Geschäftsführerin Christa Lackner und "Natur im Garten"-Obmann Christian Rädler (v.l.n.r.)
"Gesund halten, was uns gesund hält": Franz Gruber, Geschäftsführer der Garten Tulln, Landesrat Karl Wilfing, "Natur im Garten"-Geschäftsführerin Christa Lackner und "Natur im Garten"-Obmann Christian Rädler (v.l.n.r.)© NLK PfeifferDiese Datei steht nicht mehr zum Download zur Verfügung. Bild anfordern

"Gesund halten, was uns gesund hält": Franz Gruber, Geschäftsführer der Garten Tulln, Landesrat Karl Wilfing, "Natur im Garten"-Geschäftsführerin Christa Lackner und "Natur im Garten"-Obmann Christian Rädler (v.l.n.r.)

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