02.06.2017 | 10:10

Über 700 Schülerinnen und Schüler bei der Science Fair Niederösterreich

LH Mikl-Leitner: Schulen betreiben Forschung auf hohem Niveau

Mit einer Reihe von Maßnahmen und Initiativen fördert das Land Niederösterreich den Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Bevölkerung, wie beispielsweise mit der Langen Nacht der Forschung oder dem Forschungsfest Niederösterreich, das am 15. September im Palais Niederösterreich in Wien stattfinden wird. Besonders wichtig ist aber vor allem, dass Kinder und Jugendliche so früh wie möglich mit Wissenschaft und Forschung in Kontakt kommen. „In Niederösterreich soll sich jedes Kind mindestens einmal in seinem Schulleben aktiv mit Wissenschaft auseinandergesetzt haben“, so Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.

So wurde 2015 die Maßnahme „Science Fair Niederösterreich“ ins Leben gerufen. Im Rahmen dieser Science Fair entwickeln Schulklassen aus der Oberstufe gemeinsam mit Wissenschaftspaten aus den niederösterreichischen Wissenschaftseinrichtungen Forschungsprojekte im Unterricht. Im Schuljahr 2016/17 wurden 16 Forschungsprojekte von 25 Schulklassen durchgeführt. Insgesamt wurden von den Lehrerinnen und Lehrern sowie den Schülerinnen und Schülern über 650 Stunden für all diese Projekte aufgewendet. „Besonders erfreulich ist die intensive Auseinandersetzung mit aktuellsten Forschungsfragen. Es wird von Seiten der Schulen wirklich Forschung auf hohem Niveau betrieben“, freut sich Landeshauptfrau Mikl-Leitner.

Am 30. und am 31. Mai fand nun die Abschlussveranstaltung in der Reitschule Grafenegg statt. Über 700 Schülerinnen und Schüler nahmen teil. Landeshauptfrau Mikl-Leitner betont vor allem die Vielseitigkeit der Projekte: „Die Bandbreite reicht von der Bürstennutzung im Stallbereich über nachhaltige Lebensmittelverwendung und die Herstellung von Pellets bis zur Entwicklung von Virtual-Reality-Robotern.“ Eine wissenschaftliche Fachjury wird nun aus allen Projekten einen Sieger bzw. eine Siegerin küren, welcher bzw. welche im Rahmen der Wissenschaftsgala in Grafenegg am 5. Oktober prämiert wird.

Neben den Präsentationen wurde ein Rahmenprogramm zum Thema „Wissenschaft zum Erleben“ angeboten. Es präsentierten sich verschiedene Wissenschaftseinrichtungen aus Niederösterreich. „Es freut mich ganz besonders, dass unsere Wissenschafterinnen und Wissenschafter bereit sind, Forschungsprojekte mit Schulklassen umzusetzen, und dass sie im Rahmen von derartigen Veranstaltungen sich und ihre Forschungsprojekte der Bevölkerung präsentieren wollen“, betont Mikl- Leitner.

Nähere Informationen: Amt der NÖ Landesregierung, Abteilung Wissenschaft und Forschung, Mag. Matthias Kafka, Telefon 02742/9005-13132, E-Mail matthias.kafka@noel.gv.at.

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