Gerinnequerungen

Gemäß § 38 Wasserrechtsgesetz benötigen Brücken und fast alle Anlagen innerhalb der Grenzen des 30-jährlichen Hochwasserabflussbereichs eine wasserrechtliche Bewilligung. Gewisse Gerinnequerungen sind bewilligungsfrei und müssen der Wasserrechtsbehörde nur gemeldet werden.

Schutzzweck der Norm ist die Freihaltung des Hochwasserabflussraumes. 

Als Hochwasserabflussgebiet gilt das bei 30-jährlichen Hochwässern (das sind solche Hochwässer, die durchschnittlich nur alle 30 Jahre auftreten) überflutete Gebiet.  

Welche Gerinnequerungen sind nur meldepflichtig?

Im Wesentlichen Rohr- und Kabelleitungen, die unter einem Gewässer durchgeführt oder an einer Brücke aufgehängt werden. Die Details können der Bewilligungsfreistellungsverordnung für Gewässerquerungen - GewQBewFreistellV, BGBl. II Nr. 327/2005 (siehe "Weiterführende Informationen"), entnommen werden.

Wir haben für diese Meldung Formulare

  1. Querung im Bohr- oder Pressverfahren
  2. Querung durch Aufhängung an Brücken
  3. Offene Querung in Zeiten ohne Wasserführung
  4. Querung im Einpflügeverfahren 

 (siehe Downloads) erstellt, bei dem sämtliche inhaltliche und formelle Voraussetzungen berücksichtigt sind.

Beachten Sie, dass derartige Vorhaben spätesten 6 Wochen vor dem geplanten Baubeginn mit den erforderlichen Unterlagen zu melden sind.

weiterführende Links
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Ihre Kontaktstelle des Landes für Wasserrecht und Schifffahrt

Amt der NÖ Landesregierung
Abteilung Wasserrecht und Schifffahrt (WA1)
Landhausplatz 1, Haus 8 3109 St. Pölten E-Mail: post.wa1@noel.gv.at
Tel: 02742/9005-14440
Fax: 02742/9005-14040
Letzte Änderung dieser Seite: 17.2.2017
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