LR Stephan Pernkopf, Mag. Patricia Lorenz (Global 2000), Dr. Peter Layr (EVN)
LR Dr. Stephan Pernkopf, Mag. Patricia Lorenz (Global2000) und Dr. Peter Layr (EVN)© NÖ Landespressedienst/Reinberger

Zwentendorf, 9. März 2016 

Die erste Jahreshälfte  2016 steht ganz im Zeichen der Jahrestage der Reaktor-katastrophen in Fukushima (11. März 2011) und in Tschernobyl (26. April 1986).

Anlässlich einer Pressekonferenz  am 9. März 2016 auf dem Gelände des nie in Betrieb genommenen Atomkraftwerks Zwentendorf wies Umwelt-Landesrat Dr. Stephan Pernkopf  klar auf die Gefahren der hochrisikoreichen Erzeugung von Atomenergie hin.

Ein schwerer Unfall in einem Atomkraftwerk kann ein Gebiet von 100.000 km2 dauerhaft unbewohnbar machen, das ist 5 x die Fläche von NÖ.


Fukushima

25.000 km2 verstrahltes Gebiet

→     1,5 x die Fläche von NÖ

Tschernobyl

218.000 km2 verstrahltes Gebiet 

→   11 x die Fläche von NÖ

Sujet Anti-Atomkoordination
© Land NÖ/Abteilung Anlagentechnik

Niederösterreich bekennt sich dagegen zu einer nachhaltigen Energiepolitik durch Energiegewinnung aus erneuerbarer Energie. Seit dem Jahr 2015 haben wir bereits „100 % Erneuerbaren Strom aus Niederösterreich". Das bedeutet, dass innerhalb eines Jahres gleich viel Strom aus Erneuerbaren Energien produziert wird, wie im Vergleichszeitraum verbraucht wird.

Dieser Erfolg zeigt, dass eine unabhängige und sichere Stromproduktion gänzlich ohne Atomkraft auskommt.


Ihr Kontakt zum Thema Anti-Atomkoordination

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Abteilung Anlagentechnik
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Tel: 02742/9005-14251
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Letzte Änderung dieser Seite: 18.4.2017
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