Gewässerverträgliche Koppelhaltung von Pferden (Broschüre)

Durch die natürlichen Ausscheidungen der Pferde werden den Koppelflächen Nährstoffe (vor allem Stickstoff) zugeführt. Bei Koppelflächen ohne Bewuchs („Gatschkoppeln") fehlen Pflanzen, die diese Nährstoffe aufnehmen. Es kann zu einer Belastung von Grundwasser und Fließgewässern kommen.Um die Einwirkungen auf Gewässer möglichst gering zu halten, ist ein entsprechendes Koppelmanagement von besonderer Bedeutung. So kann z.B. eine regelmäßige Säuberung, eine Befestigung der Futterstellen oder eine zeitliche Begrenzung des Auslaufes die Stickstoffbelastung vermindern. Das Merkblatt „Pferdehaltung" (siehe downloads) enthält die wesentlichen wasserwirtschaftlichen Anforderungen an eine gewässerverträgliche Pferdehaltung und gibt einen Überblick über die wichtigsten Bestimmungen von Raumordnung, Bauordnung und Tierschutz.
Letzte Änderung dieser Seite: 17.2.2017
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