Obstbau

Marktlage

Im Zeitraum vom 4. - 6. Mai 2011 traten in Niederösterreich Spätfröste auf, die vor allem Erdbeeren und Marillen betrafen. Trotzdem lag die Ertragsmenge im Intensivobstbau deutlich über dem Durchschnitt. Das Preisniveau war sehr gut. Die niederösterreichische Kernobsternte wird zu einem Großteil von der steirischen Vermakrtungsgruppe OPST vermarktet. Der restliche Teil wird Ab-Hof in Verkehr gesetzt. Stein- und Beerenobst wird direkt oder an den Einzelhandel verkauft. Trotz des großen Mengenertrages war das Preisniveau bei Kernobst zufriedenstellend, ebenso bei Marillen und Erdbeeren. Die Produktions- und Vermarktungseinheit Weinviertler Marille konnte einen Großteil der Produktion über den Handel vermarkten. Auch 2011 sind Baumausfälle in einem Bereich von ca. 5. % aufgetreten. Weiterhin ist das Problem der „Apoplexie" noch nicht gelöst und wird die Obstbauern auch in den nächsten Jahren beschäftigen.

Beim Biobirnenprojekt UTA kam es zu etwas geringeren Erntemengen, die Qualität war allerdings hoch. Die Vermarktung ist 2011 problemloser gelaufen, vor allem über die Firma Hofer wird sehr gute Qualität angeboten.

 

Verarbeitungsobstbau

Im Jahr 2011 kam es zu einer überdurchschnittlichen Erntemenge, das Preisniveau war zufriedenstellend, die Saftqualität sehr gut. Es kam 2011 zu keinem massiven Feuerbrandauftreten, weder im Streuobstanbau noch im Erwerbsobstbau war ein starker Befall zu registrieren. Der Einsatz von Streptomycin wurde organisiert und freigegeben. Die Obstbauern haben aber zum Großteil von dieser Möglichkeit nicht Gebrauch gemacht. 

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