Grünlandbewirtschaftung

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Grünland- und Futterbau

Das Jahr 2011 brachte eine durchschnittliche Futterernte. Regional kam es beim ersten Schnitt im Frühjahr trockenheitsbedingt zu spürbaren Ertragsdepressionen. Die Zusammensetzung der Pflanzenbestände hinsichtlich des Anteiles wertvoller Kulturgräser ist auf vielen Wiesen nach wie vor unbefriedigend. Um die Leistung von Futterwiesen zu verbessern wurden in den letzten Jahren ertragsbetonte Sondermischungen mit hoher Nutzungseffizienz hinsichtlich gesäten und tatsächlich anwachsenden Arten spezifiziert und bei Anfragen empfohlen. Die Saatgutauswahl muss auf die lokale Situation abgestimmt werden. Damit kommen Gräserarten zur Auswahl, die im Hinblick auf tiergerechte Fütterung und Wirtschaftlichkeit entsprechen.

Die tödlich giftige Herbstzeitlose und der giftige Weiße Germer erreichten auf Almen wie Extensivwiesen bedenkliche Ausbreitungstendenzen, verursacht durch mangelnde Düngung und Nutzung. Auf Almen breiten sich die Schadgräser Rasenschmiele und Bürstling infolge mangelnder Düngung und zu geringen Viehtrittes bzw. zu geringer Bestoßung flächenhaft aus. Beobachtungen von Almfutterbeständen zeigen, dass nunmehr auch das extrem giftige Alpenkreuzkraut nicht nur in Westösterreich sondern auch in NÖ Ausbreitungstendenzen zeigt. Ebenso die unerwünschte Gemeine Trespe. Betroffen sind besonders Weiden durch Zertritt der obersten Wiesennarbe oder durch Befahren bei hoher Bodenfeuchte beispielsweise bei der Ernte oder Wirtschaftsdüngerausbringung.

Allgemeine Informationen zum Thema finden Sie auf der Homepage des  BMLFUW und der LKNÖ.


weiterführende Links

Ihre Kontaktstelle des Landes für die Grünlandbewirtschaftung

Amt der NÖ Landesregierung
Abteilung LF3
Landhausplatz 1, Haus 12 3109 St. Pölten E-Mail: post.lf3@noel.gv.at
Tel: 02742/9005 DW 13604
Fax: 02742/9005 DW 13535
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