01.06.2017 | 10:44

Wilfing/Fakler: „Entspannung am NÖ Arbeitsmarkt setzt sich fort“

Erneutes Plus bei Beschäftigten sorgt für neuen Höchststand von 611.000 Beschäftigen in Niederösterreich

Die positiven Effekte am niederösterreichischen Arbeitsmarkt setzten sich auch im Vormonat fort. Durch die kräftigere Konjunktur in Österreich und die starke niederösterreichische Wirtschaft wird die Entwicklung am Arbeitsmarkt unterstützt. In Niederösterreich waren im Mai 1,5 Prozent weniger Arbeitslose vorgemerkt als im Vergleich zum Vorjahr – das ist ein Rückgang um 825 Personen. In Summe ergeben sich 63.560 Jobsuchende, die entweder arbeitslos vorgemerkt oder in Schulungsmaßnahmen des AMS NÖ sind (-0,4 Prozent). Die Arbeitslosenquote sank in Niederösterreich gegenüber dem Vorjahr um -0,2 Prozentpunkte auf 8 Prozent.

Erneut gesunken ist ebenfalls die Anzahl an arbeitslosen Jugendlichen. Die Anzahl an vorgemerkten Jugendlichen ist erneut um 17 Prozent zurückgegangen (-1.083 Personen). Zugleich stieg die Anzahl an älteren Arbeitslosen mit 8,3 Prozent schwächer als zuletzt an. Für gesundheitlich beeinträchtigte Personen und für Personen mit keiner oder geringer Qualifizierung bleibt die Arbeitsmarktlage nach wie vor besonders schwierig.

„Nach längerer Zeit können wir jetzt auf eine positive Entwicklung auf dem niederösterreichischen Arbeitsmarkt bauen. Mit 611.000 Beschäftigten im Mai verzeichnen wir erneut einen Beschäftigtenrekord – das entspricht einem Plus von 1,5 Prozent bzw. 9.012 Personen. Besonders stark fällt das Plus mit 5,3 Prozent in der Altersgruppe 50Plus aus. Das zeigt, dass hier die von uns mit dem AMS NÖ initiierten Programme wie beispielsweise gema50+ punktgenau wirken und entsprechend unterstützen können. Wir werden diese Programme – speziell für ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer – daher konsequent weiter fortführen. Die Belebung der Konjunktur und die starke niederösterreichische Wirtschaft tragen die positive Entwicklung maßgeblich mit“, berichtet Landesrat Karl Wilfing.

„Der Anstieg der Erwerbsquote älterer Arbeitskräfte aufgrund vergangener Pensionsreformen und die kontinuierlich steigende Erwerbsbeteiligung von Frauen werden das Arbeitskräfteangebot auch heuer hoch halten. Zugleich ist mit einem anhaltenden Zustrom ausländischer Arbeitskräfte im Rahmen der traditionellen Migration zu rechnen“, analysiert AMS NÖ-Chef Karl Fakler die Arbeitsmarktlage. Ein Unsicherheitsfaktor ist die Entwicklung des Arbeitsmarktzuganges von Asylsuchenden und subsidiär Schutzberechtigten und damit deren Aufscheinen im Arbeitskräfteangebot. „Die Verbesserungen am niederösterreichischen Arbeitsmarkt sind aber in allen Branchen zu verzeichnen, sodass es sich um einen nachhaltigen Trend, zumindest für das heurige Jahr, handelt“, betont Fakler.

Nähere Informationen: Büro LR Wilfing, Florian Liehr, Telefon 02742/9005-12324, E-Mail florian.liehr@noel.gv.at

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